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Der Israelit · 1879-12-17 · Heft 51 (17.12.1879) · page 24

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Journal
Der Israelit
Volume
20 (1879)
Issue
Heft 51 (17.12.1879)
Date
1879-12-17
Page
– (sequence 24)
Language
German
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1368 ltekaiiiitiiia<*li«iiig. Anstellung eines Rabbiners für den Ravbinatsbezirk Kaiserslautern betr. Die Rabbirratssielle für den Rabbinatsbezirk Kaiserslautern, umfassend die israelitischen Cultusgemeinden der k. Bezirksämter Kaiserslautern, Kirchheimbolanden und Kusel, ist durch den Tod des seitherigen Rabbiners in Erledigung gekommen und soll nunmehr wieder besetzt werden. I. Der Rabbiner hat seinen Wohnsitz in der Stadt Kaiserslautern zn nehmen. II. Der Rabbiner hat die Pflicht, jede israelitische Cultusgemeinde einmal im Jahre zu besuchen, eine Prüfung der Kinder im Religionsunterrichte vorzunehmen und Gottesdienst mit Predigt abzuhalten, wozu nur die Sabbat- und Festtage zu verwenden sind. III. Der jährliche fixe Gehalt des Rabbiners beträgt M. 2000, wozu durch die israel. Cultusgemeinde Kaiserslautern eine besondere jährliche Zulage von M. 20u bewilligt ist. Außerdem bezieht der Rabbiner einen jährlichen Zuschuß auf der Staatskasse von M. 540. auf welchen derselbe jedoch nur so lange Änspru hat, als die Mittel zu solchen Zuschüssen gewährt werden. Zusammen M. 2740. IV. Zu den vorbemerkten Bezügen kommen noch die durch bestehende Verordnung festgesetzten Casualieu, welche sich aus 1000 M. und mehr belaufen können. Bewerber um die Rabbinatsslelle haben ihre Gesuche sammt Zeugnissen bis zum 20. Dezember lfd. I. bei dem k. Bezirksamte Kaiserslautern einzureiche«. Kaiserslautern, den 9. Dezember 1879. Für die Deligirten der tsvael. Cultusgemeinden des Gerichts- Bezirks Kaiserslautern Joseph K.clir, 3655] Vorsteher der israelitischen Cultusgemeinde daselbst. We an M MnschenfteunSe! Löb Strauß in Storndorf, Wittwer und Vater von 5 unmündigen Kiadern. leidet schon seit einem Jahre an der Zehrung und ist an sein Aufkommen nicht mehr zu denken. Derselbe, ein braver Mann, der sich seither redlich bestrebte, sich und dieSeinigen anständig zu ernähren, sieht dieselben dem größten Elend preisgegcben. Von unserer ohnedies wenig bemittelten Gemeinde erhält er 5 Mark Unterstützung. Selbstverständlich kann dieses nicht hmreichen. die unglückliche Familie vor Hunger und Kälte zu schützen. Hilfe ist dringend nöthig. Gaben nimmt dankend entgegen Löb Baumann, 3647] Synagogen - Vorstand. Storndorf in Oberhessen, im Dezember 1879. Auch wir sind gern bereit, milde Gaben in Empfang zu nehmen und an den Bittsteller zu befördern. Die Expedition des „Israelit". Für Weinbergbesitzer! Ein junger Mann, z. Z. noch in Amsterdam conditionirend, wünscht einer etwa an diesem Platze zu gründenden Filiale eines ^^I°WeinGeschäftes vorzustehen oder eine Agentur in dieser Branche mit Lager am Platze zu übernehmen. Prima-Referenzen. Gef. Offerten unter M. S. Nr. 3645 an die Exp'd. d. Bl. Heidelberg. Gasthof zum goldenen Ross. I Eigenthümer: M. Witsenhausen»! ' '!! Reu und komfortable eingerichtet. Streng J j religiös. Den vcrehrlichen Reisenden bestens emj pfohlen, sowie zur Abhaltung von Hochzeiten und j 1 Festlichkeiten aller Art. 11271^ ieiantiuortUtfe Nedacnon: Dr. Leh in a n n in Mainz. — Verlag und Expedition des „Israelit" große Bleiche 45. X Gottslebe n's Buchdrnckerci (Vtainzer Anzeiger).

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