Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 19 (1878)
- Issue
- Heft 21 (22.5.1878)
- Date
- 1878-05-22
- Page
- – (sequence 21)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 96% known words query
- IRI
…/2446951-2447747-2447768--14958-2470887- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
,/ 523 nen zu bitten, diese Plage abzuwenden. Gott sei Dank sind sie, ohne Schaden anzustellen, vorübergeflogen; der ungeheure Zug ging von Süden nordwärts. 50 Säcke Mehl kamen aus Ungarn zur Vertheitung an die ungarische Gemeinde, was ebenfalls zur Ermäßigung der Preise beitrug. UebrigenS gleicht der Zustand der armen Bevölkerung dem eines aus schwerer Krankheit kaum Genesenen, der fast sorgfältigerer Pflege als der Kranke selbst bedarf. Mögen die edlen Wohlthäter, die ihr inniges Mitleid mit den Armen des heil. Landes bis jetzt durch thätige Beihilfe bewiesen, jetzt noch nicht ermüden , möglichst kräftig? Unterstützung zu leisten, damit bis nach der Ernte (noch etwa 6 Wochen), wo wir mit Gottes Hilfe schon auf billigere Zeiten rechnen können, der grausen Noth vollkommen gesteuert werde Simon Stampfer. A N ZEIG E N. Für den folgenden Theil ist die Redaction nicht verantwortlich. In acht Jahren 105 Auflagen! in gebildetes Mädchen, Jüdin, welches einen großen Haushalt selbstständig zu leiten versteht, zugleich die Erziehw g einiger Kinder mit übernehmen kann, darüber die besten Zeugnisse besitzt, sucht ähnliche Stellung. Offerten sud Chiffre 8. 5768 an Rudolf Ro§§e 1541] in Frankfurt a. M. ine Stelle als Haushälterin wird von einem elternlosen Mädchen, 24 Jahre alt, aus achtbarer Familie, gesucht. Beste Referenzen. Dieselbe würde auch Stelle als Köchin annehmen. Briefe unter J. S. Nr. 1587 an die Expedition d. Blattes. <^ür ein hiesiges Kurz- und Quincailleriewaaren- O Geschäft en gros, woselbst am Samstag und an Feiertagengeschlossen ist, wird ein Lehrling aus anständiger Familie und mit guter Schulbildung versehen, gesucht. Gefall. Franco-Osferten unter Chiffre b'.Nr. 1 an die Buchhandlung I. Kaufmann, 1574] Frankfurt a M. Literarische Anzeige. einen geehrten Abonnenten die ergebene Anzeige, daß von meiner Tosefta die 3. Lieferung erschienen ist und direet durch mich zu beziehen ist. Pasewalk, im Mai 1878. i53i] Dr. Ziulerrrrarrdel. Das ist jedenfalls ein sehr, sehr seltenes Ereigniß. Das Buch, von dem man dies sagen kann, muß sich in grohurtiger Weise der Gunst des Publikums erfreuen, es muß ein Volksbuch im wahren Sinne des Wortes sein. Von dem weit und breit bekannten mit vielen belehrenden Illustrationen versehenen populär-medicinischen Werke: l>jr. Airy's Naturheilmethode ist die 105* Auflage erschienen. Die in dem Buche abgedruckten zahlreichen Danksagungen glü<kttch Geheilter beweisen, daß die in diesem vorzüglichen, 544 Seiten starken, vollständig umgearbeiteten Werke empfohlene Heilmethode von den durchflreifeudften und nachhaltigsten Erfolgen bei den verschiedensten, selbst den schwersten Krankheiten gewesen ist und können wir dasselbe den geehrten Lesern nur empfehlen. sPrediger - Mannheimer - Stiftung.) Am 17. Oktober 1878 gelangen die Zinsen der „Prediger-Mannheimer-Stiftung" zur Vertheitung. Anspruch auf diese Unterstützung haben Rabbinen, Prediger und Lehrer in Oesterreich, welche dienstunfähig geworden sind, oder deren Wittwen und Waisen. Die Bewerber müssen in einer Gemeinde, welche mindestens fünfzig Mitglieder zählt, wenigstens durch zehn Jahre das Amt in würdiger Weise verwaltet haben. Beamte großer, notorisch reicher Gemeinden sind ausgeschlossen. Die Würdigkeit der betreffenden Beamten, sowie die Dienstunfähigkeit sind nachzuweisen. Gesuche sind längstens bis am 10. Juli d. I. an die israel. Gemeindekanzlei in Wien unter der Adresse: „Curatorium derPrediger-Mannheimer-Stiftung" zu übersenden. [1317