Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 30 (1889)
- Issue
- Heft 13 (14.2.1889)
- Date
- 1889-02-14
- Page
- – (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 92% known words query
- IRI
…/2446951-2447947-2447961--28030-2475692- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
<E i u g esa n d t.) Crefeld, 11. Februar. Aus die Antwort aus Creseld in Nr. 8 , als deren Verfasser sich Herr Cohn gerirt, behalte ich mir vor später zurückzukommen. Zweck dieses ist nur, unsere ntWIpn min in Schutz zu nehmen. Herr Cohn führt, um Herrn Goitein zu würdigen, die Worte des Propheten )pn "ipn DHT an, um aber Herrn Dr. Horowitz zu erhöhen, die Worte der Weisen nHU nvon nntP UD’n nnu DlpöH nn ue*n. Im Tractat Chagiga 14 a. heißt es ausdrücklich, daß im Ausspruche ]pn “lyjn unT das Wort npn nicht „jung an Jahren" bedeutet, sondern diejenigen als O'ip bezeichnet werden, welche mSDn p pyijcn sind, wie auch jpT nicht „ein alter Mann an Jahren", sondern nann mp&7 IpT und npiDOCtf pO’-Q ist. Der Mann kann 70 Jahre zählen, und der Prophet nennt ihn ")p, wenn er keine und TOD „min besitzt. Der Jüngling kann 20 Jahre zählen und wird ]pl genannt, wenn er rmn lernt und Dmü O'L7Pvl rm?D übt. Herr Goitein ist zwar erst im 20. Lebensjahre, der Prophet würde ihn aber nach meiner Ueberzeugung gewiß p nennen, da er ein ,-mm und D’CL? NT ist. Obwohl derselbe in einem Geschäfte thätig ist, unterläßt er es nicht, während seiner freien Zeit sich mit der ntynpn min zu beschäftigen, nach dem Aussprache unsrer Weisen piN pn DJ/ min Zllü. — Uebrigens ist Herr Goitein ein würdiger Sohn des Herrn E. M. Goitein, Rabbiner in Högyesz (Ungarn), und Urenkel der berühmten Geonim pmi f)dd ILO n'pnjn ]mü'nj pm 'ihd y'nN&n mn und des *?"ST DyjNIl PNpTP 'inc DDTPDn ]lNjnn. Meine laute Anfrage war nur D’DU'. Die Frage des Herr Cohn: „Wer ist Goitein?" findet hierdurch ihre Erledigung. Ebenso faßt Herr Cohn die Worte unserer Weisen HO'n niHJ nnon nntf nicht richtig auf, da durchaus nicht gemeint ist und auch nicht gemeint sein kann, wenn nur Menschen Jemanden lieben, ihn Gott auch liebt. Selbstredend müssen die Menschen darnach sein, wie das auch der TEnn blp erklärt. Derselbe fragt, es müßte eigentlich in der ND’D, welche lautet UD’H nmj nimm nn ßdM P im Verhältnis! zur N&m heißen UD’n nmj ]’N ninnn nntt' P. — Darauf antwortet er: Wenn der Mensch nicht Gottes Gesetz befolgt, .hat er keine nVDil fTD, demnach spricht die nJLS'O in seiner Sprache m’~Qn nn j' N L' P, wer den ni’~On nn nicht besitzt, sondern den nvrnn nn hat und UD’n nnu dieser Jemanden liebt, da ist lllpQ.n nn uv'n nnir j'N. Diese Erklärung muß die richtige sein,, da sonst die Worte unserer Weisen Np D1L7D N7N ’p’D"! DU7D 1N7 ,NHD »J3 P '»mm pms NmiL >N.“I N'OL7n v’DD 1,17 miO mit der mv in Widerspruch wären. Wd. Wabst. In meinem Verlage erschien und ist durch alle Buchhandlungen zu beziehen na« nst? Israelitisches Gebetbuch nach der Ordnung von Heidenheim. Hauptvorzüge vor andern Heidenheim'schen Gebetbüchern: Stärkeres Papier, neue deutliche Lettern, tiesschwarzer Druck, solider Einband, 5sache sorgfältige Correctur des Textes. Die erläuternden Bemerkungen sind in deutscher Sprache und deutscher Schrift. — Billiger Preis. Viele anerkennende Schreiben bedeutender Rabbinen sind bei mir eingcgangen. Joh. Wirth’fcfje Hofbuchdruckerei, Mainz, (Oscar Lehmann). F^tit Chasan mit guter Baritonstimme, auch geprüfter Schachet, sucht auf sofort oder später Stelle. Offerten unter A. Nr. 1198 an die Exped. d. Bl. erbeten. Zwiebeln (gelb), die beliebteste Sorte, Transportwaare, jedes beliebige Quantum zu beziehen von dem ersten ungarischen Zwiebel-Exporthaus des 1241 Äl»Ir« (Ungarn). C in 1. Mädchen s. Stelle z. Stütze der Hausfrau in kl. Familie. Familienanschluß Hanptbed. Off. unter E. 8. Nr. 1189 bef. die Exped. d. Bl. E in feingebildetes Fräulein, 36 Jahre alt, sucht in rclig. Hause Stelle als Hanshält. od. Erzieherin mutterloser Kinder. Off. unter Nr. 1160 an die Exped. d. Bl. erbeten. <^ür ein j. geb. Mädchen, welches im O Haushalt, sowie Maschinennähen und Handarb. erf ist, auch jüng. Kinder b. d. Schularb. helf. kann, sucht zu Ostern pass. Stellung. Gesl. Off. bei S. A. Hirschhahn, 1190 Hannover, Calenbergerstr. 7. cl^ür ein starkes isr. Mädchen von 17 O Jahren, welches schön nähen und flicken kann, in Haus und Küche nicht unerfahren ist, überhaupt sich vor keiner Arbeit scheut, wird Stellung gesucht bei einer ordentlichen Familie, gleichviel in der Stadt oder auf dem Lande. Der Eintritt könnte auf Wunsch sofort erfolgen. 1200 Nähere Auskuntt ertheilt Julius Berg, Obrigheim, Rheinpfalz. <k^ür mein Lumsien- und Aussteuergeschäft O suche ich per sofort einen kräftigen jungen Mann, der sich jeder in der betr. Branche vorkommenden Arbeit unterzieht, gegen hohen Lohn. 1187 Salom. Freida, Wetten scheid (Westfalen). /Ljin junger Mann, JSr., der seine Lehrzeit in einem gemischten Waarengeschäfte beendet, sucht unter bescheidenen Ansprüchen Stellung als Commis. Gefl. Offerten erbeten postlagernd (Ll. G. Deutz). 1152 CYd) suche zum sofortigen Eintritt einen <\3 Gesellen, der die Metzgerei selbstständig leiten kann. Nur solche, welche gute Zeugnisse haben, wollen sich melden. Herz Gumpert in Ahaus. /gesucht zu Ostern für meinen Sohn, 14' ,2 Jahr, gute Schulkenntnisse, eine Lehrlingssteüe im Ledergcschäft bei einem Israeliten. 1157 D. Blogg, Hamburg, 2. Marktstr. 23 I. meinen Sohn, welcher April seine O Lehre beendet, suche eine Stelle wo Sabbat und Festtage geschlossen. S. Lazarus, 1147 Düsseldorf, Herzogstr. 46. Lebrliiijs-Gesuit Für mein Bank- und Wechselgeschäft, das Samstags und an israel. Feiertagen geschlossen, suche ich einen mit guten Schulzeugnissen versehenen jungen Mann aus achtbarer Familie. Der Eintritt kann am 1. April d. I. oder auch schon früher erfolgen. 1196 I. Lehmann, Darmstadt.