Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 32 (1891)
- Issue
- Heft 76 (24.9.1891)
- Date
- 1891-09-24
- Page
- – (sequence 28)
- Language
- German
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1464 Uebertrag Mischnaiauslernende Leim Grabe Rocheils: do. 1 fl., von sich und Lea van Gelder je 10 ct. Zusammen (abzüglich 3 fl. für Jncasso und 15 ct. Porto) 20 fl. —T/a ct. Wochozk Israel Bryt, für Abraham Grünglas in Jerusalem 8 Rubel - Würzburg Durch Distrikts-Rabbiner Nathan Bamberger: Rest seiner Einnahme im ersten Quartale dieses Jahres 4 M. 80 Pf., laut Verzeichniß in der Extra-Beilage zum „Israelit" und „Jeschurun" Nr. 28, abzüglich der darin befindlichen Sammlung des S. Eldod in Höchberg, (siehe Seite 1459) zu 151 M. 95 Pf. und der bereits im Monate Tebeth eingefandten 200 M., 6239 M. 50 Pf. Zusammen 6244 M. 30 Pf. 3700 fl. 66-/2 ct. . Summe Betrag der Berzeichniffe der vorigen Monate Gesammt-Einnahme seit 1. Tischri 5651 1. 1 l. fl. Ci fl. ct 4053 17'/» 2569 09-/2 17 701/* 2 30 11 28;! 2113>97 l586;69‘/2 S 6184)85 4169-37 13060 45 33840j58-/r 19245 30 38009 95-/2 Für Speeialzwecke uns zugegangene Spenden wurden am 21. und 28. Adar Scheni ihrer Bestimmung entgegengeführt. PoKtvirrr und HnrnvJtaltm der iSvuvltktMeu Gemeinden int hl. Dnnde ju NmPkeedKnr: M. de Lima, Vice - Präses. JT. A.« ROOS, Secretär. Wufmlf! Das unsäglich harte Geschick, von dem leider unsere russischen Glaubensgenossen heimgesucht worden sind, hat mit Recht alle Gemüther tief ergriffen und das Bestreben hervorgerufen, durch allerwegen veranstaltete Sammlungen die schreckliche Noth dieser Unglücklichen nach Möglichkeit zu lindern. Wir können uns indessen, zu unserem ausrichtigen Bedauern, der Wahrnehmung nicht verschließen, daß — vermuthlich in Folge dessen — die Spenden für unsere nach Tausenden zählenden palästinensischen Glaubensgenossen, worunter viele hervorragende D’DDn ’TD?n, verlassene Wittwen und hilflose Waisen, weit spärlicher fließen, als sonst, denn schon neigt sich das vierte diesjährige Trimester seinem Ende zu und noch sind die bisherigen Eingänge von solch' geringem Umfange, daß zur Abfertigung der üblichen Quartalsendung vorläufig eine Möglichkeit kaum geboten erscheint. Mit Schrecken erfüllt uns der Gedanke an die Folgen, welche der Rückstand der regelmäßigen Spenden möglicherweise für die Einwohner Palästina's haben könnte, welche zur Friftung ihres Daseins überhaupt auf die Unterstützung des Auslandes angewiesen sind und deren Lage überdies durch die zahlreich dorthin geströmten russischen Auswanderer eine noch bedrängter« geworden ist. Wir müssen es daher als unsere unabweisliche Pflicht erachten, an den bewährten Wohlthätigkeitssinn aller Zionsfreunde zu appelliren und ihnen die innigste Bitte nahe zu legen, durch reichliche Beiträge ihre erprobte Theilnahme für Unsere auf geweihter Stätte in Kummer und Mangel schmachtenden Glaubensgenossen aus's Neue darzuthun. Insbesondere aber bitten wir die verehrten Herren V'n |n$-n D’tOJ, uns die vorräthigen Erez-Iisrael-Gelder baldmöglichst einzusenden und eine Erweiterung ihrer Einnahmen durch das Abhalten von UM" Extra-Sammlungen, MU die schnellstens in Angriff genommen werden mögen, herbeizuführen. Dann wird es m. G. H. möglich sein, die den Armen des heiligen Landes drohende Gefahr abzuwendeu. Wir geben uns der tröstlichen Hoffnung hin, daß diese dem tiesbekümmerten Herzen entstammenden Worte allüberall den gewünschten Anklang finden werden, der für unsere bedürftigen palästinensischen Glaubensbrüder eine Lebensfrage bedeutet, und fügen noch die erg. Mittheilung hinzu, daß das laufende Quartal mit dem 28. Elul (I. Oktober) abschlieht. Amsterdam, 7. Elul 5651. 10. September 1891. Pekidim und Amarkalim der israelitischen Gemeinden des heiligen Landes zu Amsterdam. Al. de liima, Mce-Präses. J. A. JRoos, Secretär. Druck und Verlag der Zoh. Wirth'schen Hofbuchdruckerei-Actien-Gesellschaft in Mainz.