Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 31 (1890)
- Issue
- Heft 56 (17.7.1890)
- Date
- 1890-07-17
- Page
- – (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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1017 Cb* ’SJ VÄ Cb# «r St V-- n D r Die ^L?2-Seisensabrik in Langen (Kessen) empfiehlt ihre unter einem von Sr. Ehrwürden Herrn Rabbiner vr. M a r x in Darmstadt bestellten “IDIE' hergestellte lEO Seife, als: la. Kernseife, Harzkernseife, Haushattungs-, Putz- und Schmierseife. Zu haben in jeder jüdischen Colonialwaarenhandlung Deutschlands und der Schweiz. Hochachtend o 2576) Max Wolf. Baden-Baden. Hotel Hirsch-Herz. Werderftratze 6 früher Langestraße 9. Schönstes streng rituelles Restaurant. Prachtvolle gesunde Lage, inmitten großen Parks und unmittelbarer Nähe des Kurgartens, Lichtenthaler Allee, Theater, Trinkhalle. Comfortable Zimmer. Alphvnsk Weil, 877) Besitzer. Verehelichung. Ein junger Mann, Oesterreicher, aus achtbarer Familie, von angenehmem Aeußern, der demnächst ein bedeutendes Geschäft etablirt, sucht eine Lebensgefährtin mit einer Mitgift von Mk. 20,000. Discretion Ehrensache. Gest. Briefe unter N. 6284 an München. (3769 © <$>: <r> <$>: m>: © HklMhs-MU. Junger Mann, sparsam und fleißig, mit einem gut eingeführten Geschäfte in einer größeren Stadt Bayerns, wünscht sich mit einem Mädchen oder jungen Wittwe baldigst zu verheirathen. Vermögen 15—20 Mitte erwünscht. Nur ernstgemeinte Anträge — nicht anonym — erbitte ich unter „Solid und sparsam" Nr. 3764 an die Exped. d. Bl. zu richten._ 3n besserer israelit. kinderloser Familie findet ein junges Mädchen (Waise bevorzugt) zu mäßigem Pensionspreise liebevolle Aufnahme. Näheres unter Ll T 49 postlagernd Elberfeld. (3761 /Lfine perfekte Kö chin sofort gesucht. Offerten unter Nr. 3744 befördert die Expedition dieses Blattes. ")tiO Limburger Käse per Pfd. 45 Pfg. „ Rahmkäse „ „ 60 „ Stern & Weiler, 8749) Langenselbold. fCin kräftiger, 30jähr., tüchtiger Metzger u. Schochet sucht baldigst Stelle als Schochet u. Schammes. Geff. Offerten unter A. F. 3743 an die Exped. d. Bl. ist bei den heutigen Znten wirklich ein Vergnügen zu vernehmen, daß Leute durch ihre gediegenen Leistungen zum mindesten einen guten Namen sich erwerben. Dies kann ich mit ruhigem Gewissen auf den seit kurzer Zeit in Preßburg, Ungarn, Petöfigasse Nr.-7 wohnenden Hrn. Moritz Hosner anwenden. Benannter Herr hat sich auf dem Gebiete der Calligraphie, namentlich „Jahrzeit-Tabellen", einen Weltruf zu verschaffen gewußt, seine Arbeiten sind in Deutschland, Schweiz und Frankreich zu finden. Herr H. sucht gegen hohe Provision tüchtige Agenten, deren Aufträge gewissenhaft per Nachnahme ausgeführt werden. Es wäre daher zu wünschen, ohne jedoch Sterbefäüe zu erbitten, wenn viele Herren die Agentur übernehmen würden, da, wie ich bestimmt weiß, Herr H. viererlei und zwar von den billigsten, also für den minder Bemittelten auch erschwinglich, bis zu den aller feinsten liefert. Gleichzeitig glaube ich mit Bestimmtheit behaupten zu dürfen, daß Herr H. einer der Ersten war, welcher diesen Gegenstand nach Deutschland gebracht hat. Daß sich auch Concurrenten gefunden haben, die die Arbeiten uncorrekt liefern, ist selbstverständlich. Muster stehen Jedermann zu Diensten. 3715) D. M. R. 2»r Unterstützung in der Wirthschaft «o.wird ein bescheidenes, einfaches Mädchen per sofort gewünscht. Ehiffre 8. X. 19 an 3770) Rndvlf Moffe, Pose». | üfaehruf. •uNün ub m w uwn mtsy n^si „Gefallen ist die Krone von unserem Haupte, wehe uns, wir haben gesündigt." Einen fast unersetzbaren Verlust erlitt vor 14 Tagen die Gemeinde Oberaltertheim. Beftla Strauß, die edle Menschenfreundin, hauchte am Dpn '5 KHij? fD^ ihre rein« Seele aus. Als eine würdige Tochter Judas, die für wahre Religiösität — welche leider in heutiger Zeit sehr selten zu treffen ist — erglüht war, ging daher ihr ganzes Streben auf Ausübung von Wohlthaten aus. Ergriff sie ja gerne jede Gelegenheit, hilfsbedürftige Menschen nach Kräften zu unterstützen. War sie ja eine Freundin der Armen und Kranken. Besonders in die Häuser der letzteren konnte man sie zu jeglicher Zeit, früh oder spät, mit gefüllten Taschen eilen sehen. (8773 Nicht minder war sie auch eine Frieben sfürstin. Nicht nur, daß sie in ihrem eigenen Hause den Frieden als ein köstliches Kleinod wahrte, sondern sie sorgte auch dafür, bah die Friedenspalme auch in fremden Häusern in voller Pracht grünte und wo Uneinigkeit herrschte, da ruhte sie nicht eher, bis der Frieden wieder hergestellt war. Kein Wunder, daß an ihrer Bahre bittere Thränen der Wehmut vergossen wurden. Ist ja durch ihren Tod der Schmuck obiger Gemeinde geraubt. Wie sie sich nun auf Erden einen Dtf 31L3, einen vorzüglich guten Namen erworben, wodurch sie bei Allen, ohne Unterschied des Glaubens und Standes in hoher Achtung stand, so möge sie sich auch dessen py {jo, im (Barten Eden, am Wohnorte der Gerechten und Redlichen, erfreuen und sich ergötzen an der Herrlichkeit des allmächtigen Vaters.. .{Odk.1"32151 Den Trauernden sende Gott Seinen himmlischen Trost. B. Reisenden, die in jüdisch-religiösen Kreisen verkehren, kann ein äußerst lohnender Nebenerwerb nachgewiesen werden. Gefl. Offerten beliebe man unter Nr. 3778 an die Exped. d. Bl. zu richten. Auche für meine Schwester, i8r. Waise, die ein Vermögen von Mk. 6000 und chöne complete Hauseinrichtung besitzt, ^ein gebildet, einfach häuslich erzogen ist, eine paffende Parthie. Wittwer nicht ausgeschlossen. Gef. Anfragen unter P 8757 an die Exp, d. Bl._ Hllleinstehende junge Wittwe mit guten Zeugnissen sucht Stelle zur Führung einer kl. Haushalt. Offerten unter 0 3767 an die Exp. d. Bl.