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Der Israelit · 1876-03-01 · Heft 9 (1.3.1876) · page 15

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Journal
Der Israelit
Volume
17 (1876)
Issue
Heft 9 (1.3.1876)
Date
1876-03-01
Page
– (sequence 15)
Language
German
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199 CVn der isr. Gemeinde Bodenheim bei Mainz ist -O die Stelle eines Religionslehrers und Vorbeters mit jährlichem Gehalte von 600 Mark zu besetzen. Reflectanten, die den Schächterdienst verstehen müssen, wollen ihre Offerten mit Zeugnissen franco einsenden an den Vorsteher 156]_Abraham Beringe*. Jüdische Ucstimratioil in Jnterlaken (in der Schweiz). In Jnterlaken, einem der schönsten Punkte der Schweiz, gleich ausgezeichnet durch seine wundervolle Lage wie durch seine klimatischen, der Gesundheit zuträglichen Verhältnisse, von vielen Tausenden alljährlich zum mehrwöchentlichen Aufenthalte benutzt, soll eine israelitische Restauration, welche den Anforderungen streng-religiöser Glaubensgenossen genügt, errichtet werden. Einer der ersten Hotelbesitzer daselbst ist bereit, geeignete, abgesonderte Räumlichkeiten zu diesem Zwecke pachtweise zu überlassen. Es ist zu vermuthen, daß bei der alljährlich zunehmenden Reiselust und bei der Beliebtheit, welcher sich gerade Jnterlaken als mehrwöchentlicher Aufenthalt erfreut (Jnterlaken ist ein Kurort, hat eine Molken-Kur-Anstalt, ein Kurhaus und eine Kur-Kapelle), eine daselbst errichtete echt-jüdische Restauration eine glänzende Zukunft haben wird. Für den Anfang sind einige hervorragende Glaubensgenossen bereit, durch thatkräftige Unterstützung die Realisirung des Unternehmens zu befördern. Geeignete Bewerber wollen Franco - Offerten sub Nr. 174 an die Exped. d. Bl. senden. Es wird zugleich bemerkt, daß in Jnterlaken bis jetzt kein Israelit wohnt, daß also der Restaurateur auch für einen Schauchet zu sorgen hätte. Heidelberg. Gasthof zum goldenen Ross. Eigenthümer: M. Witsetthausen. Neu und comfortable eingerichtet. Streng religiös. Den verehrlichen Reisenden bestens empfohlen, sowie zur Abhaltung von Hochzeiten und Festlichkeiten aller Art._[787 Knaben, welche eine der hiesigen höheren Schulen besuchen wollen, finden in meiner Familie liebevolle Aufnahme und Nachhilfe in den Schularbeiten. Nähere Auskunft wird Herr Rabbiner Ur. Kahn dahier ertheilen. N. Jaffa, 500] Lehrer und Cantor in Wiesbaden. Bacante CornmunallehrerStelle. Eine orthodoxe jüdische Gemeinde in Unter- Elsaß in der Nähe von Straßburg sucht einen geprüften Lehrer, der auch im Stande ist, in französischer Sprache einigermaßen zu unterrichten. Gehalt wird nach Verhältniß der Schuldienstjahre von der Regierung von 900 bis 1500 Francs und von der Gemeinde mit 600 bis 700 Frcs. bezahlt, so daß das Einkommen bis auf 2200 Frcs. sich belaufen wird. Ferner erhält der Lehrer eine schöne neue geräumige Wohnung von 3—4 Zimmern, Hof, Garten und freie Heizung. Gefordert wird namentlich echte Religiösität, und wo möglich ein verheiratheter Mann in guten Jahren. Nur solche Bewerber werden berücksichtigt, die sich über ihren religiösen Lebenswandel ausweisen können. Ueberzug wird von der Regierung bezahlt. Franco-Offerten sub Nr. 422 nimmt die Expedition d. Bl. entgegen. s können wiederum zu Ostern einige Zöglinge in meine Erziehungs-Anstalt für Töchter mos. Glaubens eintreten. Wissenschaftliche, musikalische, sprachliche und häusliche Ausbildung, Pflege, Erziehung und liebevolles Familienleben. Fra« Therese Gronau, Vorsteherin, 426] Berlin, Unter den Linden 13. Hotel des Negociants, "IKD Hotel ersten Ranges, 38 & 40 Boulevard du Hainaut, im schönsten und frequentirtesten Stadttheil, in der Nähe der Hauptstation. Table d’höte um 1 Uhr. 405) Der Eigenthümer 1 van der Rurg-Delevita. Unterzeichneter versendet gegen Postnachnahme: Feinstes Rauchfleisch . a Pfd. 1 Mk. 20 Pf. do. mageres zum Rohessen, a „ 1 „ 50 „ „ geräucherte Fleischwurst ä „ 1 „ — „ Oberhausen (Reg.-Bez. Düsseldorf), den 14. Februar 1876. 432)_Jac. Wolff. in jüdisches Mädchen, gesetzten Alters, für Küche und Hausarbeit, wird gegen anständigen Lohn auf sofort oder sobald als möglich gesucht von Jae. Wolff in Oberhausen, 432) Reg.-Bez. Düsseldorf.

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