Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 31 (1890)
- Issue
- Heft 5 (16.1.1890)
- Date
- 1890-01-16
- Page
- – (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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78 Pensionat und höhere Töchterschule Weschw. iobernheim, Bingen am Rhein. Eintritt kann zu jeder Zeit statlfinden. Beginn des Sommersemesters am 15. April. Beste Referenzen. Prospekte auf Verlangen. « ^5 O 'x J. G. Eberhardt, Speyer am Ebern. Könfgl. Bayer. & Grossh. Bad. Hoflieferant. Gross-Handlung in Flussuud See-Fisehen, % S?335) SätyeiuUtrfjr* Islplhersi. Prompte, billige und*gute Bedienung. S> *5; fec S"3 rc. Atelier für Gold- und Seidenstickerei, gegr. 1865. Bestellungen prompt u. billig. Jenny Bleichrode, 5735) B..u,> t\V., y l.drichstr. 246. oder strebsamen fleißigen Leuten rn Deutschland, denen es schwer fällt, sich u. ihre Familie zu ernähren, wird anständige non© dauernde TODS auf Anfragen unter Nr. 5200 an die Expedition d. Blattes nachgewiesen. gür mein am N2L7 streng geschlossenes gemischtes Waarengeschäft suche zum alsbaldigen Eintritt einen Lehrling mit den nöthigen Schulkenntnissen. Kost und LogiS im Hause. [18 Salmünste r. Jfl. Neubau«. /l^in in den feinsten Kreisen eingeführter Schadchen vermittelt Heiraths-Partien von den kleinsten bis höchsten Mitgisten, reell u. discret. Nur reelle, nicht anonyme Off. unter „Schadchen" Bahnpostag. Goßmannsdors/^Unterfranken. (5S13 MAir suchen für unser Export-Ge schüft einen mit tüchtigen Schulkenntniffen ausgerüsteten Lehrling. Samstags und jüdische Feiertage geschloffen. (131, Gebrüder Wassermann,! Frankfurt a. M. I Herraths - Gesuch! Ein Manufacturist, 29 Jahre alt, mit 60,000 M. Vermögen und gutem Geschäft in einer Großstadt Rheinlands, wünscht sich zu verheirathen. Kauffnanustochter mit Sinn für's Geschäft und Häuslichkeit bevorzugt. Genaue Offerten mit Familienu. Vermögensverhältnisse unter B. 119 befördert die Expedition dss. Bl. Strengste Discretion Ehrensache. Aür mein Leinenu. Wäschegeschäft suche O Per sofort einen tüchtigen Reisenden, Jsr., zum Besuche von Privatkundschaft, für Rheinland und Westphalen. Nur solche wollen sich melden, die die Branche kennen und schon mit Erfolg gereist haben. Offerten mit Salairausprüchen u. Referenzen sowie Photographie wolle man unter G. 5397 an die Expedition d. Blattes richten. <7^ch suche für mein Colonialmaaren- und kV) Landesproductengeschäft einen jungen Mann, militärfrei, bei freier Station und Logis, Eintritt kann sofort erfolgen. Geschäft Samstags u. Feiertage streng geschlossen. S. Levi, 122 Neukirchen b. Herzseld. gesucht zum sosortigeirAntritt oder später ein junges Mädchen (Israel.), welches mit der Küche Bescheid weiß und Handarbeiten versteht, zu zwei einzelnen Eheleuten in Hamburg. Dasselbe würde zur Familie mitgerechnet werden. Ein Hausmädchen ist ebenfalls da. Hierauf Reflectirende wollen ihre Offerten unter Nr. 183 an die Exped. dss. Blattes einsenden. ufvuf! Einem von vielen ehrwürdigen Rabbinen als höchst achtungswerth und würdig empfohlenen Religionslehrer, welcher in einigen Lokal - Gemeinden hiesigen Kreises beinahe zwei Jahre zur allgemeinen Zufriedenheit Unterricht ertheilte, ist es durch Verfügung Königlicher Regierung, weil er Ausländer ist, verboten worden, ferner als Lehrer zu fungiren und ist derselbe hierdurch mit seiner Familie in die größte Nothlage versetzt worden. Ich bitte deßhalb dringendst unsere Glaubensgenossen, für diese Familie, welche lieber darbt, als öffentlich ihre Noth zu klagen und die nicht durch eigenes Verschulden in diese drückende Lag« gerathen ist, mir schleunigst Spenden zusenden zu wollen. Jakob Rosenthal, Vorsitzender des Synagogen-Vorstandes in Wetzlar. Unter Bestätigung der obigen Angaben erklären sich gern bereit, für den bezeichneten Lehrer Spenden in Empfang zu nehmen : der Provinzialrabb. Dr. Munk in Marburg; Bezirksrabb. Dr. Margulies in Weilburg; Rabb. Dr. Plato in Cöln. Die dringendste Noth zwingt den Bittsteller, sich öffentlich zu nennen. Derselbe, D. M. Z a j a c mit Namen, ist inzwischen in Veaumarais, Bürgermeisterei Wallerfangen im Kreise Saarlouis, als Religionrlehrer angestellt worden, wurde aber neuerdings von der Regierung aufgefordert, bis zum 1. April 1890 das Königreich Preußen zu verlassen. Wenn derselbe nicht bis dahin in einem anderen deutschen Bundesstaat irgend eine Anstellung stndet, muß er nach Amerika auswandern, wozu ihm die nöthigen Mittel fehlen. Die Original- Zeugnisse des Herrn Zajac, welche die geschilderten Verhältnisse bestätigen, lagen uns zur Einsicht vor. Auch wir bitten um reichliche Gaben für ihn und sind gerne bereit, Spenden in Empfang zn nehmen. Die Expedition de« „Israelit". ür die Synagogen-Gemeinde Andernach am Rhein wird per April 189o die Religionslehrer-, Cantor- und Schächterstelle vacant. Seminaristisch gebildete und das inländische Staatsbürgerrecht besitzende unverheirathete Bewerber wollen sich unter Angabe ihrer Gehaltsansprüche und Einsendung ihrer Zeugnißabschriften bei dem Unterzeichneten melden. (116 Andernach, 5. Januar 1880. Der Vorstand. I. A. Sim. Kaufmann.