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Der Israelit · 1893-02-13 · Heft 13 (13.2.1893) · page 13

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Journal
Der Israelit
Volume
34 (1893)
Issue
Heft 13 (13.2.1893)
Date
1893-02-13
Page
– (sequence 13)
Language
German
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245 3 Lehrlings-Gesuch. $®Zu Ostern oder früher suche einen tüchtigen jungen Mann mit der Berechtigung zum einjährigen Militärdienst als Lehrling unter günstigen Bedingungen. Samstags u. Feiertage geschl. W Jl. SchwarjEschild, 441) 3 Cassel, Weinhandlung. ossmann's Java-Kaffee ANERKANNT BESTER & BILLIGST ER VIELFACH HÖCHST PRAMHRT. vei lj2 ’4>ro. »5, 9U, 9;>, iUU P,g. M gleich wie in früheren Jahren, io > brenne und auch in die- > versende auf I |LJw [ein Jahre I mit. Aufsicht Sr. Ehrw. Hrn. Rabb. I Dr. Frank in Köln. In Mainz bei > Leo Haas und H. Hirsch. I A. Gossmann in Köln-Deutz. | Nachruf! ’rursn -wn oipon Pn -N’ar&i!"m tmde6 7:55 nbv ’djn run „Siehe, ich schicke einen Engel vor dir her, dich auf der Wanderung zu hüten und dich zu geleiten zu dem Orte, den ich bereitet habe." Diesem Gottesrufe der dieswöchenilichen n"TiD ist heute ein edles, jüdisches Weib in die Ewigkeit gefolgt. Am Mittwoch Abend verschied nach längerem Leiden, ' erst fünfzig Jahre alt, die durch ihre unermüdliche Freigebigkeit weit über das Weichbild nnserer Stadt hinaus rühmlichst bekanute Gattin des Herrn Theodor Hamburger, Frau Sara Hamburger geb. Bend he im. j Wer, wie Schreiber dieses, das Glück gehabt hat, die seltene Herzensgüte die- ' ser echten p’n nil'N kennen zu lernen, wird den tiefen Schmerz ermessen können, der sich bei der Kunde von ihrem Hinscheiden der Mitglieder der hiesigen Gemeinde bemächrigt hat. Denn sie trug mit Recht den ehrwürdigen Adelsnamen unserer Stammmutter, weil auch auf sie das Wort der Weiten Anwendung findet: mt2W p* pD .?nxn py wp pyi nD’jn mso ru-qi ruv 21x7 rat? myo wn -u '»n nD”p j „So lauge Sara im Hause ihres Gatten waltete, brannte ein Licht von Freitag Abend zu Freuag Abend, wuchs ihr Brod zusehends unter besonderem göttlichen Segen und umschwebte eine schützende Wolke ihr Haus." Ja, in der That war sie in dem großen Kreise, den ihr Gatte, ihre Kinder, ihre Enkel und Geschwister in hingebungsvoller Liebe um sie bildeten, die weithin leuchtende und erwärmende Sonne, zu der sich Alle hingezogen fühlten, weil alle frommen und humanen Bestrebungen bei ihr kräftige Stütze und förderndes Gedeihen fanden. Und wie traulich war gerade am Freitag Abend der Aufenthalt in ihren von inniger Frömmigkeit behaglich durchwehten Räumen! W:e ein hehrer Glorienschein erstrahlte aus ihren milden Zügen die fromme Begeisterung für alles Jüdische. Ganz besonders verehrte sie den heiligen rüttf in altehrwürdiger Weise und ließ es, wie einst spstl ’NDIP, schon im Anfänge der Woche ihr ernstestes Anliegen sein, diesen 15 Bände Predigten statt 35 .11 k. nnr lä Mb. inramporrirtenRemttt-Exempl Ehrentheil Hamagid — Ehrentheil Buch d. Weihe, Barmitzwareden — Fest-, Grabu. Trauerreden von Maier u. Salomou, 2 Thle. — Gunzenhauser: Kurz u. gut! 25 Gelcg.- Pred. — Herzfeld, 25 Fest u. Gelegenh.-Pred. — Kley, Blätter der Erinn., 20 Predigt. — Leimdörfer, Israelis Bekenntnis, Betracht. — Meifel Homilien üb. d. Sprüche der Bäter, Heft I, II, III. — Sachs Sabbatpredigten üb. das 1. und 5. Buch Mosis, 2 Hefte — Salomon, Berg d. Herrn, 18 Decalogpred. — Salom. u. Franks, u. e. 9 Weihe u. Absch.-Reden, — so weit der kleine Vorrath reicht! Expedition gegen Postnachnahme. Wilh. Jacobsohn & Co., Breslau, Kupferschmiedestraße 44.? SMT* Heiratlien werden durch eine vertrauenswerthe Dame, die in allen jüd. Kreisen bestens eingeführt, streng discret und gewissenhaft vermittelt. Briefe unter M. 123 postlagernd Würzburg erbeten. (5285 „lieblichen" Tag so würdig zu feiern, als es nur in ihren Kräften lag. — Die materiellen Güter, mit welchen Gott sie gesegnet hatte, verwandte sie freudigen Herzens und oft dazu, um ihren darbenden Mitmenschen die Sorgen um das tägliche Brod zu erleichtern. Sie war eine wahrhafte Mutter der Armen; denn mehr noch als durch die materielle Stütze verstand sie es, die Unglücklichen durch Trostworte zu stärken und aufzurichten; und so folgte sie auch hierin wie selten jemand dem alten ’NDiy in seiner ethischen Forderung irß' D'JD 12D2 PD HN 73J7D Hin. Was Wunder, wenn ihr Haus der Zielpunkt war für so manches beklommene Herz; fand es doch bei ihr stets eine offene Hand und ein freundliches Wort und ihr zur Bethätiguug edler Gastfreundschaft immer freudig bereites Gemüth bewirkte, daß buchstäblich nET’U ’JD daß die Armen zu ihren Hausgenossen gehörten. Daß sie auch au allen öffentlichen Vereinen zu wohlthätigen Zwecken den regsten Autheil nahm, braucht nicht erst hervorgehoben zu werden. Demgemäß erfreute sie sich auch einer tiefwurzelnden Hochachtung bei Jedermann, von welcher ein überaus zahlreiches Todengeleite, wie es selbst hier nur selten gesehen wird, ein glänzendes Zeugniß abgelegt hat. So ist sie denn dahingezogen zu jenen lichten Höhen, wo ihrer der himmlische Lohn harrt, den unser Vers den Frommen bestimmt hat. Den trauernden Hinterbliebenen aber möge die erhebende Thatsache zum Tröste gereichen, daß der lheuren Verblichenen jeder Todeskampf erspart geblieben ist, daß ihr Geist vielmehr np’SWD zum Himmel entschwebt ist, und man von ihr sagen konnte 'N nmN nr>7 ’3 HJTNl „sie ist nicht mehr, denn Gott hat sie zu sich genommen." X. Frankfurt sMain), 24. Schewat 5653.* (1137 Gesucht und ein tüchtiges Mädchen für Geschäft Haushalt. Offerten unter Nr. 1133 befördert die Expedition dieses Blattes. junges Mädchen sucht Stellung V) als Verkäuferin, gleich welche Brauche, eventuell bei freier Station. Gefällige Offerten unter 4L. W. 3166 an Rudolf Moffe, Ham bürg. (H25 2 jiidische Lehrlinge für mein an Sonnu. Festtagen streng geschlossenes Manufakturu. Ersenwaarengeschäft vom 1. April d. I. bei freier Station, Kost und Logis, ev. auch Bekleidung gesucht. Offerten unter Nr. 1121 befördert die Expedition dieses Blattes. /Auche für meinen Haushalt ein israel. Mädchen als Stütze der Hausfrau gegen hohen Lohn. Bernhard Kapp, Hechtsheim 1124) bei Mainz.

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