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Der Israelit · 1872-09-18 · Heft 38 (18.9.1872) · page 14

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Journal
Der Israelit
Volume
13 (1872)
Issue
Heft 38 (18.9.1872)
Date
1872-09-18
Page
– (sequence 14)
Language
German
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TSi tU! Moses Strauß aus Nieder-Weifel bei Butzbach, Familienvater von 6 noch unmündigen Kindern und Wittwer. ist trotz alles Fleißes und aller Redlichkeit so in Schulden gerathen, daß seine Gläubiger ihm sein Wohnhaus haben verkaufen lassen und derselbe nun mit seinen Kindern, ohne Obdach, entblößt von allen Mitteln, dasteht. Zur Wiedererlangung seines Hauses sind 1500 Gulden erforderlich und erlaubt, sich deshalb der Unterzeichnete, die Mildthätigkeit unserer Glaubensgenossen in Anspruch zu nehmen, damit wir demselben sein Wohnhaus erhalten können. Zur Empfangnahme milder Beiträge ist erbölig H. Heinemann, Lehrer. Vorstehende Bitte beruht auf Wahrheit und wird einer geneigten Berücksichtigung hiermit bestens empfohlen. Rieder-Weisel, den 13. August 1872. Die Großherzogliche Bürgermeisterei Nieder-Weifel. (L. S.) Neuter. Concurs aus vier Lehrer. Das Comitö der vom 1. November c. in's Leben tretenden isr. Massigen Kinberschule in Oswieciin, Galizien, sucht einen Oberlehrer, der hauptsächlich im pädagogischen Fache ausgebildet ist und mtt Zeugnissen über die Fähigkeit in der deutschen und hebr. Sprache gründlichen Unterricht ertheilen zu können, sich auszuweisen vermag, mit jährlichem Gehalte von 1000 fl. ö. W. , einen drittclassigen mit 700 fl. ö. W. und einen zweit- und erstklassigen Lehrer mit je 600 fl. jährlichen Gehalts. Der polnischen Sprache Mächtige werden bevorzugt. Bewerber wollen ihre Atteste bis spätestens 30. d. M. an den Erstgezeichneten einschicken. Jacob Pollatfchek. Osias Schmelz. I. S. Barber. mm Die isr. Religionslehrernnd Vorbeterstelle bei der isr. Cultus - Gemeinde Hobbach, Bezirksamt Obernburg bei Aschafsenburg, ist sofort zu besetzen. Fixer Gehalt 200 fl. und Nebeneinkünfte 50 fl. (und für Schächtergebührcn 40 fl. p, a., wenn derselbe Schochet ist) nebst freier Wohnung und Beheitzung. Rcflectirende wollen sich bei dem Unterzeichneten Cultusvorstand baldigst melden. Hobbach, den 1. September 1872. Der Vorstand der isr Cultusgemeinde: Jakob Oppenheimer.! (Vit unserer Gemeinde ist zu vp"27i jwrpo n"n die ■\j Stelle eines Religionslehrers, Vorbeters, Schächters re. zu besetzen. Fixer Jahresgehalt 120 Thlr. pr. Ct. nebst der sogenannten Schechita, freie, gut möblirte Wohnung, Heitzung, Mittag- und Abendtisch. Hierauf Reflectirende wollen ihre desfallsigen Zeugnisse portofrei au uns einsenden.! Plau in Mecklenburg, den 1. September 1872. | Die Vorsteher der hiesigen israel. Gemeinde: j M. Clkan. I. A. Cohn. H. Hirsch. in junger Mann aus überaus guter Familie, der bereits mehrere der bestreuommirten nn-r’ Ungarns i trequentirte und als einer der vorzüglichsten l sich bewährte,' wünscht in einer Stadt Deutschlands, wo! er die Gymnasialstudien fortsetzen könnte, eine Anstellung als Talmud lehr er. Näheres unter Nr. 1874 durch die Exped. d. Bl.! Von Großhcrzoglicher Ober - Studien - Direction! eoncessionirtes! Lehr- & Kandels-Inkilut | zu Nidda (Bad Salzhausen), Station der Oberhess. I Eisenbahn (Jüdisches Pensionat).; Grüntliche Vorbereitung für die oberen Classen der! Gymnasien und Realschulen, sowie für das Handelsfach! und Einjährig - Freiwilligen - Examen. Knaben von 7 > Jahren an finden zu jeder Zeit Aufnahme. I Näheres im Prospect. | Der Jnstitutsborsteher 1 G. Bamberger. 7^,ine junge Dame, gesetzten Alters, aus guter Familie, die mehrere Jahre einen größeren Haushalt j führte, die Erziehung von mehreren mutterlosen Kindern i leitete, der französischen und englischen Sprache mächtig | ist, fähig, den Elementarunterricht zu ertheilen, wünscht! ein Engagement als Hausdame oder Repräsentantin, j Gute Empfehlungen stehen zur Seite. Reflectirende wollen gefälligst ihre Adresse unter der Chiffre A. R. Nr. 1875 an die Exped. d. Bl. einrcich.n. Gesucht. In einem Tuch- und Ellenwaaren-Geschäft en 66tail, in der Schweiz, welches Samstag und Feiertage geschlossen bleibt, findet ein junger Mann, welcher seine Lehrzeit in einer solchen Handlung zugebracht hat, und das Reisen und die Buchhaltung versteht, sogleich einen Platz bei einem jährlichen Gehalt von fl. 4—500 nebst Kost und Logis. Francs Offerten sub Nr. 1880 nimmt die Exped. d. Bl. entgegen.

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