Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 20 (1879)
- Issue
- Heft 51 (17.12.1879)
- Date
- 1879-12-17
- Page
- – (sequence 15)
- Language
- German
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'i oy nnty r un wn« Die Katastrophe. von der unsere Stadt im vergangenen Jahre betroffen wurde, ist in ganz Europa bekannt. Unsere Glaubensgenossen, die vnp üy '8'sn, haben sich minon cnn noi« beeilt, unsere kleine orthod. Sefardim-Gemeinde ii' M712 ^'xi itf'x auf's Kräftigste zu unterstützen. Allein 'irr.i .irr j/ozro pcpn pn, die eingelausenen Spenden reichten nicht aus, um fcnes heilige Ziel | in Ausführung zu bringen, das sich die orthodoxe j Sefardimgemeinde vorgesteckt, nämlichrvu pa | nun iivbm tsmon rva ,mtco mpn. j Dem gefertigten Vorstande ist es aber "n"]' y"a | gelungen, laut Erlaß bto, 33pcft 8. Mai 1879,! Zahl' 11,014, die hochortige Bewilligung zur Emiltirung von Aniheilfcheinen, die laut einem auf > der Rückseite festgestellten Verloosungsplan amor-! tisirt werden, zu erwirken. Die in zwei Theile gei fheilten Prämienscheine lauten auf 20 Fl. (35 M.); resp. 10 Fl. (17 M. 50 Pf.). Auf Grund j dieses mit Bewilligung der hohen Negierung j aufzunehmenden Anlehens wird die orthod. Sesar- \ diM'Gerneinde ü'p8N pj/isp’3 ihr im Interesse der mrannio angestrebtes Ziel hoffentlich erreichen.; Wir erlauben uns hiermit in aller Ergebenheit!; an 'n '»Ti 2b ’D'tj 8:j zu appelliren um gütige l Betheiligung durch Ankauf dieser Prämienscheine, j die durch die zu erwerbenden Liegenschaften der! j Gemeinde und deren Erträgnisse zur Genüge sicher- 1 I gestellt sind. j Die Vermittelung hat die löbl. Expedition! des ,,Israelit" übernommen.! Wir wiederholen: es handelt sich nicht um j f eine Spende, sondern um hochherziges Anlehen,! l wobei es heißt: '! PpiL.1 IQ INI' Q'IQII Plh'LI Q'ldl Adolf Strauß, Präses der orthodox-jüdischen Sefardim-Gemeinde zu Miskolcz (Ung.). Vom Vorstände der Sefardim-Gemeinde wurden uns 100 Stück Autheilscheine übersandt und sind solche gegen Einsendung von fl. 20 (35 M.) resp. 10 fl. (17 M. 50) franco von uns zu beziehen. Die Expedition des „Israelit" Pesach. Matzenmehl in bekannter guter Qualität empfiehlt zum billigsten Preise und versendet franco jeder Station Heinrich Kaufmann, |3510] Dampsmühle, Frankenthal (Rheinpfalz). CVn der hiesigen Synagogengemeinde soll die \j Stelle eines Kantors, Schächters und Reli» gronslehrers zum 1. Juli 1880 neu besetzt werde». Das feste Gehalt beträgt Rm. 1500 nebst freier Wohnung, wie auch ein Nebeneinkommen von mindestens Rm. 400 per anno. Qualificirende Bewerber wollen sich unter Einsendung ihrer Zeugnisse und Angabe von Referenzen beim Unterzeichneten bis zum 30. Dezember c. melden. [3496 Neumark in Westpreußen, im Nov. 1879. Der Borstand der Synagogen-Gemeinde« Offene Le!irer-8telle. Die Talmud-Tora, berechtigte höhere Bürgerschule Hierselbst, beabsichtigt einen Lehrer anzustellen, der mit einer gründlichen Kenntniß des Hebräischen, namentlich des Talmuds, eine wissenschaftliche Bildung verbindet und der befähigt ist, in oberen Klassen sowohl im Talmud als auch in einzelnen allgemeinen wissenschaftlichen Disciplmen zu unterrichten. Geeignete Bewerber wollen sich unter Einsendung von Abschriften ihrer Zeugnisse baldthunlichst an Herrn Oberrabbiner A» Stern wenden, welcher bereit ist, über das Nähere Auskunft zu ertheilen. Hamburg, im Dezember 1879. [3613 Die Direetion der Talmud-Tora-Schule. Höhere Töchterschule und Pensionat. Bingen <t. Rh. Die Aufnahme von Zöglingen kann zu jeder Zeit stattfindeu. Beste Referenzen. — Mäßige Bedingungen. — Prospekte auf Verlangen. [3491 Ciescliw. Sobernheim. Köchin gesucht. Ein Mädchen gesetzten Alters, das die Küche selbstständig besorgen und die Hausarbeit mit übernehmen kann, wird z.l.Jan. od. I.Febr. 1880 von einer kleinen streng religiösen Familie in einer großen Stadt am Rhein gesucht. Familiäre Behandlung wird zugesichert. Auch Aussicht ans Versorgung. Offerten 8ub Nr. 3523 besorgt die Expedition d. Bl. HUKestellungen für Mazzen werden entgegen ge- -v? nommen von David Strauß, 3414) Mazzen - Fabrik, Mainz.