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Der Israelit · 1875-12-01 · Heft 48 (1.12.1875) · page 16

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Journal
Der Israelit
Volume
16 (1875)
Issue
Heft 48 (1.12.1875)
Date
1875-12-01
Page
– (sequence 16)
Language
German
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1076 In dem Israelitischen Taubstummen - Institute zu Fürstenwalde, (zwischen Berlin und Frankfurt a. Od.) finden taubstumme Kinder bei gewissenhafter, liebevoller Pflege freundliche Aufnahme. Die Zöglinge werden durch eine sorgfältige Erziehung und durch Unterricht in allen erforderlichen Lehrgegenständen und Handarbeiten zu bürgerlicher Brauchbarkeit und zu sittlich religiösen Menschen herangebildet. Selbstverständlich geht mein Hauptftreben dahin, die Kinder so viel als möglich zu entftummen, sie zum lauten Sprechen und Ablesen des Gesprochenen vom Munde Anderer zu befähigen. M. Reich, Vorsteher des Taubstummen-JnstituteS 2846] zu Fürstenwalde. Zum 0 Probe - Abonnement i geeignet. Q Für den Monat Deeember nehmen fümmt 8 liehe Reichsppstanstalten auf das p 8,Ferliner Tageblatt"» ® n-r» 0 „Berliner Sonntagsblatt" i und der X ittustrirten humoristischen Wochenschrift p w DD y M Monats - Abonnements zum Preise von ){ jj nur 1 M. 75 Pf. 11X Sgr. J n (für alle 3 Blatter zusammen) ß X täglich entgegen. _ X Gegenwärtige Auflage: 37,000 Gxemploee. mithin die gelesenste Zeitung Deutschlands. [2854 l Min Mädchen, das den Haushalt selbstständig leiten kann, sucht Stellung als Köchin oder Haushälterin in einem achtbaren israel. Hause. Offerten sub H. 3500 ä an ' [2747 Miaasenstein Ä“ Vogler, Gotha. Bei I. Kauffmann in Frankfurt a. M. ist soeben erschienen und von demselben direct sowie durch jede Buchhandlung zu beziehen: Uns VrrMgeuhrit uud Gegenwart. Mische Erzählungen von Hr. Lehmann, Radb. der israel. Religionsgesellschast zu Mainz. Zweiter Theil. Zu Bar-Mizwah-, Chanukah-, Purim-und anderen Geschenken besonders geeignet. Dieser von Vielen schon lange mit Sehnsucht erwartete zweite Theil enthält drei historische Erzählungen. Die erste, „Boftanai," führt den Leser an die Ströme Babyloniens, wo Heidenthum, Christenthum und Muhamedanismus mit wechselndem Erfolge und in erbitterten Kämpfen um die Weltherrschaft ringen, in nur einem Punkte einig, in dem Bestreben nämlich, das Licht Israels zu verlöschen; aber das kleine Volk der Juden überdauert die Vernichtungskämpfe und geht stets neugekräftigl aus allen Verfolgungen hervor. — Die zweite Erzählung, „S üß Oppenheimer," führt dem Leser eines mächtigen jüdischen Ministers Erfolge vor und zeigt, wie ein verirrtes, jüdisches Gemüth, durch Unglück geläutert, den rechten Weg wiederfindet und den Namen Gottes heiligt. ES wäre zu wünschen, daß recht viele Nichtjuden diese Erzählung lasen, damit sie von ungerechten Vorurtheilen geheilt würden. — Die dritte Erzählung, „Der Fürst von Couci," hat einen jüdischen Gelehrten zum Helden, welcher die wunderbarsten Schicksale erlebt und dessen unerschütterliches Gottvertrauen ihn in den schrecklichsten Lagen stets aufrecht erhält-. Cs ist ein »Kranz echtjüdischer Erzählungen , die eine ebenso anregende wie Geist und Grmüth kräftigende Lectüre bieten. — Preis 2 Mark 50 Pfennige. I. Kauffrnann's Buchhandlung in Frankfurt a. M. M. Auch der erste Theil, Preis 2 Mark, ist in der genannten Buchhandlung stets vorräthig. BeramworHichc Redaction: vr. Lehmann. — Verlag der Le Roux'schen Hofbuchhandlung. I. HoltSlebcn's Buchdrucker« zMainzer Anzeiger).

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