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Der Israelit · 1872-11-13 · Heft 46 (13.11.1872) · page 1

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Journal
Der Israelit
Volume
13 (1872)
Issue
Heft 46 (13.11.1872)
Date
1872-11-13
Page
– (sequence 1)
Language
German
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Xm. Jahrgang. JM «« Der Israelit. E in - Hentral - Hrgan für das orthodoxe Iudenthum. H«a«Sgesebrn von Dr. Lehmann in Mainz. Mittwoch, den 13. November 5633 (1872). Diese Zeitung erscheint wöchentlich einmal, Mittwoch», in mindesten» 2 Bogen. Preis beS Jahrgangs 3 Thlr. pr. C. »der fl. S. 15 kr. rh. Man abonnirt ganzjährig, halbjährig oder vierteljährig. Alle Buchhandlungen und Postämter nehmen Bestellungen an. Inserate 2 Sgr. die Petitzeile oder deren Raum. Oesterreichische Banknoten laut Cour». Directe Francozusendung unter Streifband pr. Jahrgang 4 Thlr. pr. C. oder 6 fl. österr. an die Expedition franco einzusenden. Ä n h a l 1. Lritrnde Artikel: Im Anfänge erschuf Gott! — Literarische ^Notizen. j) t Berl^ DerlE Ostrow. — O^e^er^Ungar. Monarchie: Wien. Wien. P>ag. StaniSlau. — Jtalen: Neapel. — Belgien: Brüstet. - Frankreich:Paris. —Rußland: Petersburg. -Amerika: Rrw-Bvrk. - Feuillrlon: Da« Testament. Anhalt der Meitage: Zeitungsnachrichten «nd Torrefpoäden,en: Deutschland: Mainz. Berlin. — Rumänien! Bukarest. Au» Jassy. — Serbien: Kragujewacz. — Frankreich: Pari». Pari». Metz.Metz. — Rußland: Petersburg. — Afrika: Tanger. Anhalt der Pädagogische» Nelkage: Referat über den Unterricht im Hebräischen in einclass. RoltSfchulen. — Pädag. Aphorismen. — Zur PeiitionSangelegenheit. — Recenfivn. — Leitende Artikel. Am Anfänge erfchnf Gott! n. Mainz, 7. Nov. „Aus Seinen Werken können wir Ihn erkennen?" Diese Wahrheit geht auch aus jener wunderbaren Unterredung des Unerforschlichen init unserm großen Lehrer Moscheh hervor (It.B.M Cap 33, B. 18 und ferner). Moscheh bittet: „Zeige mir doch Deine Herrlichkeit!" Und Er (Gott) sprach: „Ich werde vorüberführen alle meine Güte an deinem Angesichte .... und ich werde dich setzen in die Felsspalte und meine Hand über dich decken, bis ich vorübergezogen; und ich werde hinwegnehmen meine Hand, und du wirst sehen meine Rückseite, aber mein Anttitz wird nicht gesehen werden." Wenn Gott vorübergezogen, so kann dbr Mensch die Wirkungen des göttlichen Thuns erkemten; aber das eigentliche Wesen Gottes bleibt ihr« verhohlen, solange der Mensch auf Erden lebt v°n oixn w>’ »’y „Im Anfänge erschuf Gott " — Wenn wir dre Schöpfung mit den Augen des Geistes betrachten, so wird sie uns als ein „Kosmos", das heißt, als ein. planmäßig geordnetes, nach weisen Zwecken organisirtes, aus der Hand seines Urhebers vollkommen hervorgegangenes Wxrk erscheinen, und es gibt nichts Ueberzeugenderes, mehr für das Dasein eines Schöpfers Sprechendes als eben dieses planmäßig und weise gestaltete und unendlich erscheinende Universum. Geben wir hievon einige Beweise aus der Astronomie. Dem Gesetze der Attraction, das heißt, der Anziehungskraft, die ein Körper auf den andern übt , ist das Universum ebenso wie die Körper, die in den Bereich unserer Berührung kommen, unterworfen. Es ist bekannt, daß, wenn ich einen Gegenstand in die Höbe werfe, dieser, sobald er leichter ist als die atmosphärische Lust, zur Erde zurückfaüen muß; das bewirkt die Anziehungskraft der Erde. Auf die Erde wirkt die Anziehungskraft der Sonne; durch diese wird die Erde in ihrer Bahn erhalten. Ans die Sonne wirken wiederum andere Himmelskörper, und so bis in das unendlich Scheinende fort. Da nun alle Körper ohne Ausnahme auf einander wirken, so muß diese gleichsam unendliche»

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