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Der Israelit · 1878-11-06 · Heft 45 (6.11.1878) · page 23

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Journal
Der Israelit
Volume
19 (1878)
Issue
Heft 45 (6.11.1878)
Date
1878-11-06
Page
– (sequence 23)
Language
German
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1129 » L. HersMrW Stiftungen. Am 12. Tebeth d. I. werden durch das Loos an fünf religiöse, würdige, bedürftige, israelitische Familienväter Stipendien im Betrage von je 120 Mk. vertheilt. Verwandte der sel. Stifterin erhalten den Vorzug. Bewerber haben ihre Anmeldungen nebst Be» legen franco bis zum 15. Kislew einzusenden an S. D. Weiskops, prov Curator der L. G. Stiftungen 3131] Bamberg (Bayern). (Cin Schauchet, welcher auch tüchtiger Metzger ist, w sucht unter bescheidenen Ansprüchen Stellung, sei es als Gemeinde-Schächter oder bei einem Metzger. Offerten „Hamm in Wesiphalen" postlagernd Nr. R. [3128 Pension für Knaben höherer Stünde offerirt bei streng koscherer Haussührnng ein praet« Arzt. Dr. nied., in Be ttn. Näheres durch die Exped. d. Bl. sub A. B. 3123. ( Es empfiehlt sich mit Holl., Schw. und Limb. Käse, sowie allen Sor- "E E) ie« Fleischwaaren [3133 ME Bloch Nflgv.» Hamburg Annonce. Zum sofortigen Eintritt sucht ein Mädchen auS anständiger Familie Stellung zu Kindern oder als Stütze der Hausfrau. Desgleichen sucht ein Mädchen Stellung als Anfängerin in einem Laden. Gef. Offerten werden erbeten 8ud Chiffre A. R. 1 postlagernd Stuttgart. [3129 in isr. Mädchen, 20—21 Jahre alt, das bürgerlich kochen kann und in weiblichen Handarbeiten bewandert ist, sucht Stelle bei einer einzelnen Dame oder kinderlosen Eheleuten. Gefällige Anträge an die Exped. d. Bl. sub Nr. 3130. in religiöses Mädchen. welches selbstständig bürgerlich kochen kann und in allen häuslichen Arbeiten erfahren ist, findet in Mainz gute Stelle. Offerten sud Nr. 3137 besorgt die Expedition d. Blattes. Warnung für junge Leute, die sich als Q’JTn ausbilden wollen. Unterzeichneter hatte Gelegenheit, diesen n"n und 2"' einen Vorbeter zu hören, der sich die sogenannten Katsmelodien mit großer Mühe angelernt hat, und sollen diese aus einer schwedische» Reformgemeinde herstamme». Ich finde eine große Abweichung von unseren bisherigen altgebräuchlichen D'JUJ und kann als vieljähriger by2 dieses beurtheilen, und rathe daher den jungen Leuten, die von Polen in Deutschland oder an anderen Stellen als pn fungiren wollen, sich lieber an einen rft’sn by2 zu wenden als Zeit zu opfern für ein Studium, daS näher einer Messe als ^nan / einem jüd. Gottesdienst gleicht. Friedericia (Dänemark), 1. Nov. 1878. H L Hirsch, 3127] Cultusvorsteher und Narmmg! Ein in Heidelberg studirender junger Mann, Namens Jawolow, bereist größere Städte, um Unterstützungsgelder für sich zu sammeln. Derselbe will der Welt gegenüber als orthodox gelten, während durch Zeugen constatirt ist, daß derselbe an verschiedenen Plätzen verbotene Speisen gegessen, worauf aufmerksam zu machen man sich verpflichtet fühlt. [3139 ür eine junge Dame, Israelitin, von schönem Wuchs und gefälligem Aeußern, welche bisher in einem Weiß - und Modewarengeschäft thätig war, wird in einem solchen oder ähnlichen Geschäft eine Stelle als Verkäuferin gesucht. Es wird weniger auf hohes Salair als darauf gesehen, daß die betreffende Dame ui einem anständigen jüdischen Hause als zur Familie gehörig angesehen wird. Der Antritt kaun zum 1. Jan., auf Verlangen auch früher, geschehen. Näheres zu erfragen bei I. Glück, Cantor und Lehrer a. D. Erfurt, November 1878. [3145 (Cine perfeete isr Köchin sucht sofort Stellung Offerten unter *♦ 257 beliebe man an A. Goldschmidt, Buchhandlung, Hamburg, zu richte». (3136

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