Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 31 (1890)
- Issue
- Heft 95 (4.12.1890)
- Date
- 1890-12-04
- Page
- – (sequence 15)
- Language
- German
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1717 „Achawa.“ Verein zur Unterstützung hilfsbedürftiger isr. Lehrer, Lehrer-Wittwen und -Waisen in Deutschland. Einnahmen int Muttat Monenrber: a) 10 active Mitgliederbeiträge ä Mk. 6. b) 20 Ehrenmitgliederbeiträge ä Mk. 6. c) Einkaufsgelder: Von Herrn H. Strauß in Rimbach M. 15, L. Strauß in Battenfeld M. 30, S. Löbenstein in Düsseldorf M. 60. ä) Geschenke: Von A. in B. M. 2, Frau Schuster, hier, M. 50, Blumenkrohn in Spangenberg, Sammlung, M. 4.70, Frau Löwenhaar in Fürth M. 5, Familie Earlebach M. 50, Frau Rothbarth M. 20, Dr. Neuburger M. 5, Frau Stern Wwe. M. 40, sämmtl. hier, Klingenstein in London M. 101.95, Frau Mayer und H. Mayer in Oberingelheim je M. 6, Ungenannt M. 6.50, Liebermann in Homburg v. d. H., Sammlung, M. 33.50. e) Zinsen: Mk. 55.24 Pf. Frankfurt a. M., 1. Dezember 1890. Namens der Verwaltung: 6067) Sieflntunir Jteitrefcö. In meinem Verlage erschien soeben: Goldstern, M. A., ruiDNm rpenn, „Gebet und Glaube." Ein Beitrag zur Erklärung des Gottesdienstes und dessen Gebräuche, nebst der in den Gebetstücken enthaltenen Neligionslehre. Mk. 2,00. Saitschik, R., „Beiträge zur Geschichte der rechtlichen Stellung der Juden, namentlich im Gebiete des heutigen Oesterreich- Ungarn vom X.—XVI. Jahrhundert." Mk. 2,00. Frankfurt am Main. 6057) I. Karrsfrnarm. M. A. Marx, Maßbach (Untersranken), offerirtKoch-u. Servelatwurst, Rauch steisch u. Zungen in feinster Maare zum billigsten Preise. — Refer.: Se. Ehrw. Herr Distr.Rabb. Bamberger in Bad Kissingen. (6051 Israel. Prival^Tauüstummen-Anstalt in IsridvrdiselioLZlieiin (L^clsn). Unterzeichneter Lehrer, der durch einen sechsjährigen Unterricht an einer staatlichen Taubstummen-An'talt erprobte Erfahrungen auf dem gesammten Gebiete der Taubstummenbildung sich erworben, beabsichtigt am 1. April k. I. auf hiesigem Platze ein Pensionat für jüd. Taubstummen (Knaben und Mädchen) unter staatlicher Aufsicht zu errichten, in welchem die Zöglinge in all' den Lehrgegenständen unterrichtet werden, die für vollsinnige Kinder in den besseren siid. Elementarschulen vorgeschrieben sind. Durch gute, streng rituelle Kost, sorgfältige Pflege und liebevolle Behandlung soll den Kindern, so weit als möglich, die Familie ersetzt, die Kinder selbst sollen zu nützlichen Gliedern der menschl. Gesellschaft und durch ständigen Besuch des öffentlichen Gottesdienstes, sowie durch Unterweisung und Uebung in den religiösen Gebräuchen zu treuen Anhängern unseres hl. Glaubens herangebildet werden. 5949) J. Driesen, Lehrer. Referenzen: Herr H. Willareth, Oberlehrer und Vorstand der Großherzogl. Taubstuminen-Ansialt in Gerlachsheim (Baden!; „ Dr. Löwen stein, Bezirksrabbiner in Mosbach; „ Dr. Salfeld, Großh. Rabbiner in Mainz; „ Abr. Schloß, Bezirksältester in Tauberbischofsheim. Ä'ti einer Familie tu Mellrichftadt <\j (Bayern) mit 4 kleinen Kin der«, deren Mutter vor 2 Jahren gestorben und deren Vater nicht im Stande ist, dieselben zu ernähren, wird für die älteste Tochter von 10 Jahren eine Familie gesucht, welche das Kind bis zu seiner Großjährigkeit adoptirt. Gest. Offerten unter Nr. 6074 au die Exped. d. Bl. erbeten. welche in besseren Familien Zutritt haben, ) werden um Adresse gebeten unt. Chiffre «T. L. 6019 a. d. Exp. d. Bl. YYYYYYYYYYYYYYYrYYYrYYr 02ei einer isr. Familie auf dem Lande (Hessen) wird eine nervenschwache, geistesschwache oder ältere Person in beste Pflege genommen. Längs. Erfahrung. Res. ertheilt gesäll. Herr Oskar Lehmann in Mainz. Offerten unter Nr. 4544 an die Exp. dss. Bl. erbeten. Gesucht wird nach St. Gallen L'Ln-'L das Examen als Cantor, Schächter u. Religionslehrer mit Erfolg bestanden hat. — Anstellung per Frühjahr 1891. Salair Anfangs 1000—1200 Francs nebst freier Kost. Offerten nebst Zeugnissen bittet man zu richten an M. Mayer-Rothschild, St. Gallen (Schweiz). rrnoz? nUDi nop Wie vielen unserer Gesinnungsgenossen bekannt sein dürfte, hat seit vielen Jahren Herr M. Goldschmidt von Zell klvj? mißltf riHDi geliefert. Nachdem er nun diese Besorgung mir überlassen, habe ich in diesem Jahre den Weizen vorschriftsmäßig erworben und möchte die geehrten Abnehmer bitten, sich rechtzeitig an mich zu wenden, besonders werden Mehlbestellungen baldigst erbeten, damit ich den nöthigen Bedarf vorsehen kann. Ueber meine religiöse Qualification wird Se. Ehrw., Herr Distr.-Rabb. Bamberger hier, bereitwilligst jede gewünschte Auskunft rrtheilen. Lehrer Oppenheimer, 5790» Würzburg. sLin I7 jähr. Israel. Mädchen wünscht bei einer einzelnen Dame als Gesellschafterin in Stellung zu treten, wo demselben auch Gelegenheit geboten würde, sich in der Küche auszubilden. Dasselbe ist auch in feinen Handarbeiten bewandert. Auf Lohn wird weniger gesehen, als auf gute Behandlung. Gefl. Offerten beliebe man unter Chiffre W. 6034 an die Exped. d. Bl. zu richten. fELin isr., 18 I. altes Mädchen aus guter Familie, welches im Haushalt und in Handarbeiten bewandert ist, sucht in einer relig. Familie Stellung. ES wird mehr auf familiäre Behandlung, als auf Gehalt gesehen. Eintritt kann jederzeit erfolgen. Offerten unter Chiffre X. 6058 an die Expedition dieses Blattes erbeten. Ein kräftiger Junge, der Lust hat, die Bäckerei zu erlernen, kann unter günstigen Bedingungen bei mir in die Lehre treten. Samstage und Feiertage geschlossen. Bäcker Bamberger, 15990) Crailsheim. 6046)