Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 12 (1871)
- Issue
- Heft 52 (27.12.1871)
- Date
- 1871-12-27
- Page
- – (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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968 Offene Ueligionslehrerstelle. In der isr. Gemeinde Fürfeld, im Kreise Alzey, Provinz Rheinhessen, ist die isr. Ueligionslehrerstelle And der Vorbeterdienst sofort zu besetzen. Mit dieser - Stelle ist jährlich ein fixer Gehalt von 430 fl., sowie Lv fl. für Heizung des Schnllokals außer freier Wohnung mit Garten und Nutznießung eines Garten- und .Baumfeldes von einem halben Morgen, verbunden. Der anzustellende Religionslehrer hat auch zugleich den Schächterdienft zu übernehmen. Die Gebühren hierfür und sonstige Accidentien können sich auf ca. 450 bis 200 fl. belaufen. Ist der Bewerber verheirathet, so kann seiner Frau auch die Besorgung des beim Schulhaufe befindlichen Frauenbades übertragen werden. Anmeldungen sind alsbald mit den nöthigen Zeugnissen an den Unterzeichneten Vorstand franco einzufenden. Fürfeld, den 10. December 1871. Der israel. Vorstand: Haas. egen Penfionirung unseres bisherigen Cultusbeamlen ist die hiesige Stelle als Cantor und Schächter vom 1. April 1872 mit einem jährlichen Gehalt von 300 bis 350 Thlr. neu zu besetzen. Orthodoxe Bewerber wollen ihre Zeugnisse an Unterzeichneten Vorstand baldmöglichst portofrei cinreichen oder sich persönlich vorstellen. Reisekosten werden nicht erstattet. Neumark in Westpreußen, den 40. December 1871. Der Vorstand der Synagogen - Gemeinde. Inserat In einer Kreishauptstadt Badens wird zum sofortigen Eintritt für ein Kurz- und Modcwaaren-Geschäft en gros ein mit guten Zeugnissen versehener, routinirter, mÜitärtreicr Reifender gesucht Einer, der in der Branche bewandert ist und Süddentschland schon bereift hat, wird bevorzugt. Samstag und Feiertage geschlossen. Anmeldungen nimmt die Exped. d. Bl. unter M. N. 3053 entgegen. Cfciir mein Kurzwaaren-Engios-Geschäfl suche ich einen O zuverlässigen Commis, der sowohl mit dieser Branche als auch in allen Comptoirarbeiten durchaus vertraut sein muß und selbstständig arbeiten kann. — Baldiger erwünscht. Hestmann Goldberg in Aachen. in israel. Mädchen, das eine gute Erziehung genossen, und der französ. und engl. Sprache ziemlich mächtig ist, sucht eine Stelle als Erzieherin bei einer guten isr. Familie. Näheres bei Leopold Brand-, s in Mannheim. I C^tc hiesige isr. Gemeinde sucht Pr. 1. Mai, 1672 : ''■v' einen Religions- und Elementarlehrer, der 'gleichzeitig die Cantorftelle mit versehen muß, bei einem Gehalt von Thlr. 300. Hierauf Reflectirende wollen sich an den Unterzeichneten Vorstand wenden. Geldern, im December. B. Francken. Stelle des Vorbeters und Religionslchrers bei hiesiger Gemeinde, mit welcher ein Gehalt von Thlr. 350. und ca. Thlr. 100. Nebeneinkünfte verbunden sind, soll mit 1. April 1872 neu besetzt werden. Bewerber wollen sich mit Beifügen ihrer Zeugnisse melden. Solingen, 42. December 1874. Dev Vorstand dev Synagogen-Gemeinde. Offene Lehrerftelle. Die hiesige israel. Lehrer- und Vorbeterstelle mit einem Gehalt von 300—350 fl. nebst freier Wohnung, ist den 20. Januar 1872 zu besetzen. Reftectanten, belieben sich an dem Unterzeichneten zu wenden. Homburg a. d. Ohm, den 48. Nov. 1871. Der Vorstand Simon David. Annonce. Unterzeichneter beabsichtigt am hiesigen Platze ein Mädchenpensionat zu errichtrn und habe zu diesem Zwecke eine geprüfte Lehrerin, die als solche mehrere Jahre fungirte, engagirt. Außer einem gründlichen Elementarunterrichte als: Religion, Lesen, Schreiben (nach einer ganz neuen Schnellschönschreibemethode), Rechnen, Aufsatz, deutsche Sprache, Geographie, Handarbeiten, umfaßt der Unterricht: Geschichte, Literatur, Zeichnen, Französisch, Englisch und Musik. Kinder von acht bis vierzehn Jahren finden sofort unter mäßigem Honorare Aufnahme. Durch gute Pflege, gesunde, angenehme Wohmung und eine wahrhaft streng religiöse Erziehung werde ich suchen, mir das Vertrauen der geehtten Eltern und Vormünder zu erwerben. Nähere Auskunft ertheilt gern Moritz Baum in Bonn a. R. (4n eine zu Ostern k. I. in Cassel zu errichtende <v5 Pension werden noch einige Töchter seiner jüdischer Familien im Alter von 12—16 Jahren ausgenommen. Pension 250 Thlr. Näheres vorläufig unter E. B. ICO poste rest. Cassel (Provinz Hessen).