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Der Israelit · 1889-02-07 · Heft 11 (7.2.1889) · page 14

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Journal
Der Israelit
Volume
30 (1889)
Issue
Heft 11 (7.2.1889)
Date
1889-02-07
Page
– (sequence 14)
Language
German
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102 schmerzlicher Verlust hat unfern Verein betroffen: am 26. v. M. ist der Mit- I ls begrünber unseres Vereins und langjährige Schatzmeister desselben, Herr Eduard Vj^ Mende in Berlin» aus diesem Leben geschieden. Die unermüdliche Thätigkeit» die er unserem Vereine in den zehn Jahren seines Bestehens widmete, das warme Interesse, das er an dem Wohlergehen unserer Waisenzöglinge nahm, die Förderung, die er unseren Bestrebungen allezeit angedeihen ließ, die pflichteifrige Theilnahme an den Berathungen des Vorstandes werden ihn nicht allein in unseren Gremium und bei unfern Vereinsgenossen, sondern auch im Herzen unserer Zöglinge ein unvergängliches ehrenvolles Andenken sichern. Er, der so viel dazu beigetragen hat, das Loos der Verwaisten zu verbessern, wird gewiß den Lohn vom himmlischen Vater empfangen, daß Er Seinen Troll spendet allen denjenigen, die in ihm ihr würdiges und verehrtes Familienhaupt verloren haben. Frankfurt a. M. im Februar 1889. Der Vorstand des Vereins zur Erziehung jüdischer Waisen in Palästina. Dr. M Horowitz, Rabbiner, Vorsitzender. 1062 Alfred Geiger, Schriftführer d. V. In meinem Verlage erschien und ist durch alle Buchhandluirgen zu beziehen: n»s* nstt’ Israelitisches Gebetbuch nach der Ordnung von Heidenheim. Hauptvorzüge vor andern Heidenheim'schen Gebetbüchern: Stärkeres Papier, neue deutliche Lettern, tiefschwarzer Druck, solider Einband, 5fache sorgfältige Correctur des Textes. Die erläuternden Bemerkungen sind in deutscher Sprache und deutscher Schrift. — Billiger Preis. Viele anerkennende Schreiben bedeutender Rabbinen find bei mir eingegange». «loh. Wirth’fcfye Hofbuchdruckerei, Mainz, (Oscar Lelimann). 0>iir ein iSrael. Mädchen in Frankfurt ö a. M., welches Handarbeiten versteht, sich auch im Hauswesen nützlich machen kann, wird Stelle als Ladnerin oder dergleichen gesucht, am liebsten auf kleinerem Platze. Gefl. Meldungen an Ludwig Rapp in Frankfurt a. M, zu richten. 1069 E in junges jüdisches Mädchen, welches bürgerlich Kochen, wie in Handarbeit bewarrdert und sich für keine Arbeit scheut, sucht zum 1. oder 15. Mai anderweitig Stellung. 1055 Frau E. Jenhen in Egeln bei Magdeburg. /Lin oder zwei Kindern welche die hiesige Schule oder Conservatorium besuchen; auch ein j. Mädchen, welches die Haushaltung erlernen will, finden in einer besseren Familie Cölns Pension nebst Familienanschluß. Auskunft ertheilt die Exped. d. Bl. unter Nr. 1016. «ür ein israel. junges Mädchen wird O eine Stelle zur unentgeltlichen Erlernung des Haushalts mit Familienzugehörigkeit gesucht. Offerten werden an A. B. D. 67 Achim, Hannover, Postlagernd erbeten. 1053 Reelles HewaHs^UesuH. Eine anständige (israel.) Frau, alleinstehend, Anfangs 30er Jahre, mit Vermögen , aus achtbarer Familie, wünscht sich mit einem älteren moralischen Herrn, der eine sichere Existenz bieten kann, baldigst zu verehelichen. Nur ernstgemeinte Offerten unter Nr. 1075 an die Exped. d. Bl. erbeten. Lehrmädchen für ein Putz- und Confectionsgeschäft in einem Orte im Rheingau gesucht, Familiäre Behandlung. Kost und Wohnung im Hause. Offerten unter W. Nr. 5205 an Rudolf Mosse, 1056) Frankfurt a. M. /Auche für meine Nichte, welche 6 Jahre in einer Stelle war, zu April oder Mai eine Stelle zur Führung der bürgerlichen Küche und des Haushalts in einer kleinen religiösen Familie oder bei einer einzelnen Dame. Zeugniß nebst Phothographie steht zu Diensten. Nordhorn, 5. Febr. 1889. 1073 Frau Wwe. Goldsmit. ®VacaM&. Die Lehrer -, Eantor-, Schächter - und Friedhof-Aufseher-Stelle in der israel. Religions-Gemeinde Alsbach, Bickenbach, Hähnlein und Jugenheim a. d. Bergstraße , zusammen eine Gemeinde bildend, mit welcher freie Wohnung und schöner Garten verbunden, soll bis 1. Mai d. I. besetzt werden. Aufnahme des Bewerbers nach Uebereinknft. Befähigte, dem religiösen Standpunkte angehörende Bewerber wollen sich unter Einreichung ihrer Qualificationszeugnisse und Angabe ihrer Verhältnisse an den Unterzeichneten Vorstand wenden. Reisekosten werden nur dem Gewählten erstattet. Bickenbach, 4. Februar 1889. Der Vorstand 1072) S. Bentheim. C^ie Stelle eines staatl. geprüften Religionslehrers, Vorbeters (u. Schochets) mit fixem Gehalt von Mk. 660 ist vacant. Bewerber wollen sich alsbald an Unterzeichneten Vorstand wenden. Wenings (Oberhessen), 4. Feb. 1889. Der Vorstand 1058 A. Grünebaum. /Line geprüfte Elementarlehrerin, ^2, welche der franz. und engl. Sprache vollkommen mächtig ist, sucht Stelle an einem Institute oder in einer streng rel. Familie. Dieselbe ist in allen Handarbeitenbewandert und auch befähigt, Religionsunterricht zu ertheilen. Beste Referenzen. Gefl. Offerten unter M. B. Nr. 1065 an die Exp. d. Bl. HO-ach dem Statut der Davidsohn'schen * + Familienstiftung sind die Zinsen des Stiftungskapitals alljährlch Bedürftigen der Familie zuzuwenden. Berechtigte Bewerber wollen sich demnach innerhalb drei Monate an einen der Unterzeichneten Curatoren wenden. 1022 M. Davidsohn, Braunschweig. A. Davidfohn, Hildeshcim. /Lin in Küche und Hausarbeit erfahrenes relig. Mädchen zu Ostern gesucht. Nur solche mit guten Zeugnissen wollen ihre Offerte gefl. einsenden an Frau Jacob N. Pels, Emden. 1060 Neuthorstraße. /Lin Fräulein, in der Führung eines besseren Haushaltes, sowie der Küche durchaus bewandert, sucht Stelle in relig. isr Hause. Ia. Zeugnisse stehen zur Seite. Gefl. Offerten unter E. 560 an I. Kauffmann, Buchhandlung, 1066 Frankfurt a. M.

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