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Der Israelit · 1893-02-23 · Heft 16 (23.2.1893) · page 15

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Journal
Der Israelit
Volume
34 (1893)
Issue
Heft 16 (23.2.1893)
Date
1893-02-23
Page
– (sequence 15)
Language
German
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299 Lehrling - Gesuch Für mein am fDttf streng geschl. Manufactur - Geschäft, suche zu Ostern einen Lehrling mit guten Schulkenntnissen unter günstigen Bedingungen. Offerten nebst Referenzen erbittet A. M. Heilbronn in Achim 1466) bei Bremen. Empfehle nDD^ "IEO unter Aufsicht Sr. Ehrw. des Herrn Rabbiner Dr. Auerbach hier Prima Mett u. Salamiwurst M. 1.50 Kochwurst „ l— Rauchfleisch l 50 Wiener Würstchen L St. 0 2s Sausischen ä Pfd. M. 1.20 Pökelfleisch, roh und gekocht, sowie frisches, schweres Ochsenfleisch, Fett u. s. w. M. Wagner, 0 440 Halberftadt, Lichtettgraben 9. "lKJD Hotel in einer großen süddeutschen Handelsstadt ist in feinster Geschäftslage im Centrum der Stadt zu verkaufen. Dasselbe bietet einem intelligenten Manne eine brillante Existenz, Restectanten, die über IS bis 20000 Mark verfügen, belieben sich an Haasenstein & Bögler, A -G Mannheim, unter Chiffre D. 6355 b. zu wenden. (1443 Israelltislhe MalsenanM zu Frankfurt a. M. In der Israelitischen Waisenanstalt soll in der Knaben- und der Mädchenabtheilung je eine Zöglingsstelle zu Ostern 1893 besetzt werden. Die Anmeldungen hierzu sind bis zum 15. März unter amtlicher Beurkundung des betr. Todesfalles und unter Beifügung des Geburts- Gesundheits- und Jmpfattestcs, ev. auch des Schulzeugnisses des anzumeldenden Kindes, von dem durch die Ortsbehörde legitimierten Vormund desselben an den Vorstand der Jsr. Waisenanstalt, zu Händen des Herrn Dr. Jos. Werner, Mauerweg 20 zu richten. Die bereits früher eingereichten Gesuche bedürfen, insofern die erforderlichen Papiere beigegeben sind, der Erneuerung nicht. ^ür gleich oder Ostern ein tüchtiges Mädü chen für die Küche gegen hohen Lohn gesucht. Philipp MoseS, 1480) Solingen. Große Bitte um Hilfe. Wohl sind wir uns bewußt, wie so oft die jüdische Wohlthätigkeit in Anspruch genommen wird, und wie mannigfach der Ruf um Unterstützung an Sie herantritt, aber dieser Hilferuf thut um so mehr Noth.^ Eine Wittwe mit 7 Waisen, von der die älteste Tochter bereits verlobt und deren Hochzeit bald stattfinden soll, aber — es mangelt an Aussteuer u. s. w. und deßhalb bittet sie durch mich alle edle Glaubensgenossen um milde Gaben. Meine Bitte ergeht daher an alle edle Glaubensbrüder: Habt Erbarmen und öffnet Eure Hand für die Arme und so hoffe ich, daß dieser Ruf im Herzen aller Menschenfreunde ein Echo finden wird. Jede Gabe hierfür, auch die Geringste, wird vom Unterzeichneten mit innigstem Dank zur Uebermittelung entgegengenommen. Lübz i. M. im Februar 1893. Marcus Slodki, 1458) Cantor u. Religionslehrer. NOO b]} auch ”)t£0. Wurftw a aren von Jos. Fleischmann,Afchaffenburg, Baiern, offerire Kochu. Cervelat-Wurst, Rauch-, Pökelfleisch, sowie gr. Zungen. Referenz. Sr. Ehrw. Herr Distr.-Rabb. Sim. Bamberger, Aschaffenburg. (1415 D’tpyoi min 'irpVtn pun pns njmx pN 7m rfrsn Unterzeichneter erlaubt sich hiermit an die edlen Herzen unserer verehrten Glaubensbrüder und -Schwestern die herzliche Bitte zu richten, mich darin gütigst mit Gaben unterstützen zu wollen, damit in diesem Jahre wieder zu riDD im Stande bin, wie es bereits schon mehrere Jahre geschah, (in den früheren Jahren wurde von meinen Borgängern nicht gesorgt, die Leute gezwungen, pn zu essen), sowohl den unglücklichen jüdischen mittellosen Insassen der Königl. Strafanstalt zu Jauer in Schlesien, wie den jüdischen Soldaten hiesiger Garnison während des siO2-Festes rituell zu beköstigen um vor j'En TDN zu verwahren. (1473 Ja diesem Jahre sind für 14 Personen zu sorgen. Herr Ebstein, Borsteher der jüd. Gemeinde dahier, ist zu jeder Auskunft, sowie auch zur Entgegennahme von Gaben bereit. Jauer in Schlesien, 20. Febr. 1893. Isidor Feibel, Cultusbeamter. Auch wir sind bereit, für diesen besonders edlen Zweck Gaben in Empfang zu nehmen und weiter zu befördern. Expedition des „Israelit." 7>u Ostern wird für einen kleinen Haus- <0 halt ein anständiges Mädchen gesucht, welches die einfache Küche und leichtere Hausarbeit verrichten kann. Osserten erbittet 1467) Fra« Flatau, Neuß a. Rh. He sucht. Ein israel. junges Mädchen, aus angesehener Familie, das den Haushalt erlernen will. Familienanschluß zugesichert. Fran Siegmund Levy, 1420) Jever i. Oldenburg. (Tür ein streng religiöses Haus, in der 0 Provinz Posen wird eine Wirthschafterin, die selbstständig einen größeren Haushalt führen kann und gute Zeugnisse besitzt. per 15. März oder später gesucht. Meldungen mit Gehaltsansprüche an Alexander Feibelsohu, Schweidnitz erbeten. (1421 In meinem Verlag erschien soeben: Rabbi Simon ben Jochai, ein histor. Zeitbild aus d. 2. nachchristl. Jahrh. Nach den Quellen dargestellt von Dr. Louis Lewin. Preis M. 1.50. I. Kauffmann, Buchhandlung 1455) in Frankfurt a. M. Eingesandt. Laut Mittheilung der Alliance israelite universelle an die Verlagsbuchhandlung S. Gerstmann in Berlin ist die allgemeine Einführung der „Deutschen Schreib-Lese-Fibel" und des „Ersten Lesebuches" von Raphael Cohn, Lehrer an der jüdischen Gemeindeschule zu Berlin, allen denjenigen ihr unterstellten Schulen empfohlen worden, in welchen die deutsche Sprache gelehrt wird. — Da jetzt diese anerkannten Lehrmittel nicht nur in den Berliner Gemeindeschulen, sondern in vielen anderen des In- und Auslandes Verwendung finden, so dürften sich die jüdischen Sachverständigen veranlaßt sehen, dieselben zur Einführung zu bringen, wo es noch nicht geschehen, zumal die Genehmigung des preußischen CultnSministe riumS bereits erfolgt ist. In unserem Verlage ist zu haben: niTDT TD na? b'bb Tllselgesöllge FreltWbeub Dieselben enthalten außerdem Tiyo »njw» “nst, sowie ein Titf von Rabbi Samuel Bondi y"j, sowie einen neu hinzugefügten Nachtrag, verschiedene Tafel- und Trinklieder enthaltend. Preis 25 Pfg. Wiederverkäufern Rabatt. Joh. Wirth'sche Hofbuchdruckerei Actien-Gesellschaft, Mainz.

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