Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 34 (1893)
- Issue
- Heft 44 (1.6.1893)
- Date
- 1893-06-01
- Page
- – (sequence 20)
- Language
- German
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848 Zu dieser Zeit erreichte die Mitgliederzahl der Jeschibah den Culminationspunkt; doch was selbe an Quantität zunahm, das ging ihr an Qualität ab. Es war nämlich viel Spreu unter dem Weizen und es kamen damals viele junge Leute nach Preßburg, die nichts weniger als die nöthige Vorbereitung zum Eintritt in die Jeschtbah genossen hatten. Doch mit dem Falle des Ministers Bach und seines Systems wurde auch von der Regierung dieses Privilegium der Preßburger Jeschiwa aufgehoben und die oben erwähnten deutschen Frequentationszeugniffe hatten und haben noch heute den Werth, daß der Inhaber eines solchen, wenn er außerdem noch ein anderes über die Absolvirung von vier Gymnasial- oder Rcalklassen aufweist, vom activen Militärdienst befreit und im Falle der Tauglichkeit zum Feldprediger assentirt wird. So ist der Morenutitel in der Jeschibah wie» der zu Ehren gekommen und wenn auch nicht wie früher, aber doch noch immer ein von jedem Bachur gesuchter und erwünschter Ehrentitel und wird dies hoffentlich auch noch ferner bleiben^ Indem wir nun unsere Beschreibung der größten Jeschibah und Rabbinatsschule Ungarns, die noch heute eine Mitgliederzahl von beinahe dreihundert Bachurim zählt, und welche als ein ehrwürdiges Denkmal aus alter Zeit, als ein wirkliches Centrum für Thora und Abodah in der jüdischen Welt dasteht, abschließen, glauben wir den geehrten Leser genügend mit dem „Leben und Treiben in der Preßburger Jeschiwa bekannt gemacht zu haben." _% w f g t fl g tt, *11_ ir Für den folgenden Theil ist die Redaktion nicht verantwortlich. Der Krieg gegen Ae Russen, Schwaben, Wanzen, Flöhe, Fliegen re. hat begonnen und kann man nur durch fleißiges Streuen mit meinem wirklich vorzüglich wirkenden Werhephevken UlacWin die vollständige Vernichtung erzielen. Niederlagen i. d. m. Colonial-, Droguenu. Seifen-Geschäften, an meinen Plakaten erkennbar. Wo keine Niederlagen, versende 250 Gr. für 2,00 Mk. franco gegen vorherige Einsendung des Betrages. Für Erfolg garantiere durch Zurückzahlung des Betrages. — Zahlreiche Anerkennungen. (2912 J. Jacobowitz, Ratibor, 1ED Restauration "I2Q MOSES MARX vis- Anz.“; I Welschnonneng. 34, vis- TV/T A TTVT^ Welschnonneng. 34, f a-vis dem ,,Mainz. Anz.“ ä-vis dem „Mainz. A Aeltestes ^3 Restaurant unter Aufsicht Sr. Ehrw. des Herrn Dr. Bondi. DM" Vorzügliche Küche zu jeder Tageszeit. "Mgj Nur hcq Wein von der Firma Hugo Bondi & Co. (Festessen und Hochzeiten werden stets übernommen und billige sowie gute Bedienung zugesichert. Dass Herr M. Marx von hier in Bezug auf nns50 volles Vertrauen verdient, bezeugt gern Dr. Bondi, Rabbiner. ANERKANNT BESTER & BUUGSTER mir ACH HÖCHST PRÄMIIRT. A. Cossmann, Köin-Deutz Mroches. KefnMlltklchrn. MlüMiittken. u. i. w. in echter Goldu. Silber- Stickerei fertigt zu sehr billigen Preisen Ä. I. Hosmann, Kunststickerei in F r a nk fu r t a. M. Zeichnungen und Kostenanschläge gratis nnd sraueo._(2981 Dr. Joe fache Handelsand Realschule mit Pensionat in Pfungstadt bei Darmstadt. Krligiüsr Erstehung und gründliche Ausbildung. (3335 Vorzügliche Referenzen. Mäßige Preise» Näheres durch Dr. Barnast, Direktor. Schutzmappen für den „JSraelit" in hocheleganter Ausführung mit Goldpressung liefert per Stück Mk. 1.50 Pfg. die Exped. dss. Bl. Verantwortliche Redaction: OScar Lehmann in Mainz. — Expedition deS „JSraelit", Schottstraße Nr. 2, Mainz. Druck und Verlag der Joh. Wirth'fchen Hofbuchdruckerei-Actien-Gesellfchast in Mainz.