Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 18 (1877)
- Issue
- Heft 13 (28.3.1877)
- Date
- 1877-03-28
- Page
- – (sequence 22)
- Language
- German
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314 Frage! Kann ein streng religiöser Israelit in einer jüdischen Restauration, in welcher am Sabbat gleich wie an Wochentagen gewirthet und auch gekocht wird, ohne Bedenken genießen, wenn auch diese ihren Fleischbeharf nicht von dem Gemeindeschochet, sondern von einem andern bezieht? Dies zur Aufklärung in Folge einer Annonce in Nummer 11 des „Israelit" von einem 869] Unparteiischen aus der Schweiz. Synagogenausstattnng unseres bisherigen Betiaales ijl uns durch die Erbauung eines neuen Gotteshauses entbehrlich geworden. Sämmtliche in sehr gutem Zustande erhaltenen Utensilien, bestehend in Tabernakel, Vorlese- und Betpult, vielen Männer» und Frauen- Subsellien, Hängeleuchtern, Kerzengestellen, Opferstöcken, Sesseln rc. rc. werden am Ostermontag, den 2. April d. I., Mittags 1 Uhr, in der alten Synagoge öffentlich versteigert. Mancher israel. Gemeinde ist hiedurch Gelegenheit geboten, ihre Synagoge und Schule vollständig gut und billig auszustatten. Heilbronn an Neckar. 877] Jsr. Kirchenvorsteher-Amt. Reutlingen. Im Pensionate des Unterzeichneten finden noch einige Töchter, die die hiesige Frauenarbeitsschule besuchen, gute und liebevolle Aufnahme. Näheres durch Prospecte, die auf Verlangen gerne franco zugesandt werden. Sigmund Salmon, Gartenstraße. Gleichzeitig empfehle dem reisenden Publikum meine auf's Beste eingerichtete Restauration. Feine Küche. Mäßige Preise. [875 Cpfit einen 15jährigen Sohn ordentlicher Eltern, O der Vorkenntnisse besitzt, sucht der Unterzeichnete in einem Geschäfte, das nnsp streng geschlossen, Placement. Lehrer Efchwege, 867] Kleinsteinach bei Haßfurt. CU meinem Tuch - und Herren-Confections-Ge- -y3 schäsle ist eine Lehrlingsstelle zu besetzen. Sabbat und Feiertage geschloffen. Freie Station im Hause. N. Gumprich Sohn, 871] Trier a. d. M. /Lin junger Kaufmann wünscht die Adresse \2/ eines w Schadchen, ~*c der hauptsächlich im Elsaß oder angrenzenden Fraukreich unter den bessern Familien Bekanntschaft hat. — Diessattige Offerten beliebe man snb Chiffre L. B. Rr. 868 der Exped. d. Bl. zu/ Weiterbeförderung baldigst einzugeben. fäitte fromme, gewandte, anständige Köchin, die gut kochen und backen kann, mit guten Zeugnissen versehen, schon mehrere Jahre in einem frommen Hause conditionirte, soll sich sofort schriftlich melden bei Frau Lea Hirsch, 866] Halberstadt. 3ur selbstständigen Führung des Haushalts, Repräsentation meines Hauses und Beaufsichtigung meiner beiden zehn- und zwölfjährigen Töchterchen suche ich gegen gutes Salair eine junge Dame (Jüdin) zu engagiren. Gleichzeitig muß. dieselbe im Manufacturwaarengeschäste mit thätig sein. Franco-Offerten nebst Photographie an meine Adresse Werne a. d. Lippe, 21. März 1877. 873] I. Bendix. [Cine gewandte Verkäuferin sucht eine Stelle in einem Manufacturwaarengeschäft, wo Samstag und Feiertage geschlossen ist. Offerten besorgt die Exped. d. Bl. sub Nr. 804. Clflä Lehrling wird für ein Producten - Geschäft en gros et en detail in einer kleinen Hann. Stadt ein fähiger. kräftiger und arbeitsliebender junger Mann gesucht. Gute Schulkenntnisse erforderlich. Reflcctanten wollen sick mit selbstgeschriebenen Offerten unter Chiffre T. A. 446 an die Central-Annoncen- Expedition von G. L. Daube & Co. ui Frankfurt a. M. wenden. [878 WM- Lehrlings-Gesuch. In Kürze wird die Stelle eines Lehrlings in einer Cigarren-Fabrik einer größeren Stadt vacant. Gute Schulkenntnisse und Referenzen nöthig. Offerten unter Chiffre L. Nr. 876 vermittelt die Exped. d. Bl. Briefkasten der Expedition. Mr. M. C. in Washington: 4 Dollar in Papier erhalten. Einen Catalog, wie Sie wünschen, gibt es nicht. Herrn Schümm, früher Religionslehrer in Dortmund: Brief an Sie zurück, weil verzogen. Wir ersuchen Sie um Angabe Ihrer Adresse.