Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 33 (1892)
- Issue
- Heft 65 (16.8.1892)
- Date
- 1892-08-16
- Page
- – (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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w ♦ ///%' I w Die Hälfte aller Säuglinge erhalten statt der Muttermilch eine künstliche Nahrung. Ein großer Theil der Mütter ist überhaupt nicht im Stande, die Kinder selbst zu nähren und dann auch wirken häufig andere Gründe, Eitelkeit rc., bestimmend für die Wahl einer künstlichen Ernährungsweise. Leider aber läßt man sich dabei nur zu oft durch schreiende Reklame oder althergebrachte Gewohnheiten verleiten, Nährmittel in Anwendung zu bringen, die ihrer ganzen Zusammensetzung nach nicht geeignet sind, die zur Entwickelung des Kindes nothwendigen Nährstoffe zu liefern, die vielmehr vielfach ernste Verdauungsstörungen zur Folge haben oder häufig, wie Milch kranker Thiere, durch Alter verdorbene Kindermehle rc., dem Körper des Kindes direct gefährliche Krankheitsstoffe zuführen. Die Folge ist eine Zunahme der Sterblichkeit im ersten Lebensalter, die bereits heute eine erschreckende Höhe erreicht hat, und der soweit sie eben auf ungeeignete Ernährung zurückzuführen ist, unter allen Umstände« ein Ziel gesetzt werden muh. Leder HX e uerrfeeunt» fühlt diele Nothwendigkeit heraus, und die Frage ist nur, auf welchem Wege diesem Uebel begegnet werden kann. Auch Herr Apotheker Otto Rademann hat sich mit diesem Gegenstand beschäftigt und nach jahrelangen Versuchen ein Präparat hergestellt, das unter dem Namen I Rademanns Kindermehl \ Zunächst den ersten Autoritäten auf medezinischem Gebiete zur Prüfung vorgelegt wurde und nach deren Urtheil das einwandfreieste "WA aller künstlichen Nährmittel für Kinder ist. Erst nachdem „Rademanns Kindermehl", Dank seiner Bortrefflichkeit, seines hohen Nährwerthes und seiner absoluten Löslichkeit in die Praxis der ersten Aerzte und in fast alle Kliniken Eingang gefunden hat, wird es der Allgemeinheit zum Gebrauch empfohlen, nicht als Rektamemittel, sondern als unentbehrlicher Faktor für die Ernährung aller Kinder, denen die Wohlthat der Mutterbrust versagt ist. 1 H OTH Sl TI TI C TflllHppmphl öon me^r hundert Kliniken L/aUüIIIallliö JYmUClIiltJIU 3C. als einzig zweckmäßiges Kinder- JL|j mehl gebraucht, so von Herrn Geh. Med.-Rath Prof. Dr. med. Henoch, Director der Kinder-Klinik der Kgl. Charitö in Berlin, Geh. Med.-Rath Prof.Dr. med. Senator, dir. A. a. der dritten Klinik der Kgl. Charite u. Director der Kgl. Universität? künik in Berlin, Geh. Med.-Rath Pros. Dr. med. Mosler, Director d. med. Klinik li. des Universitäts-Krankenhauses in Greifswald, Geh. Med.-Rath. Pros. Dr. med. Schatz, Director der geburtsh.-gynäkologischen Klinik und Poliklinik, Director der Hebammen Lehranstalt in Rostock, Prof. Dr. med. Uffelmann, Director des hygienischen Instituts in Rostock, ^lecllcinische Klinik der Universität Halle a. S. unter Leitung von Geh. Med.-Rath Prof. Dr. med. Weber, Dr. med. Rode, Director der Kinderheilstätte Seehospi; ..Kaiserin Friedrich" in Norderney, Sanitätsrath Dr. med. Glöckler Arzt des Dr. Christ'schen Kinderhospitales in Frankfurt a. M., Prof. Dr. med. Freund, Director d. geburths.-gynäkologischen Klinik—Straßburg i. E., Werner’sche Kinderheil-Anstalt Stuttgart und vielen Anderen. Eist Pflicht jeder Mutter einen Versuch mit „Rademanns Kindermehl" zu machen, bevor sie zu einem anderen Nährmittel greift und auch dann, wenn sie es mit anderen Nährmitteln bereits versucht hat. Sie wird gewiß im Gedeihen ihres Kindes den Beweis dafür erbracht sehen, daß Rademanns Kindermehl das beste der Welt ist. Rademanns Kindermehl ist in den Apotheken, Droguerien und Colonialwaarenhandlungen zum Preise von Mark 1.20 pro Büchse erhältlich. Sollte an einem Orte keine Niederlage existieren, so wende man sich gefl. direct an „Rademans Nährmittelfabrik Frank u. Cie, Frankfurt a. M., Hochstraße 31." 3795 I.