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Der Israelit · 1882-08-23 · Heft 34 (23.8.1882) · page 14

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Journal
Der Israelit
Volume
23 (1882)
Issue
Heft 34 (23.8.1882)
Date
1882-08-23
Page
– (sequence 14)
Language
German
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866 Stuttgart. Israel. Denstomt und höhere Wter-Mle von Frau Schloß in Stuttgart, Neue Weinsteige 16. Allfcitige Erziehung und Ausbildung. Wohnung mit Garten im schönsten Theile der Stadt. Durch das Eonservatorium besondere Gelegenheit zur Ausbildung in Musik. Ausländische Lehrerinnen im Hause. Bedingungen mäßig. Wegen Prospecte und sonstiger Auskunft wende man sich gef. an obige Adresse. Ref.: Herr Rabbiner vr. Lehmann in Mainz. Israelitisches Knaben - Pensionat in Stuttgart, Blrrrnenstraste Nr. 40. Knaben, die eine der hiesigen vortrefflichen Schulen (Gymnasium, Real- Schule, Höhere Handelsschule, mit Berechtigung zum einjährigen Militärdienst) besuchen, oder in ein Geschäft eintreten sollen, in welchem sie auf Wunsch am Samstag von -er Arbeit befreit werden, finden bei gewissenhafter Beaufsichtigung zu jeder Zeit Aufnahme. Pensionspreis pr. Jahr M. 750. 8. Abraham, Prediger und Religionslehrer der israel. Religionsgesellschast in Stuttgart. Referenzen u. a. die Herren: Rabbiner IVr. Lehmann in Mainz, Vr.Röhrich, Director der höheren Handelsschule in Stuttgart, Gebr. Kahn in Stuttgart, Isidor Landauer in Stuttgart, Gebr. Carlebach in Stuttgart, und Eommerzienrath Samuel Aron in Berlin, Friedrichsstr. 133 A. -ro BocWfiii — Frankfurt 11. nro Sanatotium für israelit. Nervenkranke und Wasserheilanstalt. Gesunde Lage. In der Nähe eines Waldes. Comfortable eingerichtet. Streng koscher. Alles Nähere in den Prospecten. Dr. med. Rosenbanm 1907) in Frankfurt a/M. Wiesbaden. Restauration Hirschberger, Hiifnergafse 5, in der Nähe des Theater und Kurhauses, empfiehlt seine Restauration den geehrten Curgästen und Reisenden, ladle d’höte 1 Nhr, ä la carte zu jeder Tageszeit. Billige und prompte Bedienung. (1091 Socius. Ein äußerst tüchtiger junger Mann, orth. 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Gesucht wird zu einem rentablei: sichern Unternehmen, welches einen guten Zweck verfolgt, 1 (Kapital von 3000—6000 Mark j zur Einrichtung eines jüdischen Hotels zu Davos (Kurort für Lungenkranke. Große Erfolge anfznwcifen ) Welcher Legen! welche Wohlrhat würde die Errichtung eines jüdischen Hotels mir Pension in Davos für jüdische Lungenkranke sein. Der jüdische Kranke wäre fernerhin nicht mehr angewiesen ans die übrigen Hotels. In schweren Stunden wäre es ihm eine Erleichterung unter Juden zri sein. Iß tvürde dadurch eine jüdische Stätte eröffnet und der Jude könnte im wirklichen Sinne Jude sein, wenn er wollte. Ich suche alw einen Mann, der die Summe herleiht, und versichere denselben, daß es eine durchaus sichere Eapitalsanlage ist. Anleiher, A A le r a n d e r ans Hannover, Familienvater, lungenkrank, jedoch nach Aussage des Tr. Beeli, Dr. Bolland G. s. D. aus Bciserimg. Derselbe war längere Zeit in Italien, aber leider ohne jeden Erfolg und sind deshalb seine Mittel jetzt sehr znsammengeschmolzen. Da ich aber wegen der Kur längere Zeit hier sein mitß, so verfiel icb aus diese Idee, um einerseits dadurch wü Ehren meine Familie zu ernähren, aber hauptsächlich, um leidenden Glaubensgenossen einen Dienst damit zu erweisen. Ein Gesititder würde sich so leicht nicht dazu verstehen, ein solches Unternehmen ins Leben zu rufen, aus Gründen, die ich hier nicht auszählen will Davos ist für Lungenkranke der beste Kurort, weil derselbe sehr hoch und geschützt liegt. Es ist gerathen, die Lungenkrankhcit nick'! zu weit vorschreiten zu lassen. Ja, je eher mau hierkömmt, desto besser ist es, tind beziehe mich zum Schlüsse auf das Zeugniß der Hrn. Dr. Beeli und Dr. Bolland, Kurarzr, Davos-Platz, sowie aus den Herrn Gemeindesecretär Hofs manu in Hannover. Auch wird die Erpedition des „Israelit" gern bereit sein, über alles Wiffeuswcrthe, iusoserne sie darüber insormirt ist, gefl. Auskunft ztl geben. (3153 Gest. Offerten erbittet man enffveder an die Erpedition dss. Bl. zu adresfiren oder au A. A, Kurhaus-Dörlli in Davos-Dönli. 1P.in in streng jüdischer Familie wohlcrzog-nes Mädchen sucht tu einer frommen Familie eine Stelle für häusliche Arbeiten, am liebsten zur Stütze der Hausfrau, da dieselbe rm Nähen viele Fertigkeiten besitz'- Es wrrd mehr auf ordentliche familiäre Behandlung als ans großen Lohn gesehen. Refleetantcn wollen sich bei der Exped. d. DI. unter A. F. Nr. 3165 melsen.

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