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Der Israelit · 1881-02-02 · Heft 5 (2.2.1881) · page 23

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Journal
Der Israelit
Volume
22 (1881)
Issue
Heft 5 (2.2.1881)
Date
1881-02-02
Page
– (sequence 23)
Language
German
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123 Dringende Bitte! Mein vor etwa zwei Jahren für den N121V nvt'M' 1N2N271 Dün "I'vVn erlassener Älufruf hat leider nicht den gewünschten Erfolg gehabt. Dieser Ehrenmann, in des Wortes wahrster Bedeutung, von dem man mit Recht sagen kann: ns» d*w b? »d n:jo it> ow^n jni pny hat Zwar bis jetzt mit dem größten Vertrauen pGyn “JDH3 gegen sein Mißgeschick angekämpst, so daß sein Vertrauen, dessen er sich allgemein zu erfreuen hat, auch in pekuniärer Beziehung unerschüttert geblieben ist. Allein dieses noch länger ohne anderweitige schleunige Hilfe zu erhalten, ist ihm nicht mehr möglich. Die große Zahl seiner Freunde und Verehrer würde ihn gewiß gerne genügend unterstützen, io# OD“>EP DN; allein wichtige, hier nicht zu erörternde, aber nahe liegende Rücksichten verbieten dieses. Durch eine Anleihe, die er in kleinen Raten zurückerstatten will, falls nicht ausdrücklich darauf verzichtet wird, könnte diesem Ehrenmanne geholfen werden , und wahrlich, der ehrenhafte, echt religiöse Charakter dieses TPP Unjnoa bürgt für die pünktliche Erfüllung seines Versprechens. So sehr nun auch die Mildthätigkeit meiner Glaubensgenossen in Anspruch genommen wird, so kann ich es mir dennoch nicht versagen, an alle Wohlthäter und Menschenfreunde 313' in nbni mso bn nipp1? Dm« DD? die ergebenste und flehentliche Bitte zu richten, sich an dieser Anleihe zu betheiligen — n’ rD’D ’£ü L"X. —■ Ter Unterzeichnete, sowie die verehrliche Redaction d. Bl. sind zur Beförderung der Beträge, sowie auch auf Verlangen zur Nennung des betreffenden n"n (selbstverständlich unter strengster Diskretion) gern bereit. Iserlohn, den 27. Dezember 1880. 4) 9Jt. Rosenwald, Lehrer. Der oben erwähnte Mann ist uns von glaubwürdiger Seite sehr warm empfohlen, so daß wir nicht umhin können, um Zusendung recht vieler Beiträge zu bitten. Die Redaction des „Israelit". Aufforderung. Aus der hiesigen Stiftung des verlebten Hoffactor Moses Emmanuel Speyer und dessen gleichfalls verlebten Ehefrau Sütel geb. Enoch soll für das Jahr 1881 an ein bedürftiges Mädchen, das mit dem Stifter oder dessen Ehefrau verwandt ist, ein Brautlegat von Mark 1028.57 vergeben werden. — Diejenigen, welche hierauf Anspruch machen wollen, haben sich innerhalb sechs Wochen, unter Beifügung ihrer Verwandtschaft- und Armuthszeugnisse, por-! tofret an den llnterzeichneten zu wenden, i Michelstadt, den 20. Januar 1881. , Der Borstand der Hoffactor Speyer schen Stiftung. 1 305) Rais.! ._________ j /Hin Religionslehrer, Schächter und Vor-! Beter, welcher ledig ist und keine Stelle; hat. findet für einige Zeit wegen Erkrankung j des Herrn Lehrer Brandt in Philippsburg j a. Rh. gegen sehr gute Belohnung ein Unterkommen. Kost und Logis frei. Bewerber wollen sich baldmöglichst nach Philippsburg a. Rh. oder auch an mich wenden. Jacob Kutner, Religionslehrer, 315) Sandhaufen bei Heidelberg, Baden. Asyl für gemnths* und nervenkranke Israeliten, Hell- und Pflege-Anstalt. Aufnahme finden Kranke beiderlei Geschlechts. Prospecte auf Verlangen gratis. Bayreuth (Bayern), Januar 1881. Dr. Würzburger, 312) dir. Arzt. ^ie Stelle eines s"n> j"t in unserer jüd. Gemeinde ist zu besetzen, und wollen sich geeignete und dazu befähigte Bewerber bei dem Unterzeichneten unter Einreichung von Zeugnissen bis zum 1. Mürz d. I. melden. Das feste Gehalt Betrügt 1400 Mark, außerdem ein Rebeneinkommen von circa 500 Mk. und freie Wohnung. Reisekosten werden nicht vergütet. Kurnik, den 13. Jan. 1881. (248 Der Korporations-Vorstand. t^ie hiesige Religionslehrerstelle mit Vor- '■w’ sängerdienst soll sofort besetzt werden.! Gehalt beträgt pro Jahr 377 Mark an Fixum, 173 Mark an Thenerungszulage, 3 Steer hart Holz und ILO Wetten Reissig, freie Wohnung. Nebenverdienste gut. Bewerber wollen sich unter Vorlage der Zeugnisse an Unterzeichneten franco wenden. Höchheim bei Königshofen in Grabfeld, Bayern, den 23. Januar 1881. 327) D. Kahn, I Vorstand. KenslomL und HterMe von Frau Ur. Lrverson. Hannover, Thiergartenstr. 4 Aufnahme von Zöglingen zu jeder Zeit. Das Pensionsgebäude ist durch Vereinigung mit dem Nachbarhause , bedeutend vergrößert. | Näheres durch Prospecte. [3576 | £J\ie hiesige Religionslehrer- und Borsän-! gerstelle, verbunden mit Schächtersnnktion, wird mit 1. Mai d. I. vakant. Die- ' selbe trägt mit festem Gehalt und Nebengefällen über 1400 Mk. und wird bei Äner j geeigneten Persönlichkeit letzteres sich bedeutend erhöhen. Hierauf Reflectirende wollen! sich unter Beilage ihrer Zeugnisse an unter-; fertigtet* Stelle melden. (323 Wohnfurt bei Obertheres (Bayern >. (Dsie hiesige Lehrer-, Cantor- und Schächterstelle ist vacant und soll sofort besetzt werden. Gehalt au8 der Cultuskasse 345 m. aus der Ehebra 100 Mk., nebsi freier Wohnung und den Schlachtgebühren. Nur im deutschen Reiche Beheimathete können bei der Prüfung der Meldungen berück ttchtigt werden. Kallstadt (Rhcinpfal;)), 7. Jan. 1881. 167) A. Löb, Eultus-Borstand. /Lin geprüfter Lehrer mit guten Zeugnissen 'f' und Empfehlungen, befähigt, zu unterrichten in den jüdischen, deutschen und französischen Lehrgegenständen, sucht baldigst eine Stelle in einer Unterrichtsanstalt oder als Hauslehrer. Offerten unter F. W. Nr. 301 besorgt die Exped. d. Bl. Privatmittagstisch. Einem geehrten reisenden Publikum empfehle ich einen guten kräftigen Mittagstisch zu solidem Preise. Göttingen. Frau Hirschfeld 208) im Tempel. k^ür ein Eolonialwaaren- und Landesproö ducten - Geschäft einer größeren Stadt, das Samstags und Feiertage geschlossen, wird ein in der kaufmäinlischen Correspondenz und Buchführung durchaus vertrauter junger Mann als Commis zu engagiren gesucht. Praktische Kenntnisse erwünscht. Offerten unter Chiffre Nr. 290 durch die Expedition d. Bl. erbeten.

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