Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 17 (1876)
- Issue
- Heft 51 (20.12.1876)
- Date
- 1876-12-20
- Page
- – (sequence 17)
- Language
- German
- Belongs to
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XVII Jahrgang. Iweite SeUatze zu Nr. 51 des Israelit. Zeitungsnachrichten und Correspondenzen. Deutschland. Mainz, 18. Dez. Dieser Tage fand die Ziehung in der vom Waisenhause ru Schippenb eiI veranstalteten Lotterie statt. Der höchste Gewinn im Werthe von 10,0(0 Mark gelangte in gute Hände. Der glückliche Gewinner, ein grborener Mainzer, der jetzt in H. wohnt, hat den ganzen Gewinn einer Verwandten, einer Waise, gej schenkt. Die 10,000 Mark werden als erfreulicher! Beitrag zur Ausstattung des jungen Mädchens die-- j nen. '«ir '1' by nrai f^ac.! Wiesbaden, 12. Dec. Auf das Gesuch! der israelitischen Religionsgesellschaft hatte der! Gemeinderath beschlossen, derselben einen Theil j des städtischen Grundstücks beim neuen Friedhof, und zwar den nach der Leichtweishöhle hin gelege-; nen, käuflich abzutreten. Behufs Feststellung des Werthes des Areals war das Gesuch an den Herrn Oberförster und das Feldgericht abgegeben j worden. Ersterer räth davon ab, das in Aussicht j genommene Areal zum Friedhof zu bestimmen, j weil die Fläche eine stark nach dem Nerolhal hin abfallende Bergwand bilde und nur zum kleinsten l Theile als Friedhof angelegt werden könnte und j weil überdies die kahle Todtenhofsfläcl e das hübsche landschaftliche Bild der Gegend zerstören würde. Der Herr Oberförster empfiehlt, eine gleich große Fläche in demselben städtischen Walddistricte Höllkund, aber oben an der zweiten, von der Platterstraße nach den Wiesen führenden Schneise gelegen, zu genanntem Zwecke abzugcben; den Werth des dortigen Grund und Bodens veranschlagt die Aufsichtsbehörde, vorbehaltlich der Verwerthung des Gehölzes, auf 330 M. per Morgen. Das Feldgericht schließt sich dieser Ansicht an und taxirt den Werth dieses Areal auf 7 M, dagegen den Werth des zuerst in Aussicht genommenen Platzes auf 9 M< per Ruthe. Der Gemeinderath beschließt, 2—2y2 Morgen des zuerst in Aussicht genommenen Platzes, die Ruthe für 9 M., an die Petentin zu verkaufen, letztere muß die Fällung der Bäume vornehmen lassen, das gewonnene Holz verbleibt Eigenthum der Stadt, auch wird Sicherheilsleistung dafür verlangt, daß Petentin die Einfriedigungsmauer in derselben Weise fortführen läßt, wie die des christlichen Friedhofs ausgeführt ist; dabei soll der Petentin die Benutzung der einen Mauer des christlichen Friedhofs gestattet werden. A N Z £ I G E N. Für den folgenden Theil ist die Redaction nicht verantwortlich. AeürtingMellegesüch. Ein nächste Ostern von derSchule abgehender Primaner mit besten Zeugnissen (Israelit) aus achtbarer Familie sucht pr^ I. Mai 1877 Stelle als Lehrling, entweder in einem lebhaften Manufacturwaaren - Detail - oder renommirten Bankgeschäfte in einem religiösen und gebildeten Hause. Offerten wolle man franco unter der Adresse A. B. Nr. 3053 an die Exped. d. Bl. gelangen lassen. ban »Hon Kranken mit Backt als ein vortreffliches popalair-medl»' aintsches Werk empfohlen werden. — VorrÄthig in allen Buchhandlungen. [2504 Berichtigungen. Es haben sich bei der Quittung iür die „Hinterbliebenen des ermordeten Siegmund Hanauer in Langsdorf" Nr. 46 folgende Druckfehler eingeschljchen: statt Zodik Naumann in Lichfes muß es heißen „ Bisses", statt Hirschmann in Honen muß es heißen „in Hanau", statt Wilhelm Wolf in Honen muß es heißen „in Hanau", statt Joseph Oppenheimer 39 muß es heißen „30", statt D. Hatten u. Moritz Reiß in Rottenberg muß es heißen D. Hatten *u. M. Reiß in Rottenberg, statt Hermann Wollbach muß cs heißen Herrmann Wallach. In der Spendenliste zu Nr. 50 wurde durch ein Versehen des Setzers eine Spende für Wlttwe Emanuel in Simmern aufgeführt. Es sollte heißen: Wittwe Emanuel in Gemünden. AriefLaste» der Wedactio». Herr Rabbiner Adler in Kitzingen: 24 Mark für Brückenau erhalten. Tie drei letzten Nummern des „Jew. Chronule- sowie mehrere Nummern des „Jew. Mcssenger" find uns nicht zugekommen. Wir bitten die betreffenden Expeditionen um gefall. Zusendung.