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Der Israelit · 1889-01-31 · Heft 9 (31.1.1889) · page 14

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Journal
Der Israelit
Volume
30 (1889)
Issue
Heft 9 (31.1.1889)
Date
1889-01-31
Page
– (sequence 14)
Language
German
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HD"! 2J"T3 "lEDHD nDD (Gegründet 1850) Meyer Hamburger Sahn, Posen, NOS Sprit-, Liqueurfabrik — Weingrosthandlung und Batkobst-Lageret empfehlen zum bevorstehenden Pestachfeft ihre anerkannt vorzüglichen Qualitäten zu den billigsten Engros-Preisen. — Muster und Preis-Courant auf Wunsch franco. (467 Antwort auf die laute Anfrage in Nr. 6. des „Israelit". Auf die in Nr. 6. des „Israelit" von Herrn C. Goitein in ungeziemender Weise an Herrn Oberrabbiner Dr. Horowitz zu Crcfeld gestellte Anfrage eine Antwort zu errheilen, dürfte der vorerwähnte Herr Rabbiner wohl unter seiner Würde halten, weshalb sich der Unterzeichnete gedrungen fühlt, den der Anfrage zu Grunde liegenden Vorfall in einem richtigen Lichte zu schildern. Wer ist der Fragesteller, C. G.? C. G. ist ein kaum den Knabcnjahreu entwachsener Lehrling in einem hiesigen Geschäfte, und wohnt im Hanse des Herrn Pabst Dieser junge Mann maßt sich an, als OSlLN 157 über unseren hochgeachteten und allgemein verehrten Herrn Oberrabbiner anszutreten, und erwirbt sich dadurch den traurigen Ruhm, sich der Welt als Mitglied jener Sorte Menscheit vorzustellen, über die der Prophet klagend ansrust pH IJÜH Qm’! Der Sachverhalt mit dem jungen ist wahrheitsgemäß.folgender: Der Betreffende halte den Auftrag, unter Aufsicht eines “imy die vorgeschriebene Zahl Groß- und Klein-Vieh zu schlachten wie dieses schon zu Zeiten des Hochw. Rabbiners Karl bürg J/"J hier übli ch war, und hat diesen Anforderungen auch zur Zufriedenheit entsprochen. Ein gewisser Herr Pabst, — Privatier hier — der zufällig in der <5d)lad)tl}aÜe anwesend war, machte sich, ohne irgendwie hierzu befugt zu sein, im Bewusstsein seiner Ueberlegenheit das zweifelhafte Vergnügen, den angehenden durch absichtlich uitklar gestellte. Fragen irre zu führen. Herr Pabst fragt, wie ist der sil von einer "LllO riDE'? rDID- In unserer umfangreichen flO'NL^-Litteratur kommt diese Frage in diesem Sinne nicht vor, mit deren Beantwortung man einen ganzen Tag zubringen könnte. Jedenfalls war der Zweck erreicht, den jungen Mann zu verwirren.' Wenn Herr Pabst gefragt hätte, wie ist der s'1 von einer DDO1? p“IDP PUHD ''LNv, wie die Frage hätte lauten müssen, so hätte der junge Mann auch die richtige Antwort ertheilt. Es gibt aber leider Leute, denen ein Gruseln überkömmt, wenn sie das Wort. piDD auch nur anssprechen sollen, und denen es lieber ist, wenn alles P^OS i4>17 geht. Bei der zweiten Frage erklärt, p. p. Goitein selbst, daß er den Dm&7 zum Besten halten wollte, wie solches schon aus der Frage selbst hervorgeht. Der ONIlL' hatte ein Kalb für IliO erklärt. G., der absichtlich eine Gelegenheit aufsuchte, um sein Wissen den DFW fühlen zu lassen, fragt: „Ist das Kalb? Sehen Sie mal her!" und faßt die PUlN, die nach seiner Angabe einen p“D hätte, woraus ein nJINl na mrv wurde, was aber in Wirklichkeit der pin war. Mit dieser Faselei brachte G. den ON'L7 glücklich so außer Fassung, daß er auch meine Frage nicht beantwortete. Auf solche Weise könnte man selbst einen alten Dmt7, dem man sich an Wissen überlegen weiß, außer Fassung bringen. Ganz verwerflich aber und nnqualisizirbar ist es, diesen Vorfall auf solche Art auszubeuten, um einen hochangesehenen, im Amte lange Jahre hindurch bewährten Rabbiner zu verdächtigen. Jedenfalls mag sich Herr G. überzeugt halten, daß seine unwürdige Verdächtigung ebensosehr auf unfruchtbaren Boden gefallen ist, wie es bisher G. s. D. der Fall war und auch fernerhin sein wird bei allen gegen unseren verehrten vr. Horowitz in Szene gesetzten Machinationen. Haben solche einen Erfolg, so ist es der, daß sie ihre Urheber in den Augen der Mitmenschen herabsetzen, doch nimmer den Angegriffenen, auf den das Wort in den Sprüchen der Väter Anwendung findet: .Qi ucrn nnu oipen nn udti nnu nron nni7 bi (sso Creseld, 27. Januar 1889. B. Cohen, Lehrlings - Gesuch. Ein Manusacturwaarengeschäft en gros in Frankfurt a. M. sucht einen Lehrling. Kost und Logis eventuell gegen Vergütung im Hause. Offerten unter A. B. 50 postlagernd Frankfurt erbeten. 867 k^vie hiesige Eantor-, Schächter- und Rcligionslehrerstelle, mit welcher ein fixer Gehalt von 900 Mark und ein Nebcneinkommen von ca. 500 Mark verbunden ist von zugleich zu besetzen. Nur qualisicirte Bewerber wollen sich unter Einreichung von Zeugnißabschriften an den Unterfertigten melden. 733 Schoensee, 20. Jan 1889. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. (Tsie Stelle für einen Lehrer und Eantor in Godesberg a Rh. ist bis zum 1. März oder 1. April zu besetzen. Gehalt nach Uebereinkunft; dem Gewählten werden Reisekosten vergütet. 699 David Levy, Vorsteher. /Ain orthodoxer, junger Manu, derzeit als Hauslehrer thätig, sucht dauernde Stellung. Derselbe besitzt ntnin mnn, ist im Jugenduntcrrichten sehr erfahren, und hält eine g n t e deutsche Predigt. Außerdem nennt er n"3 eine schöne Gesaugsstimme sein eigen. Offerten erbeten unter L. W. J. 759 an die Exped. d. Bl. erbeten. ()2ei einer israel. Familie auf dem Lande 'VJ bei Mainz wird eine nerven- oder geistesschw. Person in gute Pflege genommen. Langjähr. Erfahrung. Res. ertheilt Herr Rabb. Dr. Lehmann. Offerten unter A. Nr. 44 an die Exped. d. Bl. erb. Heirathspartien werden durch eine vertraucnswerthc israel. Dame, die zu diesem Zwecke die ausgedehntesten Verbindungen in allen Theilen Süd- und Norddeutschlands, sowie mit dem Auslande unterhält, auf's Gewissenhafteste vermittelt. Gef. Aufträge erbeten unter W. postlagernd Würzbnrg. 5542 Ott Kindern im Alt. v. 6—14 I. wird \J ein Fräulein zu engagiren gesucht welches Unterricht im Französischen und im Clavierspiel ertheilen kann. Off. nebst Ansprüchen nut. 8 75, postl. Kis singen. 707 ck^ür unser gemischtes Waarengeschäft, O Sabbat u. Festtage streng geschlossen, suchen zum Eintritt Pr. Mai crt. einen mit den nöthigen Vorkenntnissen versehenen Lehrling. (820 Stern & Freudenthal Tann a. d. Rhön. /£in junger Manu, vermögend, schönes Aussehen, studirt und auch im Geschäftswesen sehr erfahren, sucht in ein Geschäft einzuheirathen. Offerten unter 8. Nr. 711 an die Exp. d. Bl. erbeten.

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