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Der Israelit · 1892-05-19 · Heft 40 (19.5.1892) · page 14

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Journal
Der Israelit
Volume
33 (1892)
Issue
Heft 40 (19.5.1892)
Date
1892-05-19
Page
– (sequence 14)
Language
German
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754 Nekrolog* Anfangs April brachten diese Blätter die traurige Kunde von dem Ableben des GerSfelder Distriktsrabbiners Wormser Der ausdrückliche Wunsch des bescheidenen Entschlafenen verbot der kurzen Notiz einen wohlverdienten Nekrolog beizufügen. Heute nachdem die Trauerlage verflossen, können wir es uns jedoch nicht versagen, des edlen Todten nochmals in kurzen Worten zu gedenken. Was Rabbiner Wormser für die große Welt gewesen, das aufzuführen ist wohl unnöthig. Jedermann weiß, mit welch aufopfernder Liebe er vierzig Jahre lang sich den Sammlungen von Beiträgen für palästinische Zwecke unterzogen. Selbst hervorgegangen aus einer wenig bemittelten Lehrerfamilie, kannte er aus eigener früherer Erfahrung das Herz der dürftigen Armen und nie verließ ein Armer unbeschenkt sein Haus u. ohne, daß der Verschiedene ihn nach Matzstab der eignen Bermögensverhältnisse beschenkt hatte. Trotz des bescheidensten Gehalts überwies der Edle seine Trauungsgebühren meist der verschämten Armuth, sich persönlich nur das unumgänglich Nothwendigste gönnend. Von seinem grenzenlosen Anifutz könnten wir Beispiele in Fülle anführen. Obwohl er durch seine 50jährige AmtSthätigkeit zur Ueberweisung der „Ludwigsmedaille" berechtigt war, machte er von einer diesbezüglichen Bewerbung keinen Gebrauch. Zu Urspringen in Unterfranken geboren, erreichte Rabb. Wormser das hohe Alter von 85 Jahren. Der Verstorbene hinterließ 6 Kinder, von denen einer, Herr Lehrer Leopold Wormser der rührige Direktor des Dinslaker Waisenhauses ist. Gott möge die trauernden Hinterbliebenen trösten. Die GerSfelder Gemeinde aber, deren Seelenhirt der Verblichene während seiner ganzen Amtsdauer war, ist durch doppelte Weise Gelegenheit geboten, ihren hingegangenen Rabbiner zu ehren und zwar einerseits durch Beherzigung der Lehren und des Lebens desselben und andererseits, indem sie der Wittwe desjenigen, der so lange für sie gearbeitet — den Abend ihres Lebens durch ausreichende Pension erheitern. 3363) 4Lin zuverl. reinliches Mädchen, im Alter ^2, von 25—30 Jahren, welches in der Küche perfect und in Handarbeit erfahren ist, wird per sofort oder in 2—3 Wochen gesucht. Familienbehandlung zugesichert. Offerten unter 6. 302 an I. Sauffmann, Buchhandlung, 3300) Frankfurt a. M. erbeten. (Suffip für ein kräftiges Mädchen von iß Jahren passende Stellung und erbitte Offerten an Josef Stern, 3307) Echzell, Oberhesfen. /Lin junges Mädchen, der französischen ^2- und englischen Sprache vollkommen mächtig, sucht Stellung in streng religiösem Hause. Geß. Offerten unter Nr. 3202 befördert die Expedition dieses Blattes. ^uche per sofort für meine Schlachterei (inen Gesellen. Samstags und Festtage geschlossen. Hann.-Mü nd en, 14. Mai 1892. 3348) LoniS Meyer, Schlachter. ^er^g von Sigmund Mayer in Drei Neujahrs-Predigteil von Di*. N. Portes, Rabbiner u. Prediger der isr. Religionsgemeinde zu Leipzig, gehalten am Neujahrsfeste 5652. Preis 80 Pfennig. (3336 Olt zwei Kindern im Alter von 2 und 3 cyj Jahren wird eine durchaus erfahrene Person (Wittwen bevorzugt) gesucht. Dieselbe müßte die geistige und körperliche Erziehung übernehmen und steht ihr noch ein Mädchen zur Seite, doch müßte sie selber mit den Kindern ausgehen. 3326) L. Schwarz, Saarlouis. <^ie Stelle eines Religionslehrers, Vor- Xs beters und Schochet ist in hiesiger isr. Eultusgemeinde vonr 1. August 1892 an zu besetzen; dieselbe ist mit einem Fixum von 800 Mk., ferner ca. 500 Mk. Nebenverdiensten datirt und werden sonstige Bedingungen nach Uebereinkunft beschlossen. Reiseentschädigung bei Engagement. Bewerber — nur Deutsche — wollen sich bei dem Unterzeichneten Vorstand melden. Windsbach, Bayern, 8. Mai 1892. 3213) Wolf Weinschenk. c7^n Bingen a. Rh. wünscht sich ein ge- <Vj bildetes Fräulein, stattliche Figur, der französischen Sprache mächtig, Stelle als Gesellschafterin oder zu größeren Kindern. Dasselbe war längere Zeit in Paris in feineren Kreisen thätig und stehen beste Zeugnisse zu Diensten. Gefl. Offerten unter Nr. 4231 postlagernd Bingen erb. (3248 Stelle-Oesnch. (3465 Für einen 14jährigen, kräftigen Knaben mit guter Schulbildung suche ich eine Stelle bei einem Metzger oder Viehhändler in Bälde, aber nur in Süddeutschland. Näheres durch I. Rothschild, B u tte nhäusen O/A. Münsingen, Württbg. _.... . Frankfurt a. M. ^^2 West. Wermann tfottt 1. Juni 3398) Börnestr. 18, I. Stock. gür ein Fräulein, 28 Jahre alt, aus guter Familie, in der dürgerl. Hansh. tüchtig, mit 10,000 M. Mitgift, wird paffende Parthie gesucht. (2772 Off. unter C. h. 785 an Haasenstein & Vogler A. G., Frankfurt a. M. Carl Grebenau, Frankfurt a. M., Zeil 3, früher Inhaber der Bijouterie - Fabrik, A. Fürth & Cie., Hanau, empfiehlt sein reichhaltiges Lager in Juwelen, Uhren, Gold- und Silber waare«, silberne Tafelbestecke, Cultnsgegenftände rc. rc. zu den billigsten Preisen. (3460 Auswahlsendnngen stehen gerne zu Diensten. IMnstetzkbao! I leicht | b. Trag. | natürl. j sind die von mir erfundenen, gegen Erkältung u. Kopfreißen schützenden Haar* tonren für Damen und Herren, selbige sind so leicht und natürlich gearbeitet, daß das Tragen einer solchen kein menschliches Auge bemerkt. (6874 mr Preis v. 7 Mk. 50 Pf. an. -W, Paul Wielisch, Perückenmacher, Wiesbaden, kl. Burgstr. 12. mrsH. Für ein gebildetes, intelligentes Mädchen a. guter Familie mit einer Mitgift von M. 18 Mille wird paff., rrlig. Parthie gesucht. Herren, Geschäftsleute od. Lehrer in Provinzialstädten, im Alter v. 33—38 Jahren, die sichere Existenz bieten können — auch Wittwer — wollen gefl. Offerten unter Nr. 8485 an die Exped. d. Bl. richten. H e i r a t h, Ein tüchtiger Kaufmann, 30er, v. ang. Aeuß-, Reis., mit mehr. Mille ersp. Berm., w. in e. gutgeh. Waarengesch. einzuh. od. d. Heirath einer geschäftSgew., verm. Dame ein solches zu gründen. Gefl. Off. m. Ang. d. Alters, Verm.- u. Familienverh. unter E. 2308 an Rudolf Moste, M a n n h e i m. (3496

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