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Der Israelit · 1877-03-14 · Heft 11 (14.3.1877) · page 17

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Journal
Der Israelit
Volume
18 (1877)
Issue
Heft 11 (14.3.1877)
Date
1877-03-14
Page
– (sequence 17)
Language
German
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XVIII. Jahrgang. Zweite Leilage zu Ar. 11 des Israelit. Zeitungsnachrichten und (Korrespondenzen Deutschland. Aus dem Großherzogthum HeHen, 27. Febr. Früher hatten die Israeliten in Hessen für die Kosten ihres Religionslehrers selbst aufzukommen, während die Kosten für den Religionsunterricht der christlichen Religionsgesellschaften aus staatlichen oder kommunalen Mitteln bestritten wurden. Das Volksschulgesetz vom 16. Juni 1874 enthält den generellen Grundsatz, daß für den vorgeschriebenen Unterricht in der Religion solcher Kinder, in deren Religion an den Schulen einer Gemeinde kein Unterricht ertheilt wird, das Sckullocal und die Heizuna dargeboten werden muß, sofern die Zahl der Kinder mindestens zehn beträgt. Bei einer größeren Anzahl von Kindern kann die politische Gemeinde auch angehalten werden, für die sonstigen Kosten des Religionsunterrichts dieser Kinder ganz oder theilweise aufzukommen. In Gemäßheit dieses, den Grundsätzen der Religions-- gleichheit entsprechenden Princips werden in einer größeren Anzahl von Gemeinden erhebliche Beiträge zu den Kosten des isr. Religionslehrersaus kommunalen Mitteln beigetragen, so hat neuerdings Gießen zu diesem Behufs 650 Rik. jährlich aus der Stadikasse verwilligt. ANZEIGEN. Für den folgenden Theil ist die Redaction nicht verantwortlich. en hochherzigen Spendern, für die hiesige, durch das Feuer beschädigten jüd. Glaubensgenossen geleistete Hilfe, sagen wir unfern tiefinnigsten Dank. Auch müssen wir das edle Streben Sr. Ehrwürden des Rabbinen Herrn, ür. Freimann aus Ostrowo, sowie unseres hochgeschätzten Rabbinen Hrn. Gutwirth lobend anerkennen und sagen den werthen Herren hierdurch unfern besten Dank. Adelnau im März 1877. Der Vorstand D Feiertag. H, Königsberg«». 733] S. g. Ehrlich. A. Feibelsoh». ie hiesige Religions- und Elementarlehrer- Vorsänger. und Schächterstelle ist sofort oder bis zum 1. Mai zu besetzen. Fixer Gehalt beträgt 700 M. und 2 M. Schulgeld für jedes Kind, nebst freier, möblirter Wohnung und Heizung. Nebenverdienste belaufen sich auf 200 M. Ledige, seminaristisch gebildete Lehrer, welche hiezu Luft haben, werden ersucht, ihre Zeugnisse innerhalb 14 Tagen an den Unterzeichneten einzusenden. Liedolsheim b. Carlsruhe, 10. März 1677. Der Synagogenrath Wolf Nosenthal. Die Zeit meiner dreijährigen Amtsthätigkeit hat mich von dem guten, erkenntlichen und nicht genug zu würdigenden Sinn der Gemeinde zu tief überzeugt, als daß ich nicht obige Stelle auf's Wärmste jedem Bewerber empfehlen sollte. Der derzeitige Lehrer 774s I. Thalmann. vm 15. Mai er., wird die hiesige Eanivr-und Schächterstelle vacant. Bewerber, die gleich-! zeitig die Vorlesungen in der Thora besorgen kön-! nen, haben sich bei uns zu melden. Gehalt 300 Mark, die üblichen Nebeneinkünfte und freie Wohnung. Nur auf vorherige Anfrage wird von uns der Bescheid gegeben werden, ob persönliche Vorstellung zur Probe verlangt wird, j Reisekosten werden entschieden nicht erstattet.! Labischin im März 1877. j 732] Der isr. Gemeindeborstand. in junger Mann, Israelit, der seine Lehrzeit in einem größeren Manufacturwaarengeschäfte in Frankfurt a. M. bestanden und dem beste Referenzen zur Seite stehen, sucht anderweitig Engagement, gleichviel welcher Branche. Derselbe reflectirt hauptsächlich darauf, an Samstagen sowie an allen jüd. Feiertagen geschäftlich dispensirt zu sein. Gef.Franco-Offerten unter Chiffre D. L. 28 an die Buchhandl I. Kausfmann in Frankfurt a. M. [779 in gesetztes Mädchen (Israelitin) sucht hier oder auswärts eine Stelle als Haushälterin. Dieselbe ist im Hausstände sowie im Kochen sehr tüchtig und erfahren. Adr. S. L. Löbenstein Ww., Hamburg. Neuer Steinweg 42. [775 in israel. Buchbindergeselle findet unter günstigen Bedingungen dauernde Beschäftigung. Näheres unter Nr. 770 B. an die Exped. d. Bl. CV« meinem Bank- und Wechselgeschäft (Samstag -\j und Feiertage geschlossen) wird eine Lehrlingsftelle pr. 1. April offen. 749) I. Benjamin, Hanau.

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