Mannheim
Compact Memory

Der Israelit · 1875-05-12 · Heft 19 (12.5.1875) · page 19

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Israelit
Volume
16 (1875)
Issue
Heft 19 (12.5.1875)
Date
1875-05-12
Page
– (sequence 19)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
96% known words query
IRI
…/2446951-2447603-2447620--11544-2467332
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

427 Machdem wir nach dem großen Brande, welcher Jv uns im Jahre 1870 traf, durch Gott und gute Menschen so weit kamen, daß wir unsere Synagoge bis zum Dachstuhl aufbanen konnten, sind wir leider jetzt, da uns am 3. August v. I. ein neues und fast noch größeres Brandunglück heimgesucht, zumal es die größten und reichsten unserer Gemeinde traf, außer allem Stande den Bau der Synagoge fortsetzen und vollenden zu können. Trotz unserer Bitte vor wenigen Monaten sind nur sehr wenige Spenden uns zugekommen. Wir richten daher an unsere Glaubensbrüder nochmals die herzliche und große Bitte, uns mit einer Gabe erfreuen zu wollen, denn wenn der Bau stehen bleiben müßte, so würden die Mauern ganz zu Schanden werden. Der gütige Gott, zu dessen Ehre die Synagoge gebaut wird, wird gewiß jede Spende mit reichem Himmelssegen belohnen. Zarki, den 4. "Mai 1875 1170] Dev Gemeinde-Vorstand. Die Spenden nimmt Rabbiner Herr Dr. Cohn in Kattowitz, O.-Schl., freundlichst entgegen. ^>ie Stelle eines Religionslehrers oder die eines 'ZJ Cultusbeamten, der die Funktionen eines Schächters, Vorbeters und Lehrers ausüben und deutsche Vorträge halten kann, wird in hiesiger Gemeinde bis i. August c. vacant. Geeignete Bewerber sollen sich bis zum 15. Juni c. unter Einreichung ihrer Zeugnisse beim Unterzeichneten Vorstand melden. Gehalt 900 bis 1200 Mark und Nebeneinkommen. Loetzen, den 3. Mai 1875. Der Vorstand der Kreis-Synagogen-Gemeinde. 1115]_ M. Davidfon._ 1800 Mark, unter Umständen 200u Mark Jahresgehalt nebst freier Wohnung gewährt eine iSrael. Gemeinde in Süddeutschland einem bei derselben anzustellenden Lehrer und Vorsänger, welcher eine musikalische Bildung besitzt, und einen Synagogen-Chor zu leiten versteht. Nebenverdienste können bedeutend werden. Bewerber wollen die Zeugnisse über ihre Befähigung , unter Mittheilung ihres Alters und Lebenslaufs so wie ihrer Familienverhältnisse, an die von der Expedition dieser Zeitung «ub Nr. 1174 zu erfragende Adresse, frankrrt einsenden. ^7>ie einzige polnische Küche der Frau Fradel Gründaum aus Tarnow befindet sich zur Stadt Warschau in Schlade, wo auch 32 elegante Zimmer zu vermiethen sind. sll32. CJ<tt Schlade bei Franzensbad in der nächsten Näh der Brunnen und Bädehäuser sind 150 Zimmer, elegant eingerichtet, zu vermiethen und ladet zum zahlreichen Besuche die verehrten Kurgäste ergebenst ein 1135] Dev Besitzen. Annonce. Ein gesundes, kräftiges Mädchen von braver und ehrlicher Familie, dem zuverlässige Bestätigung desfalls zur Seite steht, sucht zum sofortigen Eintritt eine Stelle als Hausmädchen, wo sie sich zugleich im Kleidermachen nützlich machen könnte. Auf gefäll. Anfragen ertheilt Auskunft Michael Rosentstal 1120] in Rorh bei Gelnhausen. In einem streng religiösen Hause wird eine tüchtige jüdische Wirthschafterin in mittleren Jahren zur Hilfe der Hausfrau gesucht. Es wird von ihr nicht allein eine weitreichende Kenntniß im Häuslichen gefordert, sondern sie muß auch genau bewandert in Betreff des Kochens sein. Um Vorstellung oder Einsendung von Attesten in Breslau, Museumplatz Nr. 8 bei Nadir» wird gebeten. [1128. j A"ine gebildete jüdische Wirthschafterin findet sofort annehmbare Stellung durch i Friederike Cahn j 1129] in Magdeburg. ——■— -—--—■-;£in Mädchen zur selbstständigen Führung der Vi- Haushaltung wird gegen hohen Lohn in einer Stadt bei Frankfurt a. M. gesucht. Offerten unter Nr. 1164 besorgt die Exped. d. Bl. Eine gewandte igraekitische ilöcfun, welche gute Zeugnisse auszuweisen hat, wird in einem religiösen Münchener Hause gegen gute Bezahlung sogleich gesucht. Adressen unter M. N. Nr. 1918 sind an die Annoncen - Expedition von Rudolf Rosse in München zu richten._ sl178. [Cut feineres Leinen - und Weißwaaren - Detail- Geschäft in Frankfurt a. M., welches v j und rep streng geschlossen, sucht zum baldigen Eintritt einen Lehrling. Kost und Logis gegen mäßige Vergütung im Hause. Selbstgeschriebene Ofierten unter Nr. 1124 besorgt die Exped. d. Bl.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.