Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 18 (1877)
- Issue
- Heft 5 (31.1.1877)
- Date
- 1877-01-31
- Page
- – (sequence 21)
- Language
- German
- Belongs to
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113 Bitte! Eine bedrängte Israel. Familie in hiesiger Gebend, welche aus Rücksicht auf Familie nicht öffentlich genannt sein möchte, läßt durch die Unterzeichneten seine Glaudensdrüder um gütige Unterstützung in ihrer großen Roth inständig bitten. Derselben soll nämlich wegen 3uO M. Schulden das Obdach verkauft werden. Nachdem sie sich bisher redlich, obgleich schwer, durchgekämpft hat, sieht sie sich doch jetzt genöthigt, um die Gefahr, ihre Wohnung zu verlieren, mildthätige Hilfe in Anspruch zu nehmen. Wer von unfern Glaubensgenossen dieser eben so durchaus würdigen als bedürftigen Familie eine freundliche Unterstützung will zukommen lassen, beliebe dieselbe an die Unterzeichneten oder Redaclion resp. Exped. d. Bl.', in welchem öffentlich quittirt werden wird, zu sendden. Hochstadt b-.'i Hanau. 10. Januar 1877. Krautz, Lehrer. 189]_I. Sichel. in Mädchen aus guter Familie, welches in einer großen Stadt das Putzgeschäft mit gutem Erfolg erlernt hat, sucht pr. 1. Mai d. I. Stellung. Anträge übernimmt die Exped. d. Bl. unter Nr. 300. ür ein wohlerzogenes 2ljähriges, in allem Häuslichen erfahrenes Mädchen wird zu deren ferneren Ausbildung bei einer honetten, streng orthodoxen Familie eine Stelle gewünscht. Familiäre Behandlung Hauptbedingung und ist man gern zu einer Zulage bereit. Franco-Offerten an die Exped. d. Bl. unter L. Nr. 290. C^ür eine israelitische Familie in Mährisch-Ostrau wird eine Erzieherin, welche gründlichen Unterricht im Deutschen, Französischen, Englischen und Musik (Clavier) ertheilen kann, mit sehr gutem Honorar, ausgenommen; der Eintritt könnte sofort erfolgen. Näheres bei I. Kafka 2971 in Mährisch-Ostrau, in ijunges Mädchen, welches im Geschäfte erzogen, sucht eine Stelle als Verkäuferin oder zur Stütze der Hausfrau. Näheres durch Frau Fanny Friede 284] in Braun s chweig. „Hier habt ihr Samen." 1 Mark und etwas Consequenz und dann wird hier Verzärtelung und Verhätschelung — dort Härte ja Grausamkeit bei der häuslichen Erziehung der Kinder nicht mehr Vorkommen. Alle Eltern, welche das Glück ihrer Kinder begründen und nur gesittete und fleißige Kinder um sich sehen und demnach ordentliche, arbeitsame Menschen erziehen wollen, sollten sich das Werk anschaffen: „Die häusliche Erziehung der Kinder . Gegen Einsendung von 1 Mark per Postanweisung, oder in 10 Pf. Briefmarken oder gegen Nachnahme an den städtischen Lehrer Julius Botz in Kattowitz erso.gt die Zusendung des Buches umgehend franco (bei Nachnahme unfr.) überall hrn. Das Buch wird von den berühmtesten und gefeiertesten Männern der Gegenwart auf dem Gebiete des Erziehunzswesens warm empfohlen und d ssen weiteste Verbreitung gewünscht. So schreibt unstreitig die größte Capacität an den Verfasser über das Werk: „Ihren wohlgemeinten Rathschlägeu wünsche ich die verdiente Vertreitung. Ihr Büchlein enthält viel BeherzigenswertheS und ist sehr geeignet, reichen Nutzen zu stiften rc." (Jeder Vater, auch der ärmste, der diese Anzelge liest, sollte die kleine Ausgabe von 1 Mk. nicht scheuen, denn wenn er nur eine von den vielen Regeln bei seinen Kindern anwendet, so ist die kl ine Ausgabe schon hundertfach ersetzt und es wird alsdann mit unseren Kindern wahrlich besser stehen. Das Ruch ist populär geschrieben, auch wurde auf schönsten Druck und bestes Papier geachtet) [186 Die Weingrotzhundluirg von Pressburg W empfiehlt ihr Lager echter unverfälschter Iveitzer und tottyet Urtgar - Weine in Gebinden und Flaschen, streng nD3 -|ISO mit -iboh des ehrwürdigen Rabbinates zu P r e ß b u r g, zu billigsten Preisen. [287 [Cm junges Mädchen sucht Stellung zur Stütze der Hausfrau und Kindern, Elementar- und Musikunterricht zu ertheilen. Offerten beliebe man zu richten an A. Goldschmidt Buchhandlung, Buchhandlung, Hamburg, Kohlhöfen 39. [281