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Der Israelit · 1881-01-26 · Heft 4 (26.1.1881) · page 22

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Journal
Der Israelit
Volume
22 (1881)
Issue
Heft 4 (26.1.1881)
Date
1881-01-26
Page
– (sequence 22)
Language
German
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98 Dringende Bitte! Mein vor etwa zwei Jahren für den ni“PD2i inDiDH DDn i'D?n erlassener Ausruf hat leider nicht den gewünschten Erfolg gehabt. Dieser Ehrenmann, in des Wortes wahrster Bedeutung, von dem man mit Recht sagen kann: rv:nrr nrn dim i'x o -eud ii^n;V5 jni p'-iL hat zwar bis jetzt mit dem größten Vertrauen -Dn2 gegen sein Mißgeschick angekämpst, so daß sein Vertrauen, dessen er sich allgemein zu erfreuen hat, auch in pekuniärer Beziehung unerschüttert geblieben ist. Allein dieses noch länger ohne anderweitige schleunige Hilfe zu erhalten, ist ihm nicht mehr möglich. Die große Zahl seiner Freunde und Verehrer würde ihn gewiß gerne genügend unterstützen, ivV DCPE)' □«; allein wichtige, hier nicht zu erörternde, aber nahe liegende Rücksichten verbieten dieses. Durch eine Anleihe, die er in kleinen Raten zurückerstatten will, falls nicht ausdrücklich darauf verzichtet wird, könnte diesem Ehrenmanne geholfen werden, und wahrlich, der ehrenhafte, echt religiöse Charakter dieses i'N' bürgt für die pünktliche Erfüllung seines Versprechens. So sehr nun auch die Mildthätigkeit meiner Glaubensgenossen in Anspruch genommen wird, so kann ich es mir dennoch nicht versagen, an alle Wohlthäter und Menschenfreunde mj’ ntPc-t 113 rftnj HIBD bx .13-pd DOW 03*> die ergebenste und flehentliche Bitte zu richten, sich an dieser Anleihe zu betheiligen — n> OD'Ü ’£Q L"X. — Der Unterzeichnete, sowie die verehrliche Rrdaction d. Bl. sind zur Besördeiung der Beträge, sowie auch auf Verlangen zur Nennung des betreffenden n"n (selbstverständlich un'rr strengster Discretion) gern bereit. Iserlohn, den 27. Dezember 1880. 4) M. Rosenwald, Lehrer. Der oben erwähnte Man« ist uns von glaubwürdiger Seite sehr warm empfohlen, so datz wir nicht umhin können, um Zusendung recht vieler Beiträge zu bitten. Die Redaction des „Israelit". Höhere Töchter-Schule und Pensiouat ,«8 von Minna Samson, Hamburg, Brüderstraße 3. Borzügl. Lehrkräfte, gute, körperl, und geistige Pflege. —- Prospecte in der Anstalt. R?iutz junge Dänin (Israelitin), in Kopenliagen als Lehrerin und in Dresden als Fröbel’scbe Erzieherin geprüft, sucht Stellung in einer jüdischen Familie. Sie uuterrichtet für alle allgemeinen Schulkenntnisse, Französisch , Englisch und Deutsch und hat vorzügliche Zeugnisse und Empfehlungen. Nähere Mittheilungen ertheilt der Rabbiner, Herr Prof. Dr. A. A. Wolff, Kopenhagen, Nörregade 81; Frau Welsz, Dresden, Feldgasse 14, oder die Mutter der jungen Dame. Frau verwt. Berendsen, 288) Kopenhagen, Skindergade No. 9. Aufforderung. Airs der hiesigen Stiftung des verlebten Hoffactor Moses Emmanuel Speyer und dessen gleichfalls verlebten Ehefrau Güte! geb. Enoch soll für das Jahr 1881 an ein bedürftiges Mädchen, das mit dem Stifter oder dessen Ehefrau verwandt ist, ein Brautlegat von Mark 1028.57 vergeben werden. — Diejenigen, welche hierauf Anspruch machen wollen, haben sich innerhalb sechs Wochen, unter Beifügung ihrer Verwandtschaft- und Armuthszeugnisse, portofrei an den Unterzeichneten zu wenden. Michelstadt, den 20. Januar 1881. Der Vorstand der Hoffactor Speyerschcn Stiftung. 305) Rais. C*(m Verlage von Moritz Schauenburg in Kahr ist soeben erschienen und durch alle Buchhandlungen zu beziehen: Geschichtlicher Religionsunterricht für israelitische Schulen Pension. Eltern, welche ihre Söhne in eine Provinzialstadt, worin ausgezeichnete Schulen, auch Universität, sich befinden, geben wollen, werden ersucht, ihre Adresse unter Chiffre „Pension Nr. 299" bei der Expedition d. Bl. aufzugeben, worauf der Prospect zugesandt wird. von Br. H. Sondhclmer, Bezirks-Rabbiner in Heidelberg. Abth.: Biblisch-geschichtlicher Religionsunterricht. Mit 22 Illustrationen nach Rafael Schnorr, G. Jäger und Strähuber. II. Abth.: Jüdisch-geschichtlicher Religionsunterricht. (285 Preis einer jeden Abth geb. in Lederrücken 60 Pf., in einem Band geb. M. 1.80. (Eingesand t.) Als Kunftwerkftätte ersten Ranges für Fahne« und Flaggen hat sich die Firma I. A. Hietel in Leipzig weit über den Ocean hinaus einen außerordentlichen Ruf erworben Die Leistungsfähigkeit dieses Hauses, welches das einzige seines Genres ist, dem auf sämmtlichen Weltausstellungen Prämiirungen zuerkannt wurden, bietet eine für den deutschen Gewerbfleiß und Kunstsinn sich ehrendes Zeugniß. I. A. Hietel, Hoflieferant des Königs von Sachsen, beschäftigt sich im Gegensätze zu anderen Fahnen-Manufacturen nur mit Anfertigung voll gestickten Fahnen und erfüllt durch die vorzüglichsten geschäftlichen Einrichtungen in dieser Specinlilär allen Anforderungen vom einfachsten bis zum schwierigsteil Kunstwerk. Für die Eiltwürfe sorgen eine Anzahl Künstler, welche seit Jahren deni Atelier attachirt sind, dieselben übertragen die Vorlagen auch auf die Grundstoffe, auf deren ausgezeichnete Qualität die Firma besonders bedacht ist. Fabriken liefern diese Grundstoffe in Wolle oder Seide in allen Breiten ausschließlich hierzu für diese Firma, so daß die größten Fahnen ohne Naht hergestellt werden. Die Maschinenthätigkeit ist bei der Stickerei gänzlich ausgeschlossen, so sind es kunstgeübte Hände, die hier das Erstaunliche leisten. Von weitgehendem Interesse ist die statistische Zusammenstellung der Firma, daß in dein Zeitraum 32jähr. Thätigkeit über 3600 Fahnen gefertigt wurden, von denen 1202 an Krieger - und Militärvereine, 502 an Gesangvereine, 406 an Turnvereine. 103 an Feuerwehrvereine, 253 an Schützengesellschaften, 146 an Studentische Verbindungen, 204 an Schulen, 207 an Innungen und Corporationen, 103 an Industrielle und Knappschaften und 10 an die Marine geliefert wurden. Auf Länder vertheilt, erhielten Deutschland 2645, Qesterrcich 200, Schweiz 103, Belgien 10, Dänemark 4, Schweden und Norwegen 6, Rußland 74, Rumänien mrd Serbien 9, Türkei 5, Nord- Amerika 67, Süd-Amertka 8 lind Australien 5 Fahnen. Diese statistischen Erhebungen dürften für eine Geschichte des Vereinswesens ein wichtiges Material bilden. /DUn junger, militärfreier Mann, mit schö- '2/ ner coulanter Handschrift, der seine Lehre in einem feinern Luchgeschäft en gros et en detail bestanden, mehrere Jahre in dieser Branche sowie irr der Manufactnru. Geschästsbücherbranche thätig war, sucht, ge-, stützt auf gute Zeugnisse, unter bescheidenen Ansprüchen Placement. Gef. Offerten sah Nr. 291 an die Expedition d. Bl. L>ür einen Sohn ganz achtb. Eltern, weljy cher d. Berechtig, zrun Ijähr. Dienst erlangt, wird z. 1. April Stell, in einem Fabrikod. Ladengeschäft gef. Sldr. unter F. E. 693 bes. Rudolf IHosse, Berlin W. (806

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