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Der Israelit · 1876-07-19 · Heft 29 (19.7.1876) · page 22

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Journal
Der Israelit
Volume
17 (1876)
Issue
Heft 29 (19.7.1876)
Date
1876-07-19
Page
– (sequence 22)
Language
German
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686 Vor einem Jahre bat ich für einen hiesigen armen, unglücklichen alten Israeliten, der ein Bein verloren, an dem gebliebenen Beine ständig Schmerzen hat, an zwei Stöcken sich mühsam fortschleppen muß, nichts verdienen kann und nur von den milden Gaben seiner Mitmenschen lebt, um Unterstützung zum Gebrauch eines ihm verordneten Bades. Meine Bitte fand vielfach willige Herzen und es kam für den armen Mann, wie in diesem Blatte von mir bescheinigt worden ist, so viel ein, daß die Kosten des Bades bestritten werden konnten. Herzlich danke ich nochmals dafür und ermuthigt durch die gebotene Hilfe wage ich es, wiederholt hierdurch um weitere Gaben für den Unglücklichen zu bitten, da seine Noth noch gleich groß ist und nach mir vorliegender ärztlicher Bescheinigung auch dieses Jahr von ihm ein Bad zur Linderung seiner fortdauernd großen Schmerzen gebraucht werden muß, wozu noch alle Mittel fehlen. Sollten sich auch diesmal Herzen zu milden Gaben für den armen Glaubensgenossen bereit finden lassen, so bitte ich, dieselben mir direct zu senden und versichert zu sein, daß sie unter dem Rathe zweier angesehenen Israeliten dahier gewissenhaft für den würdigen Armen verwendet werden sollen. Niederurff bei Bahnstation Zimmersrode, im Juli 1876. Der Pfarrer 1746] H offmann. Am 1. November d. I. soll die Stelle eines ReligionslchrerS und Cantors, der zugleich Schochet sein muß, Hierselbst neu besetzt werden. Gehalt beträgt 1650 M. (und zwar 1370 M. Fixum, sowie M. 360 garantirt für Schechita) mit nicht unbeträchtlichen Nebeneinkünften. Bewerber, welche musikalisch gebildet oder in fremden Sprachen bewandert sind, finden bei der ihnen zu Gebote stehenden freien Zeit Gelegenheit zur Ertheilung von Privatunterricht Die gestellten Bedingungen sind sittlich religiöses Vorleben, angenehme geübte Stimme und Nachweis über perfccte seminarische Vorbildung. Offerten beliebe man baldigst zu richten an den Vorstand der! Israelitischen Cultusgemeinde Gotha, j 1740] Gustav Lederrnann. (Cin alleinstehender Wittwer (Lehrer), sucht eine tüchtige anständige Hausfrau, die auch Wittwe fein darf, gegen ein hohes Honorar. Sofortiger Antritt wird sehr erwünscht. Gest. Franco-Offerten sub. Nr. 1776 an die Exped. d. Bl.! israelitische Gemeinde von Wittlich (Reg.- > Bez. Trier) sucht bis zum ersten November j einen Elementar - und Religionslehrer auch Dnuy! und iin mit einem fixen Gehalt von 400 Thaler nebst einem Nebeneinkommeu von ungefähr 150 Thaler. Diejenigen Lehrer, welche auf diese Stelle reflectiren, wollen sich schriftlich an den Vorstand melden. j 1764]_H. Cohn | TVe Cantoru?d Vorleserstelle unserer Synagoge! 4^/ mit einem jährlichen Gehalt von 1500 Mark j ex. Nebeneinnahmen ist zum 15. August c. anderweitig zu besetzen. Bewerber, welche einen geregelten Gottesdienst event. mit Chor zu leiten im Stande sind, wollen sich baldigst unter Einsendung ihrer Zeugnisse „an den Vorsteher Herrn Julius Sachs in Bveslan, Cals-Straße 24, melden. Reisekosten werden nicht vergütigt. Breslau, den 11. Juli 1876. 1743] Der Vorstand der Synagoge „zumTempel". 5>n der hiesigen Gemeinde ist die Stelle eines frommen nt>sn derzugleich vonorthodoxen Rabbinen autorisirter piat amt? und smp sein muß, vacant. Auf diesen Posten Reflectireude können sogleich zur Probe eintreffen. — Fixer Gehalt ist 400 Fl. nebst nicht unbedeutenden Emolumenten und halber ou'nir'. Nur dem Acceptirten werden die Spesen ersetzt. Stampfen, im Juli 1876. Samuel Süst, 1796] isr. Cultus-Vorfteher. fCine junge isr. Dame aus achtbarer Familie, 'S" wünscht in ein religiöses Haus zur Erziehung der Kinder einzutreteu. (Am liebsten zu Kindern von fünf Jahren an). Dieselbe hat Kenntnisse der französischen Sprache und würde den Kindern in ihren Schularbeiten nachhelfen und den Klavier- Unterricht ganz übernehmen. Auf gute Behandlung wird besonders reflectirt. — Briefe mit Bedingungen wolle man postlagernd unter A. Z. 50 Köln 'senden. ‘ [1788. i (fiin junges Mädchen, welches das Putzgeschäft! w mit bestem Erfolg erlernt hat, sucht Stelle in j einem derartigen Geschäfte, das Samstags und I und Feiertags geschlossen hält. Eintritt sofort oder i später nach Belieben. Beste Referenzen stehen zu; Diensten. Franko-Offerten sub. Nr. 1775 besorgt I die Exped. d. Bl.

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