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Der Israelit · 1876-05-24 · Heft 21 (24.5.1876) · page 14

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Journal
Der Israelit
Volume
17 (1876)
Issue
Heft 21 (24.5.1876)
Date
1876-05-24
Page
– (sequence 14)
Language
German
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482 Mitte. Ein schwer bedrängter israelitscher Familienvater in hiesiger Gegend, welcher aus Rücksicht auf seine Familie wie fein Geschäft nicht öffentlich genannt sein möchte, läßt durch die Unterzeichneten seine Glaubensgenossen um gütige Unterstützung in feiner großen Noch inständigst bitten. Derselbe muß nämlich seit drei Jahren seine geisteskranke Frau in einer Jrrenheilanstalt verpflegen lassen, hat eine Familie von 7 unmündigen Kindern zu versorgen und hat dabei vor nun bald drei Jahren einen Beinbruch erlitten, wodurch ihm neben Stockung seines Geschäfts eine neue Kostenlast erwuchs. Nachdem er sich unter so harten Schlägen bisher redlich, obgleich schwer, durchgekämpft hat, sieht er sich doch setzt genöthigt, um der Gefahr gänzlicher Verarmung zu entgehen, mildthätige Hilfe in Anspruch zu nehmen. Bei seiner Frau ist nämlich ein Stadium zur Genesung eingetreten, wo sie Gewissensbedrängniß empfindet, daß sie in der Anstalt nicht in Allem nach den Vorschriften ihrer Religion, zumal hinsichtlich der Speisen, leben kann. Daher möchte der Mann, der ein streng religiöses Leben mit den Seinigen führt, die Frau in eine jüdische Heilanstalt bringen, wo sie den Vorschriften ihres Gesetzes gemäß leben könnte und wodurch zugleich auf eine rasche und sichere Heilung zu hoffen wäre. Aber die hierzu erforderlichen bedeutenden Kosten würde er, ohne den letzten Rest seines geringen Vermögens opfern und mit seinen Kindern verarmen zu müssen, bei all seinem ehrlichen Fleiße nicht aufbringen können. So sieht er sich denn genöthigt, auf diesem ihm so ungewohnten Wege die Mittel zur vollständigen Heilung seiner Frau, deren baldige Genesung und Heimkehr im Interesse der zahlreichen Familie dringend zu wünschen ist, zu suchen. Wer von seinen Glaubensgenossen diesem ebenso durchaus würdigen als bedürftigen Manne eine freundliche Unterstützung will zukommen lassen, beliebe dieselbe an die Redaction resp. Ex edition d. Bl., in welchem öffentlich quittirt werden wird, zu senden. Dornholzhausen bei Nassau, 25. April 1876. Bauer, ev. Pfarrer. Aron Friedberg, Cultusvorsteher. Samuel Strautz, Stiftungsvorsteher. 1079] David Strautz, Vorsteher. ie Special-Gemeinde Elsdorf sucht einen geprüften Lehrer und Cantor. Gehalt nach Uebereinkunft, mit Wohnung und Garten. Meldungen beim Vorsteher Daniel Hirsch. [874 CVn Hüttenheim, Königl. Bahr. Bezirksamt Kitziny3 gen a. M, ist die Stelle eines israel. Religionslehrers und Vorsängers nebst damit verbundener Schächterstelle zu besetzen. Lehrer - Gehalt 462 Reichsmark 86 Pfennige. Vorsänger „ 51 „ 46 „ Schächterstelle 342 „ 86 „ nebst freier Wohnung. Bewerber dieser Stelle wollen sich an den Unterzeichneten wenden. Gedalja Heidiugsfelder, 1218] Cvltus-Vorstand. ei der unterfertigten Cultusgemeinde ist die Stelle eines Vorsängers und Schächters erledigt und soll dieselbe, wenn möglich, sofort wieder besetzt werden. Gehalt hierfür Eintausend Mark p. a. Hierauf Reflectirende belieben ihre Meldungen unter Beilage ihrer Zeugnisse sofort an die Unterzeichneten einzusenden. Unverheirathete Bewerber erhalten den Vorzug. Reisekosten werden nur dem Candidaten vergütet, der von der Gemeinde acceptirt wird. Hüttenbach bei Nürnberg (Bayern). 8. Mai 1876. Die israel. Cultusverwaltung: 2l. Ermreuth er. 1215] ' M. Herrmauu. Q 6^ie Stelle eines Predigers und Reli- Q Q gionslehrers, mit einem Jahresgehalt n fi von 1500 Mark, ist in unserer Gemeinde sofort X zu besetzen und ersuchen wir die resp.Bewerder, sich dieserhalb schriftlich an uns zu wenden. V Brandenburg a. H., 8. Mai 1876. [1228 Q DerBorftaud der Synagogengemeinde () Für ein junges, wohlerzogenes Mädchen, das Herzens - und Verstandesbildung in hohem Grade besitzt und von schönem einnehmenden Aeußern ist, wird ein frommer, gebildeter Mann gesucht, der im Stande ist, sie anständig zu ernähren. Mitgift 6—8000 Mark. Nähere Ankunft bei der Exped. d. Bl. «ub Nr. 1198. in junger Mann, welcher seine Lehrzeit in einem der bedeutendsten Manufactur - en gros - Geschäfte Süddeutschlands absolvirte, wünscht sich in einem angenehmen Hause zu placiren. Branche egal. Gef. Offerten beliebe man an Emauuel Goldschmidt unter Adresse: Herrn L. G o lösch mi dt in Sterbfritz bei Hanau zu senden. [1150

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