Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 22 (1881)
- Issue
- Heft 46 (16.11.1881)
- Date
- 1881-11-16
- Page
- – (sequence 23)
- Language
- German
- Belongs to
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1159 Aufruf. Wohl weiß ich, daß die Wohlchätigkeit gerade jetzt von allen Seilen in Anspruch genommen wird. Aber ich weiß auch, daß dies bei wirklicher Noch nie vergebens geschieht, daß das Wort: on ü’jom 'J.7 ^40BM sich stets bewährt hat. Darum wage jch es auch, mir Folgendem unsere Glaubensgenossen, sowie alle Menschenfreunde zur Rettung einer armen, hungernden Familie aufzurusen. In Rachtig, Kreis Zeltingen, lebt eine arme Lehrerfamilie in bitterster Roth, in gänzlicher Verlassenheit. Der Vater, schon seit Iah'en krank, kann seinem Amte schon lange nicht mehr vorstehen und ist ihm in Folge dessen jede Gelegenheit genommen, seine Frau und 9 Kinder, letztere im Alter von i14 —10 Jahren, zu ernähren, namentlich, da auch der Zweitälteste Sohn schon seit 3' ■> Jahren Rauf ist. Die kleine Gem inde R. ist weder im Stande, den Mann zu pensioniren. noch für seinen Unlerhalt aus andere Weise Sorge zu tragen und bleibt kein anderer Ausweg, als an die Wohlthätigkeit guter Menschen zu appelliren, um die unglückliche Familie vom gänzlichen Untergang zu erretten. Möge ein Jeder dazu beitragen, daß dies Werk der Barmherzigkeit gelinge. Besonders bitte ich meine Coll.gen, mir Helsen zu wollen, diese arme Lehrerfamilie zu erretten. 'n n;n dvzi vx 'irr-8 Der Unterzeichnete, sowie auch die Expedition d. Bl., sind gerne bereit, Gaben für die Unglücklichen anzunehmen und weiterzubefördern, worüber s. Z. Quittung in dieser Zeitung erfolgen wird Mayen, den 14. November 1881. E. Rathan, 5955) Lehrer an der ösfentl. israel. Volksschule. - Werthe Glaubensgenossen! Es wird so oft an Eure Barmherzigkeit appellcrt, daß man all' seinen Muth zusammen nehnren muß, um Euch mit einer neuen Bitte zu belästigen. Aber Ihr seid D'JEm '22; so oft ein Unglücklicher zu Euch fleht, schlägt Euer Herz warm für ihn 'und es hat noch Keiner Eure Wohlchäligkeit umsonst angernfen. Deßhalb wage ich es auch, sür eint arme Frau, weiche vor kurzer Zeit ihren Mann durch den Tod verloren, um mi.de G den zu bitten. Die lange Krankheit des Verstorbenen hat nicht allein die bescheidenen Mittel so ziemlich erschöpft, sondern es sind noch Schulden an Arzt, Apotheker k. zu bezahlen; die Frau sicht demnach mit ihren beiden unmündigen Kindern einer traurigen Zukunft entgegen, wenn der Allgütige nicht gute Menschen schickt, die sich ihrer erbarmen. Wer sich dafür interessnt und Namen und Wohnort der Betreffenden keiinen lernen will, kann es vom Unterzeichneten erfahren. Gesäll. milde Gaben nimmt der Unterzeichnete und die löbl. Expedition d. Bl. entgegen. Olnhansen (Württemberg), ben 11. 'November 1881. 3958) Lehrer Schloss. Von heute an fortwährend fette Gänse, sowie Hühner, Enten und junge Hahnen sind stets vorrärhig bei Geschwister Mayer, Mainz. Inselstraße. Mainz, 14» November 1881. Herr Rabbiner Dr. L e h in a n n (3940 Referenz dahier. 1ED Hamb. Rauchfleisch, sowie alle Sorten seine Fleisch - und Wurstwaaren empfiehlt billigst die unter Aufsicht von Sr. Ehrw. Herrn Qberrabbiner Stern stehende Fleisch- und Wutstw.-Fabrik . A. Silberberg in Haniburg, 3959) Große Bleichen 'Nr. 5. für ein junges Mädchen init 7060 Mark. Qfeiten unter U. 1875 an Rudolf Blosse, Nürnberg. (3957 iT.iit junges Mädchen ans guter Familie, j das in allen weiblichen Ärbeilen ersahreit und der feinen wie bürgerlichen Küche! selbständig vorstehen kann, sucht sofort oder j später eine Stelle als Stütze der Houssrau. j Familiäre Stellung erwünscht. Zu erfragen j in Halberstadt, Düsterngraben Nr. 9 bei j WiltwL Nathan. ' (39491 /T.iue Rheinländerin, gute Figur, aus achtbarer Familie, sucht zur nächsten Saison Placemliit in einem lebhaften Manusactnr- & Confections - Geschäfte einergrößeren Stadt, welches Sonn- und Feiertage geschlossen. Gesäll. Offerten unter L. Nr. 3947 an die Exped. d. Bl. A.. Toepfer’s Fernschliesser D. R. Patent Nr. 15009. Preis 5 Mk. portofrei nach ganz Deutschland. Wer bei verschlossener Thiire schlafen will, kann dieselbe vom Bett aus öffnen und auch wieder schliessen. Jedes K i n d kann den Fernschliesser in wenigen Augenblicken an den Schlüssel jeder Thür befestigen. A. Toepfer’s Fernklingler D. R Patent Nr. 16136. Preis 10 Mk. portofrei, ermöglicht von jeder Stelle des Zimmers auf deu Knopf einer pneumat. oder electr, Klingel zu drücken und macht das Aufstehen bei Tisch zum Zweck des Klingeins ganz entbehrlich’ Geruchlose Closet’s D. R. P. 2912. für deren Zweckmässigkeit und Solidität die Firma volle Bürgschaft leistet. Preis 40 M. 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