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Der Israelit · 1892-09-05 · Heft 71 (5.9.1892) · page 14

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Israelit
Volume
33 (1892)
Issue
Heft 71 (5.9.1892)
Date
1892-09-05
Page
– (sequence 14)
Language
German
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1372 CVtt der zur Pflege Brustuud Lungenkranker bestehenden Israelitischen Kurx) anstatt in Bad Soden a. T. können diesen Winter wiederum mehrere Personen beiderlei Geschlechts Aufnahme finden. Die Anstalt wird von einem bewährten "Arzte geleitet. Für die Verpslegungskosten werden die Selbstauslagen in Anrechnung gebracht. Anmeldungen beliebe man rechtzeitig an die Verwaltung S» Händen des Herrn Daniel A. Worms, Rechncigrabenstraste 4 in Frankfurt a. M. gelangen zu lassen. (5430 Die Verwaltung der Israel. Kuranstalt in Bad Sodm a. T. ür mein Mannfacturu. Conscctiousgeschäft suche ich für sofort einen aufgeweckten Knaben als CehMng zu engagiren. Kost und Logis in, Hanse event. auch freie Kleidung bei entsprechender Lehrzeit. L. Königsfeld. 5449 Lüdenscheid i. Westfalen. Ein senlinaristisch gebildeter Lehrer, Borbeter und Schachet, 30 Fahre alt, aber ohne Kinder, sucht in einer relig. Gemeinde Anstellung. Derselbe ist guter Borbeter und hat sehr gute Zeugnisse. Gest. Offerten unter H. i<. 5455 befördert die Exped. d. Bl. tLin seminaristisch geprüfter, nnverheiratheter Religionslehrer, der zugleich das Amt eines Chasan u. Schochets mit zu bethütigen hat, wird per 15. Oktober zu engagiren gesucht. Gehalt Mk. 000.— pro anno bei freier Wohnung Zeugniffe und Gesuche find zu richten an S. Oestreicher, Vorstand der isr. Vereinigung. Amberg, Oberpsalz, 5256)_Bayern._ Herzl. Bitte. Eine arme iSr. Familie ist schon seit längerer Zeit in bitterster Noth gerathen. Der Vater schon seit vielen Jahren leidend und kann seinem Erwerb nicht nachgehen und zahlreiche, noch unmündige Kinder zu ernähren. Edle Menschenfreunde mögen dies wohl beherzigen und durch eine kleine, milde Gabe dieser Familie beistehen, wozu ihnen das bevorstehende hl. IVi-Fest wohl die beste Veranlassung geben möge. Die Exped. d. Bl. ist gern bereit Gaben in Empfang zu nehmen und weiter zu I befördern. (5434 | Ein Rabbiner in Oesterreich, von der k. k. Stalthalterei als solcher bestätigt, im Besitze von njoin mnn und Zeugnissen von berühmten rabbinischen Autoritäten, der seit 10 Jahren in dieser Stellung in einer kleinen Gemeinde wirkt, wünscht unter bescheidenen, aber entsprechenden Ansprüchen entweder eine ähnliche Stelle oder auch einen Posten als Religionslehrer in einer großen Gemeinde (am liebsten in Oesterreich) zu übernehmen. Derselbe ist 36 Jahre alt, eine vorzügliche Lehrkraft und hat mehrfach Gelegenheit gehabt, seine Befähigung auf literarischem Gebiete zu zeigen, wo er in weiten, gebildeten Kreisen die größte Anerkennung fand. Nähere Auskunft ertheilt aus (Gefälligkeit die Exped. dss. Bl. Reines Hanfleinen,'— feinsadig und bügelsteis als koscheren Futterstoff für Herrenu. Damenschneider empfiehlt J. C, Theodor Bficking, Wattirleinenfabrik, Alsfeld, Oberhessen. Muster und Preise stehen gerne zu Diensten. (5413 in tüchtiger junger Mann (Isr.) von achtbarer Familie mit 20 Mille Baarvermögen, wünscht sich an einem Geschäft zu betheiligen oder noch lieber in ein solches einzuheirathcn. Offerten sud II. 9338 an Frankfurt a. M. erbeten. (5457 O!"I1L?-Gesuch. Die Stelle eines tamttf und Hilfs-pn ist vacant. Refl. geb. oder naturalisirte Deutsche, streng rel., talm. gebildete D'DmtP □TOD, die zugleich weitgehenden Anford, an einen N“np pn genügen, wollen Abschriften ihrer Zeugn. baldigst an Herrn Rabbiner Dr. Kahn einsenden. Der Vorstand der altisr. Cultusgemeinde Wiesbaden. (5467 Staunend billig u. gut! Ich liefere □'J'nntf Z" den nachstehenden, billigen Preisen: Nr. IV von 50 Pf.—1 M. „ III „ 1 M.—2 M. „ II ., 2 M.—4 M. „ I „4 M.—6 M. Auserlesene D’jnriN, wie auch solche aus Erez Jisroel von 6 M.—30 M., alles pro Stück. — □'DTI, 50 Stück, dreiblättrig, von 2 M.—3 M. — Grüne aus Alexandrien, von 70 Pf. bis 2 M. Chineser-Lulovim von 2 M.—3 M., alles pro Stück. Die Versendung geschieht per Nachnahme oder entsprechender Angabe. Bei Voraussendung des ganzen Betrages erfolgt Frco.- Zusendung und kann jeder Besteller der reellsten Bedienung versichert sein, da ich als Rabbiner das mir geschenkte Vertrauen nicht mißbrauchen werde. Um zahlreiche Aufträge bittet M. Schönbrunn, orih. Rabbiner. Adresse für Briefe und Telegramme: Schünbrunn, „alte Börse", 5466) Triest, Oesterreich. Bei der israelitischen Cnltusgcmcinde zu Kopenhagen soll die Stelle eines Hülfspredigers demnächst besetzt werden, welcher das vollständige Rabbinatsexamen abgelegt haben muß und der alle die mit dem Amte verbundenen, näher bestimmten Funktionen zu versehen hat, worunter die Abhaltung von Predigten an Sabbaten und Festtagen abwechselnd mit dem ersten Prediger hervorgehobeu wird. Das Gehalt beträgt 3400 Kronen jährlich u. steigt jedes 3. Jahr mit 200 Kronen, bis cs 4000 Kronen (4500 Mark) jährlich ausmacht. Der Hülfsprediger ist berechtigt, gewisse predigtamtliche Handlungen vorzunehmen und die hiefür zu entrichtenden Emolu-- mente zu beziehen, deren Erträgnis; aber im Voraus nicht bestimmt nnd dem daher keine große Bedeutung beigelegt werden kann. Er wird jedoch außerdem auf ein Nebeneinkommen als Religionslehrer rc. rechnen könne». Aspiranten wollen ihre mit den erforderlichen Zeugnissen und sonstigen Angaben belegten Gesuche bis 30. September d. I. an den Vorsitzenden des Repräsentautenkollegiums, Herrn Etatsrath Js. Glückstadt, Holmens Kanal 12, Kopenhagen K. gelängen lassen, von welchem auch alle näheren Auskünfte zu erfahren sind. (5465 Kopenhagen, im August 1892. Das Repräsentantenkollegium der israelit. Cultusgemeinde zu Kopenhagen.

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