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Der Israelit · 1872-08-14 · Heft 33 (14.8.1872) · page 15

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Journal
Der Israelit
Volume
13 (1872)
Issue
Heft 33 (14.8.1872)
Date
1872-08-14
Page
– (sequence 15)
Language
German
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715 .4* C'oilc'otf#'#«! Bei der israelischen Cultus-Gemeinve Smichow! gelangt zum nächsten Winter-Semester 1872—73 die j Stelle eines Local - Rabbiners zugleich Predigers zur! Besetzung. Mit diesem Posten ist ein vorläusiger Gehalt! von 800 fl., sowie 200 fl., Ouartierbcitrag nebst den j üblichen Emolumenten bemessen, wobei bemerkt wird, daß für den Religions-Unterricht ein weiteres Ein- : kommen in Aussicht sieht. j Hierauf Reslectirende belieben ihre mit den : nöthigen Behelfen versehenen Offerten bis längstens! 15. September 1872 an den Cultusvorstand einzusenden. Smichorv, bei Prag. i Der Vor st and der israel. C ultu s gemeinde: : Ignatz Noubetschek.! in junger Mann, welcher 5 Jahre in einem bedeutenden Frachtgeschäfte in Ungarn conditionirte und dem die besten Referenzen zur Seite stehen, sucht einen Posten in derselben Branche, wo Samstag und Feiertage geschlossen. Offerten beliebe man an die Erped. d. Bl. sud Nr. 1632 einzusenden. Stelle-Gesuch. Ein militärfreier, junger Mann, der bereits in einem Manufacturwaarengeschäft seine Lehrzeit schon einige Jahre beendet hat, und Familienverhältniffe halber das Geschäft seines Vaters versehen mutzte, sucht nun jetzt eine Stelle als Commis gleicher Branche, am liebsten in einem Geschäfte in einer großen Stadt, wo Sabbat und Festtage streng geschlossen ist. Offerten bittet man an die Erped. d. Bl. unter Nr. 1643 zu richten. in in den Religions- und weltlichen Fächern sehr tüchtiger, geprüfter Lehrer von gesetztem Character und angenehmem Aeußern sucht eine Stelle an echt religiösem Platze, wo ihm gleichzeitig Gelegenheit geboten wäre, seine Kenntnisse in Eomptoirwissenschaslen zur Geltung zu bringen. Derselbe hat eine coulante Schrift, ist sehr gewandt in der Correspondenz, mit der Buchführung vertraut, im Rechnen vortrefflich geübt, und im Bankfache ziemlich bekannt. Letzterer Branche würde er sich sehr gerne vollständig widmen. Franko-Offerten sub L. P. Nr. 1674 nimmt die Exped. d. Ll. entgegen. Ein verheiratheter israelitischer tüchtiger Religionslehrer, geübter Cantor (x-np pjo), Vorleser und Schächter, im Alter von 27 Jahren. Vater nur eines Kindes, welcher bereits 10 Jahre in genannter Eigenschaft thätig war und die bestell Referenzen aufweisen kann, wünscht seine Stelle zu wechseln. Frankirte Informationen oud L. B. D. 1681. besorgt die Erped. d. Bl. Gesuch. Zwei junge Leute, welche in Mainz eine Schule besuchen, oder in ein Geschäft treten wollen, können bei einer sehr anständigen Familie Kost und Wohnung erhalten. Näheres besagt die Erped. sub Nr. 1671. ul ur Pflege einer kranken Frau wird ein Frauenzimmer <\J in ein freundliches Dorf in Württemberg gesucht. Gute Behandlung und hoher Lohn wtrd zugesichert. Offerten befördert die Expedition sub Nr. 1683. / Jiil junger, wissenschaftlich gebildeter Mann, mit hnb- '■ scher Handschrift, der der französischen Sprache mächtig, auch Kenntnitz der engl. Sprache und der Buchführung besitzt, sucht baldiges Engagemant als Comptoirist in einem religiösen Geschäfte, Branche gleichgiltig. Gefall. Offerten sub Cbiffre F. B. Nr. 1684 beliebe man an die Exped. d. Bl. gelangen zu lassen. j,,tn junger Braun aus Pesth, 27 Jahre alt, ledig, der am hiesigen Platze als Buchhalter und deutschungarischer Correspondent bereits 9 Jahre thätig ist, wünscht in dieser Eigenschaft einen Posten. Die besten Referenzen stehen ihm zu Gebote, hat ganz Ungarn und Siebenbürgen bereist, und wäre eine Stelle als Reisender hier im Lande ihn: auch erwünscht. Hauptbedingnitz: Samstag und Feiertag ganz außer Dienst. Weitere Auskunft erlyeilt ans Gefälligkett die Exped. h. Bl. sub Nr. 1669. Ledrlmtzsftelle-Ge uch. Für einen braven, jungen Mann, der gute Schulkenntnisfe hat, wird, am liebsten in Mainz oder Frankfurt, eine Stelle in einem Mannfacturwaaren-Geschäfte gesucht, wo am Sabbat und an den Feiertagen geschlossen ist und Kost und Logis gegen längere Lehrzeit frei im Hause gegeben wird. Näheres in der Erped. d. Bl. unter Ebistre 11. Nr. 1615.

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