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Der Israelit · 1877-01-17 · Heft 3 (17.1.1877) · page 15

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Journal
Der Israelit
Volume
18 (1877)
Issue
Heft 3 (17.1.1877)
Date
1877-01-17
Page
– (sequence 15)
Language
German
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55 Aufruf. Unsere Gemeinde, eine der ältesten Schlesiens, die ihre Eristenz aus undenklichen Zeiten datirt, befindet sich in einer betrübenden Lage: unsere Synagoge, die einst den weitumherwohnenden Gtaubeusgenossen in Post-Gleiwi^er und Groß- Strelitzer Kreisen eine Freistätte öffentlichen Gottesdienstes war. ist polizeilicher Fürsorge halber auf höhern Befehl abgetragen worden. Die ehrwürdige, alterthümliche Synagoge liegt zerstört darnieder! Die seit undenklichen Zeiten geheiligte Stätte ist wüst und öde. — Für fühlende Herzen ein Wehmuth erregender Anblick. — Durch den Segen der Freiheit sind unsere finanziellen Verhältnisse so vohl, als die Zahl der Mitglieder bedeutend geringer geworden, so daß wir trotz anstrengender Öpferwilligkeit, ohne auswärtige Hilfe, d:e Aufrichtung des Heiligthums schwerlich ermöglichen. Wir sehen uns nun veranlaßt, unsere Glaubensgenossen, besonders edle Sprossen hiesiger .Pflanzstätte, demüthigst zu bitten, uns zur Förderung des heiligen Werkes hilfereichend fein zu mögen. Mit dankerfülltem Herzen werden wir die Namen der Edlen in einer für ewige Zeiten aufbewahrenden Chronik verzeichnen, und Spenden in öffentlichen Blättern quittiren. Langendorf, den 18. Tebeth 5637 ]102 Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. M. I. Pirrezower. Fraenikel Jonas Cohn. Montpellier. PIDdS -I2D s" Roth-Weine, I Weitz Weine, Mnscat, 1 Branntwein, empfohlen durch die Herren Ober - Rabbiner in Frankreich, Algerien, Rußland, England und begleitet mit Certificat des Ober-Rabbiners in Marseille. Diese Weine sind unter 'Aufsicht des vom Herrn Rabbiner vr. Hildesheimer in Berlin und vr. Dünner in Amsterdam bestellten Aufsesehers Herr David Bloch bereitet und haben einen speciellen Stempel dieses Aufsehers, der von Vr. Hildesheimer anerkannt wird. [3121 Cfcüt ein junges Mädchen aus achtbarer Familie, O (Waise und Israelitin) wird bei einer ältlichen oder alleinstehenden Dame Placement gesucht. — Referenzen stehen zur Seite. Näheres bei S. Sachs in Braunschweig. . [107 I n 8 erat. Nachdem jdie hiesige Stelle eines Religionslehrers fm und an v durch einen Polen besetzt war, der aber die nöthigen Ausweisschriften nicht beibringen konnte, ist deßhalb die Stelle wieder vakant geworden und wird neuerdings zur sofortigen Besetzung ausgeschrieben bei Frs. 600 fixem Gehalt nebst wenigstens Frs. 200 Nebenverdienst nebst freier Kost und Logis. Bremgarten, (Aargau, Schweiz) 1. Januar 1877. 75) S. I. Meyer. ie Lehrer Stelle, zu Aach bei Trier, wird am 7. Februar nächstkommend erledigt. Es wird zu deren Besetzung ein Religionslehrer und Vorbeter gesucht. Kann auch als Schächter sungiren. Kinder 10, als Gehalt wird ausgcsetzt sechshundert Mark ohne Nebenverdienst. Bewerben können sich sofort schriftlich an den Vorstand wenden Der Vorsteher: Simon Levy-Gottlieb Lehrer-Gesuch. Zum 1 April, einen (unverhelratheten) Etementarlehrer, welcher zugleich Vorbeter und Schächter ist. Gehalt 900 Mark ohne Nebenverdienste. Reflectanten wollen sich gefl. melden bei ' PH Cohnheim, 80) Vorsteher der Synagogen Gemeinde. Gleidingeu, b. Hannover, 1. Januar 1877. (7^ür ein j. Mädchen, 16 Jahre alt, von gutem O Charakter, gefälligem Aeußern, das Fleiß und guten Willen besitzt, um etwas zu erlernen, wird eine streng religiöse wvhlthätige Anstalt oder Familie gesucht, wo dasselbe sich vollkommen ausbilden kann. Fr.-Offerlen «ub Nr. 13} besorgt die Exp. d. Bl. esucht zum sofortigen Eintritt ein braves Mädchen, aus ordentl. Familie, das nicht allein mit der Küche vollständig vertraut, sondern auch bei Erziehung der Kinder, sowie Führung der Haushaltung der Hausfrau kräftig zur Seite stehen kann. Offerten unter Chiffre M. A. 125 besorgt die Exped. d. Bl. (Cirt junges Mädchen, welches die Putzmacherei vJ' erlernt hat, wünscht eine Stelle als Mitarbeiterin oder Verkäuferin in diesem Fache, wo Samstags und Feiertage geschlossen ist, am liebsten in Frankfurt oder Mainz. Offerten volle man ges. an die Expedition d. Btatres sub Nr. 68 richten.

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