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Der Israelit · 1875-12-01 · Heft 48 (1.12.1875) · page 18

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Journal
Der Israelit
Volume
16 (1875)
Issue
Heft 48 (1.12.1875)
Date
1875-12-01
Page
– (sequence 18)
Language
German
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1078 Edle Glaubensgenossen! Bereits einmal erlaubten wir uns, Euern gütigen Beistand zur Aushilfe aus unserer Bedrangniß anzurufen, und sind uns auch von manchen Seiten Zeichen edler Glaubensgesinnung, theils einzelner Gemeinden, theils einiger Privatleute geworden; beklagenswerth ist es nur, daß gerade unsere Provinz zum allergrößten Theil sehr wenig Interesse an unserem Verfalle nimmt, zumal hiesige Gemeinde sich niemals ausschloß, wenn es galt, irgendwo behilflich zu sein. Es sind uns bis setzt ca. 1000 Mark zugegangen, worüber wir einstweilen den freundlichen, edlen Gebern unseren herzlichsten Dank aussprechen und später darüber noch öffentlich quittiren werden. Von dieser obengenannten Summe mußten wir ca. 700 Mark zu den aller dringend nothwendigsten Reparaturen verwenden und haben wir 300 Mark einstweilen auf unsere Hypothekenschuld von 2700 Mark an unseren Gläubiger gezahlt, welcher jedoch durchaus auf der Tilgnng bis aus 1500 Markbeharrt, widrigenfalls er die angetragene Subhastation vollstrecken läßt. Liebe Brüder! moj jV o»"mt »tsm b’nnan. Wir bitten daher, stehet nicht zurück und helfet, so lange noch zu helfen ist, der gute Gott wird es Euch sicher lohnen Biyeon in«i na-ion in«. Schirwindt, Reg.-Bez. Gumbinnen im Marcheschwon 5636. s2893 Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. I. Silbermann. D. Bernstein. hiesige Lehrer- und Cantorftelle mit einem Gehalt von 900 Mark ist vacant und sogleich zu besetzen. Bemerkt wird, daß noch viele Nebenverdienste dabei sind. [2905 Meldungen werden von dem Schulvorstande, Herrn Jakob Elias Spier, entgegengenommen. Calcar, R.-B. Düsseldorf, 25. Nov. 1875. @esucht wird für ein Institut eine geprüfte Lehrerin, Israelitin, von religiösem Charakter im Besitze guter Zeugnisie, in den Elementarfächern sowie in Handarbeiten tüchtig. Gefl. Offerten »ub 2950. befördert die Exp. d. Blattes. Heiraths-Gesuch. Ein junger Kaufmann, im Besitze von 7000 Mark baar, sucht unter bescheidenen Ansprüchen eine Lebensgefährtin und erbittet nur ernstliche Anträge sub B. H. Nr. 2885 an die Exped. d. Bl. Cfctt* unsere Gemeinde suchen wir zum 1. Januar einen Hilfsbeamten. Derselbe muß Lehrerund Schächter sein, überhaupt die Funktionen eines Cultusbeamten versehen können. Garantirtes Einkommen 900 Mark. Briefliche Meldungen sind an den Unterzeichneten zu richten. Christburg in Westpreußen. Ebitard Jaeoby, 2882} Vorsteher. Mine geachtete Wittwe in einer schönen Universitätsstadt in der Schweiz, wünscht ihre noch einzige ledige Tochter mit einer Mitgift von 4000 fl. an einen soliden Geschäftsmann zu verheirathen, der geneigt wäre das bereits etablirte, rentable Schuhgeschäft hiermit zu übernehmen. Nähere Auskunft ertheilt S. Brandet-, Lehrer, Gau-Algesheim, Rheinhessen. [2894 (>>ch mache hierdurch die ergebene Anzeige, daß -\J ich rowöi stets vorräthig habe, sowie Anfertigungen von neuen, und Reparaturen vo» alten mm ->sd bereit, bin zu jeder Zeit auszuführen. Aufträge erbittet, I. M. Frankel Cultusbeamter und Thoraschreiber. [2897] in Gerdauen (in Ostpreußen. Weinschöue. In 24 Stunden klärend (selbst Tresterweine), bestes aller Klärmittel. Versandt in Kiste« a 6 Flaschen —8 Mark gegen Nachnahme. Desgl. empfehle meine Weinbouqnets, unschädliche Weinfarben, Wein-Sprit, Cogrrae re. jD*-. Gustav Heyer, [2938] M a i n z. Offene Gommissteffe. Für einen tüchtigen, soliden, jungen Mann ist in einem Tuch- und Modewaarengeschäft Württembergs bei baldigem Eintritt die Stelle eines Ver-I kaufers offen. Offert sub Nr. 2865 befördert die Exped. d. Bl' In unser Weiß- und Strumpfwaaren-Geschäst 6u §ros, welches Samstags und israel. Feiertage geschlossen ist, suchen wir einen mit den nüthigen Vorkenntnissen versehenen jungen Mann; Kost und Logis im Hause gegen entsprechende Vergütung. Frankfurt a. Dt. [289g Weill Gundersheim Sf Co

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