Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 23 (1882)
- Issue
- Heft 6 (8.2.1882)
- Date
- 1882-02-08
- Page
- – (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 95% known words query
- IRI
…/2446951-2447898-2447904--18480-2474523- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
144 (Nekrolog Tie Israel. Gemeinde Linnich hat einen großen Verlust zu beklagen. Frau David Maier wurde nach einem Lmonatlichen schweren Krankenlager in's jenseitige Leben abberufen. llm sie trauert ein tiefbetrübter Gabe und 10 Kinder. Tie Dahmgeschiedene war eine in nn?N im wahren Sinne des Wortes. Geehrt und geachtet war sie in der Nähe wie in der Ferne; ihre Wohlthaten hatten keine Grenzen. An alle Krankenlager begab sie sich und wo Noth vorbanden war, da hals sie; die Armen unterstützte sie heimlich, so daß viele derselben Thränen der Wehmuth ihr nachweinen. Geduldig in ihren Schmerzen, tröstend und helfend für Andere. Kurz vor ihrem Tode ließ sie gleich Jacob alle ihre Kinder vor sich kommen, ermahnte dieselben an Gottesfurcht, was auch alle zu halten versprachen. Alsdann sagte sie die übliche und mctP mit, dehnte das nnN so lange, bis sie ihre reine Seele ausgehaucht hatte. (539 Dringende Bitte! In unsrer kleinen Gemeinde ist ein orthod. "rrp, Meyer Mayer, Vater dreier kleinen Kinder, durch dauernde Krankheit in die bitterste Noth gerathen und aller Mittel entblößt. Tie Gemeinte, an welche der Anforderungen viele herantreten und in allen Nothlagen helfend civtrat, vermag hier auf die Dauer keine ausreichende Stütze zu bieten. Wohl wissend, daß die Mildthätigkeit unsrer rvo stark in Anspruch genommen wird, so wagen die Unterzeichneten dennoch an alle ion die dringende Bitte, zur Linderung der großin Armuth ihr Scherflein beizutragen. .'?2 nbna mso Pn 12b ju» -hc\n P27 :pü -de' üPc° iracm D’sn 'n Weisweiler, im Februar 1882. Hermann Kaufmann. Salomon Lewenbach. Wir sind gern bereit, Gaben in Empfang zu nehmen und weiterzubefördern. 527) Die Expedition des „Israelit". Bitte! Annonce. Tie hiesige, zum 1. April l. I. erledigte Religionslehrer - und Cantorstelle soll alsdann wieder besetzt werden. Tie Stelle ist mit einem jährlichen fixen Gehalie von 800 Mark, freier Wohnung und Garten, auch mit ca. 150 Mark Nebeneinkommen verbunden. Bewerber müssen seminaristische und auch musikalische Bildung besitzen, und wollen sich mit entsprechenden Zeugnissen bei dem Unterzeichneten melden. Russen und Polen werden nicht berücksichtigt. Westerburg, den 20. Januar 1882. Der israel. Cultusvorsteher 509) Gerson Ullmann. Offene Lehrerstelle. Wegen Krankheit wurde unser seit ca. 20 Jahren hier wirkender Herr Lehrer von hoher Negierung pensionirt, und soll diese Elementar- und Religionslehrerstelle, verbunden mit der Vorbeterstclle, sofort wieder besetzt werden. Die Stelle trägt von Seite der Cultusgemeinde 600 Mark fixen Gehalt und ca. 100 Mark verbürgte Accidentien. Bewerber wollen sich an den Vorstand der unterfertigten Cultusgemeinde wenden. Hagenbach(Post Pretzfeld), 29. Jan. 1882. David Hrrtzler, 512) Eultusvorstand. Ich bitte alle Diejenigen, welche mein Buch *m tj/ empfangen, mir gefälligst den Betrag dafür recht bald zukommen zu lassen, da ich leider darauf angewiesen bin, meine Familie durch den Erlös dieses Buches zu unterhalten. Herr Rabbiner Dr. Ehrmann in Trier ist gern bereit, Geldsendungen für mich in Empfang zu nehmen und sie mir zu übermitteln. 540) Rabbiner David Cohn, Jerusalem. veranlaßt durch die feststehende Thatsache, daß Nerven- und Gemüihskranke, die unter unfern Glaubensgenossen leider sehr zahlreich verbreitet sind, um so eher und sicherer genesen, wenn sie neben einer gründlichen Behandlung in ihrer religiösen Ueberzeugung nicht beeinträchtigt werden, beabsichtigt ein jüdischer Arzt, der sich während langer Zeit speciell mit dem Studium und der Heilung von Nerven - und Gemülhskrankheiten beschäftigt hat, in einer durch Naturschönheit rmd günstiges Klima ausgezeichneten Gegend Deutschlands eine Anstalt zu gründen, in welcher Nerven- und Gemüihskranke bei streng koscherer Verpflegung eine gewissenhafte, sorgfältige Behandlung erfahren sollen. Die Angehörigen von israel. Nerven - und Gemüthskranken werden daher gebeten, behufs Einleitung weiterer Correjpondenz unter Nr. 561 sich an die Expedition d. Bl. zu wenden. Referenzen von wissenschaftlichen Autoritäten stehen zu Diensten. Bum 1. April wird für einen kleinen. <7^n anständ. israel. Hause in Düsseldorf Haushalt eine gute religiöse Köchin bei i\) sind Zimmer mit guter Pension zu gutem Lohn gesucht. j haben. Hermann Mayer,! Offerten unter L. L. 100 postlagernd 543) Prenzlau.! Düsseldorf. (551 <77>ie hiesige Cantor- und Schächterstclle, verbunden mit einem jährlichen Gehalte von 980 Mark und circa 600 Mark Nebeneinkünften, wird zum 1. Mai c. vacant. Qualificirte Bewerber wollen ihre Meldungen nebst Zeugnissen bis zum 1. März c. an den Unterzeichneten ein senden. Reisekosten werden nicht vergütet. Lessen (Westpr.), den 31. Jan. 1882. Der Vorstand der Synagogen - Gemeinde. 545) M. I. Moses. tüchtiger Cantor (Tenor), vortreffl. ypip, Pmö und in rabbin. Literatirr gebildeter anitP, seit 4 Jahren im Amte und unverheirathet, sucht wegen Gelegenheit zur ferneren Ausbildung in profanen Wissenschaften in einer größeren Stadt Bayerns Stell. Offerten unter J. B. Nr. 534 besorgt die Exped. d. Bl. ^in Lehrmädchen mit guten Schulkenntnissen bei freier Station gesucht von N. Frank, W (ÄlrthflrrHft Verantwortliche Redaktion: Dr. Lehmann in Mainz. — Verlag und Expedition des „JSraelit" große Bleiche 45. I. Eottsleben's Buchdruckerei (Mainzer Anzeiger).