Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 17 (1876)
- Issue
- Heft 27 (5.7.1876)
- Date
- 1876-07-05
- Page
- – (sequence 22)
- Language
- German
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638 Bütthard. Am 21. Mai wurde unter großer Theilnahme die Leiche der Frau Gitel Grünbaum, früher in Allersheim wohnhaft, zu Grabe getragen. Wer diese fromme, edle Frau kannte, wird den großen Schmerz und den herben Verlust bemessen können. Die guten Eigenschaften, die ernsthafteste Frömmigkeit, das wohledle Herz dieser Verstorbenen ist uns nur im geringen Maaße zu bezeichnen möglich. Dieselbe verband wahre Frömmigkeit mit großer Humanität, und nicht blos gegen ihre Glaubensgenossen war sie so wohlthätig, sondern auch gegen jeden Andersgläubigen. Als ein Bespiel wollen wir die Gastfreundlichkeit erwähnen, O'nn« rwan, die sie besonders gegen die Armen ausübte, da sie ihnen unentgeltlich Logis bot und mit Speise und Trank labte, zugleich aber mit aller Freundlichkeit und Herzensgute bewirthete. Ebenso ihre wahre Frömmigkeit breitete sie auch im fleißigen Lesen der heiligen Schriften aus, sowie auch sie alle Gelehrten der heiligen Schrift sehr hoch ehrte und unterstützte, verband sie zugleich n"n mit min hcP p’iriD. Auch iDn nP'v) übte sie im höchsten Grade sowohl an Lebenden als auch nv-r an Reichen und Unbemittelten. Sie glich wahrlich in jeder Art unstrn Stammmüttern, -pan M«a pnwo, sie liebte den Frieden und haßte den Streit, dafür wurde sie auch von allen Bekannten und Unbekannten hochgeehrt und geachtet, welches sich auch beim Leichenbegängnisse bewies, an dem von Nah und Fern, und selbst viele Christen, der Herr Bürgermeister und HH. Gemeinderäthe, Theilnehmende sich betheiligten. Alles das Vorhergesagte wurde von unserm Herrn Lehrer am Grabe durch eine treffliche Trauerrede -iso.-i hervorgehoben. Das Abreisen des pns von dieser Welt macht ein Zeichen, osyn nny pns n«L', daher müssen wir mit großem Bedauern aussprechen, .111.1 .i^a .111 .ns Pin rus, unser Glanz und unsere Krone ist uns entrissen worden. Mögen ihre guten Handlungen bei dem allgütigen Vater im Hrmmel ihr Fürsprecher sein, 1^.11 ISO«' 'i itaai -pis und das Andenken der Frommen bleibt zum Segen, na-cp p'is -ist. [1610 Wichtig für ünö*lD wie für alle Israeliten l Bei der mmo jp'sn n"o tcnpn na*6a, die so viel ,uiD«a nn\i? bedarf, um iBona zu geschehen, ist wohl der -nv: ipan map iP’sn ar mpis-6 nmy vielen Schwierigkeiten ausgesetzt. O'->siv wie O'OpV.i 'n '«t to, die hierüber Nachforschungen angestellt, werden mir beistimmen, wie selten schöne Kalbfelle guter Qualität fein gearbeitet, die zugleich, was doch erste Bedingung ’ inenoi thj/d .idb6 ganj nnsD 'pnpn pai mä zu haben sind. Ich habe mir es daher sehr angelegen sein lassen, es nicht an Kosten und Mühen gespart, um selbst persönlich die ibidi nDpi pci ascona nmj? io'y na«te nsDa n«noa zu besorgen. Ich besitze einen ziemlichen Vorratb, und können solche nnip nnwb mntPiDi maiyon bei mir im Kleinen, selbst niyün zum eigenen Gebrauche, wie im Großen zu einem mäßigen Preise gegen Nachnahme bezogen werden. Ich bitte um recht viele Aufträge, die sofort ausgeführt werden sollen, wie um gütige Vermittelung und Weiterverbreitung, an i"v"« 'a« p nno ibid ijwb rpr p"n p"pi Ya"« an ajnbmi 'mo p'istn Pmi jiiajpcnbniör Boskovitz (Mähren), im Monat nvn 5636. Jofef Fischer. Referenzen ertheilen: Se. Ehrw. Herr Abraham Platschek, Ober- und Landesrabbiner zu Boskovitz, Mähren; Se. Ehrw. Herr Dr. Josef Gugenheimer zu Kollin, Böhmen. (Se. Ehrw. Herr Salomon Kutna, Ober- Rabbiner in Eisenstadt (Ungarn) hat Herrn Josef Fischer in Boskovitz namentlich empfohlen. Empfehlung liegt uns vor. 1416] Die Expedition des „Israelit".) Aufträge auf Corf» d\3‘tn schönste, die Kiste von 25 Stück Mark 70/ inel. Rabbinatsstegel Corfiea cm.-« ,, „ „ „ 25 „ do. 45j nnd Certifieat. Grüne Palmen cap „ ., „ „ 25 „ do. 30 Grüne Mhrthen om „ „ „ „ 100 „ do. 4 übernimmt schon jetzt das Südfrüchten-Exporthaus Tamhiirlini A Co., Triest. werden nnr gegen Einsendung des ganzen Betrages oder einer Anzahlung von der Hälfte der Beträge nnd Nachnahme des Restes angenommen. [1640