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Der Israelit · 1891-01-15 · Heft 5 (15.1.1891) · page 14

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Journal
Der Israelit
Volume
32 (1891)
Issue
Heft 5 (15.1.1891)
Date
1891-01-15
Page
– (sequence 14)
Language
German
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82 Edle Menschenfreunde! Nasche Hilft thut Noth! Ein frommer Familienvater aus Hessen, mit Frau und Kind, ist durch eine langwierige Angenkrankheit nicht mehr im Stande, den nöthigen Verdienst zur Erhaltung seiner Familie zu crriugen. Gänzlich verarmt, steht er nunmehr vor der Veräußerung seines kleinen Häuschens, und müßten wir daher erleben, daß eine Familie, welche sich früher “TQDD ernährte, dem gänzlichen Untergänge preisgegebcn wäre. Wir bitten daher irm rasche und nachhaltige Unterstützung, und ist die Expedition dieses Blattes gerne bereit, Gaben in Empfang zu nehmen und weiter zu befördern. (334 Königsberg i.Pr?"^ Dr. Jessner’s PrivatklüJ Für isr. Kranke rituelle Küche. Vorzügliche Verpflegung. — Geschultes Wartepersonal. — Operationszimmer. Behandlung der Tuberkulose! natt) Koch. franco. Prospccrc gratis tmd (359 Gesucht wird eine gebrauchte, fehlerfreie =mm idd kleines Format. Älngebotc mit Maaß- und Preisangabe unter Nr. 86 an die Expedition dss. Bl. erbeten. Chocolade NL'2 Compagnie Franeaise in allen Preislagen. Für Wiederverkäufer versende ab Fabrik zu Fabrikpreisen. Frankfurt a. M. (352 David Bauer, Eolonialw. und Delicatessen-Handlung. Uorzügliches Festgeschenk. Von 51. Sachs. Neue, verbesserte Auslage mit dem Biidniß des Verfassers. Prachtband mit Goldschnitt 5 Mk. (382 Frankfurt a. M. — I. Kauffmann. 8uche auf Ostern für meiire Haushaltung von 2 Personen ein tüchtiges, religiöses Mädchen für Küche und Hausarbeiten. 220) I. Birnbaum in Worms. (^ie Religionslehrer-, Schächteru. Vorbeler-Stelle soll nt. einem verheiratheten Lehrer besetzt werden. Fester Gehalt 550 Mk. Nebeitverdienste 350 Mk. nebst freier Wohnung. Antritt sofort. Bewerber wollen sich air die unterfertigten Vorstände wenden. Heinrich Loeb, S. Lehmann, Geinsheim -Gommersheim, _Bayerische Rheinpfalz. (170 6Vaca/n&>. Die israelitische Synagogengemeindc zu Kiel sucht per 1. April d. I. einen unverhciratheten, deutschen Beamten als Schochet und Chasan zu engagiren. Derselbe muß auch N“np sein. Bewerberwoklen sich baldigst beim Vorstand meldeit. (332 Israelitische Gemeindeschule Altona. Gesucht zum 1. April 1891 eram. Lehrer, Gehalt 1200 Mk. Meldungen unter Beifügung von Zeugnissen und Angabe des Familienstandes sind b aldigst an das Gemeinde-Secietariat Altona, kl. Papagogenstr. 3. zu richten. 369) Die Schulkommission der hochdeutschen Israeliten - Geineinde. 1 ‘-rillt die hie- 4y\\\ 1. (v)HU sigc Elementarlehrer lt. Kantorstelle vacarn. <^ehalt jährlich 1000—1100 Mk. nebst freier Woh nung, Feuerung rmd Bedienung. Reflectanten, welche Tüchtiges im Kantorat leisten, werden bevorzugt. Nur dem Gewählten werdett Reisekosten vergütet. Offerten mit Zeugnissen erbittet Oelde i. W., 11. Jan. 1891. Der Synagogen-Vorsteher; 335) A. Windmüller. CVn der Israel. Gemeinde Diersburg (\j in Baden ist die Stelle eines Religionslehrers, Vorbeters u. Schächters zum 1. März d. I. neu zu besetzen. Gehalt 600 Mark, Nebeneinkünfte 3—400 Mark nebst freier Dienstwohnung. Meldungen sind bis Mitte Februar an die Unterzeichnete Stelle zu richten. Schmieheim (Baden), im Jan. 1891. Grosch. Bez. Synagoge:?.?>E) Oy. M. Rtwvtez.. in junger Mann (Israelit), der seine Lehrzeit am 1. April in einem Modewaaren-Gcschiift, woselbst er viel im Comptoir arbeitete, weil er eine sehr schöne Handschrift besitzt, beendet hat, sucht Stelle als angehender Commis oder Volontair behufs weiterer Ausbildung in einem Mauusaeturw. Engros Geschäft, welches Samstags und Feiertage geschlossen ist. Offerten erbitte unter L.. 107 postlagernd Fürth i. B. (383 Aufforderung. Ans der hiesigen Stiftung des verlebten Hoffaktors Moses Emanuel Speyer und dessen gleichfalls verlebten Ehefrau Gütet, geb. Enoch, soll für das Jahr 1891 all ein bedürftiges Mädchen, das mit den Stiftern verwandt ist, ein Brautlegat von 1028 Mk. 57 Pfg. vergeben werden. Diejenigen, welche hierauf Anspruch machen wollen, haben sich innerhalb sechs Wochen unter Einreichung ihrer Verwandtschafts- und Armulhszeugnisse an den Unterzeichneten zu wenden. Michclstadt i. O., 9. Jan. 1891. Der Vorstand der Hoffaktor Speyer'schen Stiftung: Strauß. (344 § Reelles I Miraths - Gesuch, ß raj Für meinen Freund suche ich eine ist pj häuslich erzogene, hübsche, junge Dame [| S aus achtbarer Familie , im Älter von Di b 19—24 Jahren und im Besitze eines D 1} Vermögens v. 25,000 Mk. zur Frau, d U Mein Freund ist 28 Jahre alt, von p: großer Statur, angenehmem Aeußern, p] streng solidem Eharakter und religiö- Z sem Sinne. Er ist Inhaber eines b sehr gut gehenden Fabrikgeschäftcs in U einer Großstadt und befindet sich in 1 ij durchaus sicherer Position. In Strengste Diskretion zugesichert. Permittler verbeten. Gefäll. Offerten unt. 8. R. 333 an die Exped. d. Bl. erb. IöIVMI0ntNHBl>si2ßUHHalnk:lHHalHialinali,sttu,k»ilni>N«niIviHNöI Hviru.-dIi.siL in feineren jüdischen Kreisen werden discret vermittelt. Verbindungen in ganz Deutschland. Ansr. m. Adr. u. Verhält«, unter O. L. 60 postlagernd Hamburg (340 Für ein junges Mädchen (Waise) aus hochachtbarer, isr. Familie, von hübschem Aeußeren u nd gründlicher Erfahrung im Hauswesen, mit einem Baarvermögen von 5000 Mk., wird passende Parthie gesucht und belieben sich solide Restectanten (Wittwcr nicht ausgeschlossen) unter vertrauensvoller Darlegung ihrer Verhältnisse unter Z. Z. 623 an die Ann.-Erpcd. von G. L. Daube L Co. in F r a n k f u r t a. M. zu wenden. (348 <^är meinen Sohn, welcher Ostern die O Schule verläßt, suche ich einen Platz als Lehrling in einem Hause, Eisenwaareu- oder Laudesprodukteu-Geschäft. Gest. Offerten an M. Berlin, Hamburg, 384) Grindelallee 151.

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