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Der Israelit · 1872-07-03 · Heft 27 (3.7.1872) · page 14

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Journal
Der Israelit
Volume
13 (1872)
Issue
Heft 27 (3.7.1872)
Date
1872-07-03
Page
– (sequence 14)
Language
German
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602 /T* ie isr. Religionslehrer- und Vorsängerftelle zu Kleinsteinach, Kgl. Bez.-Amt Haßfurt, ist durch Beförderung des bisherigen Lehrers erledigt und soll alsbald wieder besetzt werden. Nebst freier Wohnung erhält der Lehrer fl. 300 fixe Besoldung, fl. 100 an Accidentien und kann, wenn darauf reflectirt wird, auch die Schächterfunction übertragen werden, die mindestens fl. 100 abwirft. Nebstdem sind noch bedeutende Nebenverdienste durch Privatunterricht und dergl. zu gewärtigen. Reflectanten belieben sich recht bald zu wenden an Simon Schloß, Cultusvorstand. Annonce. Die hiesige Israel. Genossenschaft, nur aus wenigen Familien bestehend, sucht zum sofortigen Antritt einen geprüften Religionslehrer i;n und onnp gegen einen Gehalt von 4 bis 500 Franken nebst ganz freier Station «nzustellen. Da der Anzustellende nur 2 Tage in der Woche Zur Verrichtung seiner Funktionen bedarf, wäre ihm Zeit und Gelegenheit geboten, sich noch anderweitigen Verdienst zu erwerben. Reflectanten belieben sich an Unterzeichneten zu wenden. Bremgartcu (Schweiz), Juni 1872. Salomon Wyler. CVn einer der schönsten größeren Städte am Rhein, V* woselbst 5—6 Eisenbahnen münden, ist ein Haus, bestehend in mehr als 30 bewohnbaren Piecen mit großen Kellerräumen und allen sonstigen Bequemlichkeiten versehen, zu verkaufen oder auch zu vermiethen. Dasselbe eignet sich zu allen Geschäften, besonders aber zu einer Wirtschaft. Da in besagter Stadt keine jüdische Wirth schaft sich befindet, die den dermaligen Anforderungen entspricht, so würde das fragliche'Besitzthum sich um so besser zur Anlage einer solchen qualificiren, als dasselbe in dem schönsten, gesundesten Stadttheile und in der Nähe des jetzigen, sowie des neu errichteten Bahnhofes gelegen ist. Näheres in der Erped. d. Bl. unter s)lx. 1379. CVn einem Agentur - und Commissions - Geschäft in xV Frankfurt n. M. wird ein mit den nöthigen Schulkennrnissen versehener junger Mann in die Lehre gesucht. Samstag und Feiertage geschlossen. Franco-Ofsertcn sub Chiffre L. 4755 befördert die Annoncen-Cxpedition von PudAlf Hosse in Frankfurt a. M. ie hiesige israel. Religionslehrer- und Vorsängerstellc (nicht Dm») ist womöglich Ende August l. I. zu besetzen. Gehalt fl. 350 nebst freier Wohnung. Nebenverdienste ohngefähr 200—250 fl. Bewerber wollen sich unter Anlage einer Abschrift ihrer Seminar - und Rabbinatszeugnisse an die unterfertigte Cultusverwaltung wenden. Berolzheim, den 16. Juni 1872. A. H. Meyer. _ Z. Herz. Vacanz. Zum 1. Januar 1873 wird das Amt eines Geistlichen und Lehrers an der israel. Gemeinde resp. Gemeindcschule in Rendsburg (Holstein) vacant. Der Jahresgehalt beträgt 400 Thlr. nebst freier Wohnung. Bewerber, welche sich zu dielen combinirten Aemtern qualificiren, sowie solche, welche sich nur für das Lehreramt allein berufen fühlen, welches jedoch nur mit 300 Thlr. nebst Wohnung dotirt ist, wollen sich spätetestens bis zum 1. August d. I. unter Einsendung ihrer Befähigungsatteste in beglaubigter Abschrift melden. Das Schuleollegium der isr. Gemeinde. Das Israelitische Pfungstadt bei Darmstadt nimmt jederzeit Pensionäre auf. Dr. S. Lust. Flora Lust, geb. Lewisohn. .rTnsisy in grosser Auswahl, selbst sabrieirt, bei Etlnttt'tS iTMaytr, i n W c r m ~. m März d. I. erhielt das hiesige Postamt den Auftrag, an Löb Gold sch midt dahier ft. 30. auszuzahlen. Die Adresse lautete: Löb Goldschmidt in Niederstetten, Oberamt Gerabronn. Zweifelsohne war damit der dort wohnende Löb Gold st ein gemeint. Solange der Name nicht genau angegeben, bleibt dieses Geld auf der Post liegen. Der bis jetzt unbekannte Einsender wird daher um Reclamirung dieses Geldes gebeten.

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