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Der Israelit · 1877-05-02 · Heft 18 (2.5.1877) · page 20

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Journal
Der Israelit
Volume
18 (1877)
Issue
Heft 18 (2.5.1877)
Date
1877-05-02
Page
– (sequence 20)
Language
German
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428 Bitte! Ein jüdisches Mädchen, Waise, von sehr guten Anlagen und mit den besten Zeugnissen versehen, welches im Laufe des Jahres ihr Examen als Lehrerin bestehen will, bedarf zur Vollendung ihrer Studien noch der Geldunterstützung. Gaben nimmt entgegen die Redaction dieses Blattes und Dr. Kahn in Wiesbaden. [1182 Hin Geschäfts-Mann, Wittwer mit 1 Kind von 10 Jahren, 38 Jahre alt, von schönem Aeußern, welcher große Geschäfte an der Wiener Börse gemacht und durch den Krach leider von Allen gestürzt wurde, und jetzt als Lehrer conditionirt; wünscht sich mit einer Wittwe oder mit einem Mädchen, welches auch nicht mehr jung ist, oder sonst einen Fehler besitzt, wenn nur reich, von gutem Hause und religiös ist, in nähere Verbindung zu treten. Offerten bittet man an die Expedition unter Nr. 1180 zu richten. Vermittler sind nicht ausgeschlossen. Discretion selbstverständlich Ehrensache. Afia Fifchoter aus Warschau in Karlsbad, Kruzgasse, empfiehlt hiermit seine höchst elegant eingerichtete, echte "1273 Warschauer Restauration, unter Versicherung feiner kurgemäßer Speisen und prompter Bedienung. [1164 Offene Erklärung und Anfrage. Ich beziehe deßhalb meinen Fleischbedarf von Auswärts, weil jetzt Alles hier nun wird, und wo Alles -iLto wird, verdient ein Dint? viel Geld. Von wem hat denn der Herr Schächter n^np? [1165 Bleicherode. S. Kaufmann, früher ünnp. /Sine tüchtige Köchin wird zum Ziel gesucht. Räheres bei 1187] G. Nachmann, Emmeranst. 25, Mainz. /Line tüchtige Verkäuferin, welche mehrere Jahre vL in der Manufacturwaarenbranche thätig war, sucht Stelle. Offerten unter Nr. 011 besorgt die Expedition d. Bl. ^Lür ein Weißwaaren-Geschäft wird ein Lehrling Q mit guten Schulkcnntnissen gesucht. Sofortiger Eintritt erforderlich. Offerten an die Exped. d. Bl. unter Chiffre F. Nr. 1170. Bescheidene Anfrage eines Fsraeliten an Alle, die "lEp Fleisch gebrauchen. Zürich (Schweiz). Kann von einem jüdischen Metzger vertrauungsvoll “iko Fleisch bezogen werden, der, wie z. B. in Zürich ein Elsaßer jüd. Metzger es thut, amv"'imr§ seine Fleischbude dem Publikum offen hält?! Ich glaube mit Nichten. [1172 Literarifche Anzeigen. Talmud Äeruschalmi, nach einer Handschrift des Rabb6nu Salomo Syreleio, nebst dem Commentare desselben herausgegeben und mit Anmerkungen versehen von Dr. M. Lehmann, Rabbiner in Mainz. 1. Theil, Tractat Berachot. Preis 6 Mk. Frankfurt a. M. I. Kauffmann, 1379] Buchhandlung. Klavierschule und Melodienschatz für die vn- Jugend von G u st a v D a m m. Es geht ein Ton der Frische durch dieses Lehrbuch, welcher immer wieder gern zu ihm zurückkehren läßt; Schönes, Fesselndes ist mit dem Lehrreichen, Schulgerechten methodisch verbunden zu einem lockenden Strauß. Der Fingersatz und viele wünschenswerthe Belehrungen für den Anfänger sind nicht vergessen, jede Belehrung ist klar und verständlich. Das soeben Erlernte wendet das Kind sofort an, und diese echt erzieherische Verbindung von Lehre und Arbeit sichert dem Buche seinen wohlverdienten Ruhm. [1173 Briefkasten der Redaction. Herrn Fr. in M.: Ein Knabe wird Bar-Mizwah, sobald er dreizehn Jahre und einen Tag alt ist. Da aber ,^3 evn nspo so kann, wenn sein Geburtstag aus einen Sabbat fällt, an demselben Tage die Bar-Mizwah-Feier stattfinden. Früher wird er nicht zu po gezählt, selbst nicht pmn nyc-D, auch nicht mm “l£D -r ttfOm Vergleiche Orach Chajim e. 55 und dazu die maßgebenden Acharonim.

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