Mannheim
Compact Memory

Der Israelit · 1879-09-10 · Heft 37 (10.9.1879) · page 27

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Israelit
Volume
20 (1879)
Issue
Heft 37 (10.9.1879)
Date
1879-09-10
Page
– (sequence 27)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
94% known words query
IRI
…/2446951-2447797-2447834--16664-2472657
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

1015 (Eingesandt.) In Gruppe VI. Klasse II der Berliner Gewerbeausstellung stoßen wir auf eine prächtige Glasätzung, in Gold ausgeführt, von der Firma I. Kaufmann, Atelier für Schriften und Schildmalerei, Neue Friedrichstr. 78 a. I. — Diese Glasätzung ist ein sogenannter „Misrach", wie derselbe als Denkblatt heiliger Erinnerungen in den Synagogen und frommen jüdischen Häusern zu finden ist. Dieser Misrach trägt in hebräischen Lettern den Namen Gottes am Kopfe. Unter demselben tragen schwebende Engel die Gesetztafeln mit den zehn Geboten. Die Mitte zeigt Moses und Aron, den goldenen Leuchter des Tempels Salomonis, die Säulen, die den Tempel getragen u. s. w. Das Ganze ist umrahmt durch die Worte des 150. Psalms. Wir machen auf dieses Kunstwerk jüdische Gemeinden besonders aufmerksam. Ueberhaupt verdienen die Glasschild-Arbeiten Kaufmannes in Gold-, Silber- und Perlmutt-Schrift alle Anerkennung. [2698] (Nordd. allgem. Ztg.) Tacanz. Die Religionslehrer-. Vorsänger- und Schächterstelle in Alzenau soll sofort wieder besetzt werden. Außer freier Wohnung und Schulholz beträgt der fixirte Gehalt als Lehrer und Vorsänger 600 Mk jährlich. Die Gebühree als Schächter und sonstige Erträgnisse belaufen sich auf 400 Mk. jährlich. Seminaristisch gebildete Bewerber, die über sittl. und relig. Betragen genügend sich ausweisen können, wollen binnen 4 Wochen ihre Bewerbungen mit Zeugnissen an den Unterzeichneten richten. Aschafienburg, 25. August 1879. 2639] A. Adler, Distr.-Rabbiner. Töchtkr - Pensionat in Hannover. Frau Dr LeTerson ans London empfiehlt ihr Peuftouat allen Denjenigen, welche ihren Töchtern eine gründliche, gediegene Erziehung geben wollen. Auch einige junge Mädchen, welche sich praktisch für das Hauswesen vorbereiten wollen, finden Aufnahme und geeignete Gelegenheit , sich nebenbei in den fremden Sprachen und der Musik zu vervollkommnen. Näheres zu erfragen durch schriftliche oder mündlicheAnfragenThiergartenstratze 4, Hannover. Kirchhain, R.-Bez. Cassel. Die Hilfslehrer- und Vorsängerstelle der hiesigen Synagogen-Gemeinde wird mit dem 1. Oct. d. I. vacant. Das Einkommen derselben beläuft sich ohne freie Wohnung bezw. Miethentschädigung und nicht unbedeutendem Nebeneinkommen vorläufig auf Mk. 700 fixem Gehalt. Meldungen mit beigefügten Zeugnissen sind portofrei zu richten an den 2614] Gemeindealtesten Skrauy. (Line israel. Erzieherin, welche gründlichen Unterricht im Deutschen, Französischen und in Musik (Clavier) ertheilen kann, wird mit sehr gutem Honorar ausgenommen, und könnte der Eintritt sofort erfolgen. 2420] I. Kafka, M.-Ostrau. Pension in Posen. Knaben, welche die hiesige Realschule oder das Gymnasium besuchen, finden gute geistige und körperliche Pflege, sowie französische und englische Conversation bei 8. Lang aus London, 2409] Sapieho Platz 2. Israel. Pensionat und höhere Töchterschule Stuttgart, Remsburg str. 61, geleitet von Frau Caroliue A. Mayer. Gründl. wifienschaftl., Häusl, u. gesellschaftl. Ausb. Beg. d. Wintercursus d. 15. Oct. Der jede weitere Ausk. erth. und die besten Referenzen aufw. Prospectus durch d. Vorsteherin bereitw. zu erlangen._[2662 Aufrichtiges - (AfsuH. Ein junger Israelit, 26 Jahre alt, militärfrei, Handelsmann mit eigenem Geschäft (Möbel- und Leinen - Handlung), wünscht ein junges Mädchen oder eine kinderlose Wittwe zu heirathen, welche einige mills Mark in's Geschäft bringt. Der Mann darf sich als einen soliden Menschen und tüchtigen Geschäftsmann ausgeben, besitzt ein sehr gutes Renomnw und wohnt in einer bedeutenden Stadt Westphalens. Reflectireude Damen belieben ihre Adresse vertrauensvoll unter Chiffre A. K. Nr. 2703 an die Exped. d. Bl. zur Weiterbeförderung zu richten. Discretion Ehrensache.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.