Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 19 (1878)
- Issue
- Heft 46 (13.11.1878)
- Date
- 1878-11-13
- Page
- – (sequence 19)
- Language
- German
- Belongs to
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1149 •w - <v'-'v^ :‘n " 3ttin Unsere Gemeinde hat einen sehr herben, unersetzlichen Verlust erlitten. Der sehr geehrte Rabbi Joseph Zodauk Lachmann wurde in seinem 68. Lebensjahre am .->21 nach einer dreimonatlichen schweren Krankheit, durch den unerbittlichen Tod uns entrissen. Geboren in Labischin widmete er sich schon frühe dem Thorastudium und der Gottesfurcht. Als er sich später dahier niederließ und ein Geschäft mit Fleiß betrieb, das ihm unter Gottes Beistand und Mithilfe seiner Familie beglückte, so unterließ er dennoch nicht in rwnpn nun zu forschen. npis übte er aus gegen Arme und non gegen Jedermann. Viele Jahre verwaltete er als Vorstandsmitglied seine Gemeinde und wirkte sehr viel Gutes. Reform-Einrichtungen ließ er nicht zu und wenn dieselben noch so unbedeutend waren. So strebte er nach o'iDn nip’ttj und moy, min Aus reiner Demuth nahm er auch Belehrung von anderen min '^2 an, wenn Stellen im talmudischen Gebiete ihm schwierig oder unverständlich schienen. Er sprach wenig von gewöhnlichen Dingen ('->2n t>in); machte in jeder Mitternacht nisn pp’n und ging an jedem Morgen vor Beginn des Gottesdienstes in's n po ob Sommer oder Winter war. Niemand konnte ihm im Gotteshause zuvorkommen. Morgens wie Abends war er der Erste und Letzte in der Synagoge, um daselbst ungestört beten und lernen zu können.;i"3'V'"j"ni pna [3191 er Unterzeichnete von orthodoxen Rabbinen in Ungarn und Herrn Dr. Lehmann, Rabbiner in Mainz, geprüfter sehr tüchtiger taniff und Vorbeter, sucht sofort eine Stelle in einer kleinen Gemeinde. Derselbe ist auch befähigt, im Talmnd zu unterrichten. Kastriel Göttlich, pr. Adresse: Herrn I. Bril, hintere Bleiche Nr. 18 in Mainz. Herr Kaßriel Gottlieb aus Jerusalem ist zwar noch junger, aber sehr gelehrter Talmudist. Derselbe kann seine Familie in Jerusalem nicht ernähren, und sucht deshalb eine Stelle in Deutschland als tonny, ich erlaube mir denselben angelegentlichst zu empfehlen. 3)92] Dr. Lehmann ie Stelle eines isr. Religionslehrers und Vorbeters ist dahier vacant. Gehalt des Lehrers 600 Mark und Nebeneinkommen. Qualificirte Bewerber können sich dahier melden. Meudt, am II. November 1878. 3204] Haimann Heilberg, Vorsteher. Auskündigung einer Religionsschulstelle. Die beiden vereinigten Religionsschulstellen bei den isr. Gemeinden Groß- und Klein-Eicholzheim. Rabbinatsbezirks Mosbach a. N., mit welchen ein fester jährlicher Gehalt von 700 M., ein jährliches Schulgeld von 2 Mk. für jedes die Religionsschule besuchende Kind, bei 40—50 Schulkindern — nebst sreier Wohnung mit dem Wohnsttze in Groß-Eicholzheim, sowie der Vorsänger- und Schächterdienst mit den ^avon abfließenden Gefällen verbunden ist, sind am 1. Februar 1879 zu besetzen. Es werden daher badische Schulcandidaten, die sich um diese Stelle bewerben wollen, audurch aufgefordert, mit ihren Gesuchen, unter Vorlage ihrer Receptionsurkunden und der Zeugnisse über ihren sittlichen und religiösen Lebenswandel, binnen 4 Wochen bei dem Bezirtsrabbinate Mosbach sich zu melden. Bei dem Abgänge von inländischen Schulcandidaten, können auch andere befähigte Subjekte nach erstandener Prüfung bei dem Bezirksrabbiner, zur Bewerbung zugelassen werden. Mosbach a. N., den 5. November 1878. Das Großherzoqliche Bezirksrabbinat: 3160]_S. Wett_ 1. März 1879 ist bei hiesiger isr. Gemeinde die Stelle eines akademisch gebildeten Religionslehrers, welcher auch befähigt ist, alle vorkommenden rituellen Fragen zu entscheiden, sowie Trauungen zu vollziehen, zu besetzen. Gehalt per Jahr 1500 Mark, und außerdem 208 Mark Vergütung für den Religionsunterricht in der Realschule, sowie einen event. Staatszuschuß von 343 Mark. Qualificirte Bewerber belieben ihre Meldungen baldigst und unter Beifügung der erforderlichen Zeugnisse, namentlich über pädagogische Befähigung an den Unterzeichneten einzusenden. Homburg v. d. Höhe, den 3. November 1878. Der israel. Cultusvorstand. 3168]_W Ackermann _ in junger Mann, 21 Jahr alt, unverheirathet, sucht als jin und onw eine Stelle gegen bescheidene Ansprüche. Derselbe kann auch im Hebräischen und namentlich im Talmud Unterricht ertheilen. Als aniff besitzt er sehr gute Zeugnisse von orthodoxen Rabbinen. Franco - Offerten sind an Herrn Daniel Eichner, postlagernd Frankfurt am Main einzureichen. [3164