Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 22 (1881)
- Issue
- Heft 30 (27.7.1881)
- Date
- 1881-07-27
- Page
- – (sequence 23)
- Language
- German
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767 Pro-e-Nammern Igratig und franco.| Abirmements tat die Monate August und September auf das täglich zweimal erscheinende „Berliner Tageblatt" mit seinen 3 werthvollen Beiblättern: Jllustrirtes Witzblatt: „ULK** Belletristisches Sonntagsblatt: „Mittheilungen über Mlldwltthschssi, DsttkUbSU u. DgllSWltthschgfi" werden von allen Reichs-Postanstalten für 3 Hrk. 50 Pf. angenommen. Geistige Frische, ausserordentlich reicher und gediegener Inhalt, und schnellste Mittheilung aller Ereignisse sind die besonderen Vorzüge des „Berliner Tageblatt“, welche von seiner enormen Abonnenten-Zahl durch treue Anhänglichkeit gewürdigt werden. Im Roman-Feuilleton des „Berliner Tageblatt" erscheinen demnächst folgende intereffante und spannende Erzählungen: Ludw. Ziemssen „Die Preisbewerbung" — „Luttra" Criminal-Novelle von Dr. Lortzing — „Ein Irrlicht" von L. Westerfeldt. (2569 Heirathsvermittler, welche in SSddeutschland Bekanntschaft haben, werden ersucht , ihre Adresse unter J. Nr. 2559 in der Exped. d. BI. anzugeben. Wepn Local-VeräMerm Großer Ausverkauf. E. I* Specht Co., 2562) Wiesbaden, Wilhelmstr. 40. ür ein 17jähriges junges Mädchen, Tochter achtbarer Eltern, welches im Haushalt wie in der Küche erfahren, wird Stellung zur Stütze der Hausfrau rc. gesucht. Auf Gehalt wird weniger gesehen als auf gute Behandlung. Offerten unter F. 2000 an die Exped. des Centralblatts für Submissionen in Hannover erb. (2557 Köchin gesucht. -Ter Unterzeichnete sucht für sofort oder später für sein Hotel eine tüchtige jüdische Köchin; solche, die schon in Hotels thätig waren, werden bevorzugt. Hoher Lohn nebst guter Behandlung wird zugesichert. Anmeldungen bitte direct an mich zu senden. Freiburg i. B., im Juli 1881. 2573) Leop.BlttM „Zum Erbprinzen". > (Zin j. Mann (Jsr.) , mit guten Zeugn. versehen (wenn gew. auch Photogr.), f. z. 1. Oct. d. I. Stelle als Commis od. Landreis. Off. unt. 0.8.2556 an d.Exp. d.Bl. Lehrlings-Gesuch. In meinem Modewaaren - und Damen- Confections - Geschäft kann ein ordentlicher, junger Mann sofort in die Lehre treten. Kost und Logis im Hause. Samstag und Feiertage geschlossen. Luitpold Knrzmaun, 2558) Bayreuth. <^ür mein Tuch-, Manufactur- und Moü dewaaren-Geschäst, welches Sonnabends und Feiertage streng geschlossen, suche zum 15. August resp. 1. September d. I. einen Lehrling, Sohn achtbarer Eltern. Kvritz i. d. Prignitz. 2564) Hermann Calmon. Briefkasten der Expedition. Lo hibit owen bejakof: Sie haben uns 25 M. gesandt und uns nur über 21 M. Verwendung angegeben. Wir bitten über restirende 4 M. zu verfügen. N. in N. a.: Erhalten. M. Sulzbeck in Also Paty: Abonnements- Betrag bis 31/12 81 erhalten. I. E. Cohen in Aurich: Beträge erhalten und weiterbefördert. Inserat. 5i vm 'n nite,. Es kommt mir schwer an, meine hochherzigen Geber schon wieder zu belästigen. Ich habe es in meiner Schüchternheit bis auf's Aeüßerste ankommen lassen, ehe ich wieder den Weg der Oeffentlichkeit beschreite. Wohl weiß ich, wie die Wohlthätigkeit jedes Theilnehmenden in der Jetztzeit nach verschiedenen Richtungen stark in Anspruch genommen wird, und die Geschäfte blühen nicht sonderlich. Aber der unaussprechliche Nothfall drängt mir all' diese Hindernisse in den Hintergrund, und ruft rücksichtslos in die weite Welt: Hilfe! Hilfe! Der gänzlich erblindete Religionslehrer und Vorsänger H. Fuchs in Frensdorf bei Bamberg — ohne Pension und aller Subsistenzmittel bar — liegt nun auch seit Wochen krank danieder — die Verdauungswerkzeuge sehr geschwächt, die Füße angeschwollen. Durch Hilfe unsrer Wohlthäter ist es mir gelungen, seine beiden Söhne nach Amerika auswandern zu lassen, von denen ich mir später eine Stütze ihrer Eltern erhoffe. Ich muß mich auch dießmal mit großer Hoffnung an seine bisher so thätig eingreifenden Herren Amtsbrüder wenden, daß sie auch ferner durch Sammlungen sein trauriges Loos mildern, aber ich bitte recht bald! ’D. Ich kann nicht weiter die gräßliche Noth schildern, und muß unumwunden darthun, daß es fast keine hilfsbedürftigere Familie in Israel gebe, als diese schwer heimgesuchte. Achtungsvoll 2576) Lepnard Müller in Bamberg. Religionslehrer-, Vorbeteru. Schächterstelle hier ist zum 1. Januar 1882 in unsrer Gemeinde zu besetzen und trägt das jährliche Gehalt 1800 M. Rellectirende wollen ihre Bewerbungsschreiben nebst Zeugnissen an den Unterzeichneten einsenden. Reisekosten werden nur dem Engagirten erstattet. Marienburg (W.-Pr.), im Juli 1881. 2555) M. Salinger, Vorstand der Synagogen-Gemeinde. hiesige Stelle eines Vorbeters, Religionslehrers und Schächters ist in Erledigung gekommen und soll wieder bis zum 20. October 1881 besetzt werden. Fixer Gehalt 700 M., Nebenverdienste 500 Ni, Inländische Bewerber wollen sich an den Unterzeichneten wenden. Heppenheim, 20. Juli 1881. Der Vorstand 2570) Feist Stern. Druckfehler in Nr. 28. Seite 691. Sp. 2, Z. 25 v. o. muß es heißen Sabbath 29 b. Ebenda Z. 7 v. u. lies „officinell" statt „ossiciell".