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Der Israelit · 1881-11-09 · Heft 45 (9.11.1881) · page 36

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Journal
Der Israelit
Volume
22 (1881)
Issue
Heft 45 (9.11.1881)
Date
1881-11-09
Page
– (sequence 36)
Language
German
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Briefkasten. Frau O. 8. in M—z. Ich bitte recht höflich, mein langes Schweigen auf Ihr Geehrtes vom 9. Juni d. I. und mein endliches Antworten auf d i e» sem Wege gütigst entschuldigen zu wollen. Ich hoffte immer, zu einem besonderen Schreiben an Sie die nöthige Zeit zu finden, da dies aber nicht der Fall ist, so will ich nicht länger unhöflich sein und Ihnen wenigstens kurz die Versicherung geben, daß ich, so sich mir Gelegenheit dazu bieten wird, Ihr Unternehmen nach Kräften zu fördern mich bemühen werde. Recht freundlichen Gruß! M. 8. Winkler in Saffed, Für Ihren „Ole-RegaliM'Verein" könnte ich Ihnen nur dann Geld zukommen laffen, wenn mir solches zu diesem Zwecke zugesandt werden möchte; so lange dies aber nicht der Fall sein wird, werde ich auch selbstverständlich Ihre Bitte nicht erfüllen können. An die 66 Lehrer in Jerusalem* Wenn ich für die „Chebrath Talmud Torah" thätig sein soll, kann ich dies nicht noch besonders für jeden einzelnen Lehrer derselben sein. Die «Frage: „Tesssk msuo Ion?" haben Sie, soweit diese mich betrifft, bei Ihrem Gesuche ebensowenig wie viele andere Bittsteller in Jerusalem besonders in Betracht zu ziehen für aöthig erachtet, und doch hängt von der richtigen Beantwortung dieser zunächst lügenden Frage einzig und allein die Möglichkeit der Gewährung Ihres Gesuches ab. Ich weiß leider keine Antwort auf diese Frage, wiffen Sie eine? ' 8. H„ r>. H„ A, j. R» in Je rusalem und sehr vielen Anderen daselbst. Ihre Bitte wird in allen denkbaren Variationen und von allen möglichen Seiten her jahraus jahrein an mich Auf gerichtet. Um sie erfüllen zu können, müßten mrr die Schätze eines Krösus und, da außerdem fast Jeder eine besondere Antwort und directe Zusendung für erwünscht hält, auch ein besonderes Büreau mit einem wohlbestellten Secretair zu diesem Zwecke zur Verfügung stehen. Da beides nicht der Fall rst. so bitte ich recht höflich, mein beharrliches Schweigen aus Ihre diversen Zuschriften gütigst entschuldigen zu wollen. Ich muß bei meinen sehr mühevollen Bestrebungen für das heilige Land das allgemeine Beste und eine herbeizuführende dauernde Hebung der so ungemein viel zu wünschen übrig lastenden dortigen Zustände unverrückbar fest im Auge behalten, und kann darum Einzelgesuche nur in Ausnahmefällen berückstchtigen. ]V. IV. in 8. Wiederholt den herzlichsten Dank für Ihre anonymen Zusendungen und die besten Grüße. Ihre näheren Bestimmungen werden selbstverständlich stets auf das Gewissenhafteste ausgesührt. Hi. inJerusalem. Ihre Bitte werde ich bereitwilligst erfüllen, und soll es mich gewiß sehr freuen, wenn ich Sie dadurch in Ihrem zeitgemäßen Unternehmen ein wenig fördern möchte. Die aufgegebene Anzahl von Exemplaren Ihres Aufrufs ist mehr als genügend. — Ihre trefflichen Artikel in der „Chabazeleth" habe ich mit größtem Interesse gelesen, und wäre es sehr zu wünschen, daß dieselben an maßgebender Stelle die rechte Beachtung finden möchten. Anonymus in F. Mir hätten Sie fich nennen dürfen, aber falls Ihnen die Anonymität erwünscht scheint, so geben Sie mir gütigst irgend eine Chiffre an,, unter der ich Ihnen „postlagernd" einige Mitteilungen zugehen laffen könnte. Erfreuen Sie mich recht oft mit Ihren werthen Zuschriften! ruf. Ein würdiger Rabbiner, der fich durch Wissen und Wirken auf dem Gebiete der Jugenderziehung ausgezeichnet, ist durch Unglücksfälle in Roth gerathen, so daß er mit seiner Familie harten Entbehrungen ansgefetzt ist. Die Unterzeichneten bitten um Unterstützung für ihn und find überzeugt, daß die Wohlthäter an diesem hochedlen «nd frommen Werke «ach Kräften fich betheiligen werden. Dr. M. Horovitz, Rabbiner in Frankfurt a. M. Dr. A. Salvendi. Druck von Z. Rheinberger in Dürkheim.

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