Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 12 (1871)
- Issue
- Heft 51 (20.12.1871)
- Date
- 1871-12-20
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
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XII. Jahrgang. M 51. Der Israelit. Ein gmtraf-^rgan für das orHodort IndmHum. HcrauLgegebc» von Hr. Lehman« in Mainz. Mitrwocb. den 2 0. Dezember 5 6 8 2 (1871). Dttle Zeitung erscheint wöchentlich einmal. Mittwoch», in mindestens % Bogen. Preis des Jahrgangs 3 Tinr. vr. C. »der fl. K. 16 fr. rh. Man ofcornfrt ganzjährig, halbjährig oder vierteljährig. Hille Buchhandlungen und Postämter nehmen Belirünngen an. Inseratc 2 Sgr. die Petrt-eile oder deren Raum. Oesterrerchische Bonfrrolcn lgrch CvurS. Direkte Francozu» sendung unter Streifoand pro Jahrgang 4 Thlr. pr. E. obre K fl. öfterr. an die Expedition franco emzusenden. Da mit dem I. Januar 1872 rin neues Quartal bcgivut, io erlauben wir unS, die geehrten Ubonnen«» darauf aufmerksam zu machen, daß namentlich bei der Post daS Abonnement frühzeitig cntcttft Verden muß, damit die Perlevdnng keine Nnterbrechnng erleide. Kntzaktr Leitende Artikel: Zum dreizehnten Jahrgänge. — Obenabdiner Jako- Ettlinger — Se^nng-nnckrtchteu und W orre^dvndenze« : D cutf chland: Mainz. Stuttgart. Eßlingen. Altona. — Schweiz: Bern. — Oesterr.-tlngar. Monarchie: Wien. — England: London. — Feuilleton: Agnes. Anhalt der Neilage: IeitungSnachrichten und Correftondenzen.'Deutschland: Mainz. Aus Unlerfranken. Heidelberg. Aus dem Badischen. Wreschen. Altona. — Holland: Hoorn. — Rumänien: Bukarest. — Amerika: Chicago. Chicago. — Leitende Artikel. Armr dreizehnten Jahrgänge. Mainz, 15. December. Ein Dutzend Jahre ist bald verflossen, seitdem diese Blätter zum ersten Male in die Welt traten; Dir dürfen mit Freuden es aussprechendaß dieselben ich von Jahr 51t Jahrin erhöhtem' Maaße die Gunst Inserer geehrten Leser errungen haben, daß von Jahr it Jahr sich der Kreis ihrxr Freunde erweitert hat. schwere Zeiten haben sie bereits durchgemacht. Drei riege, die Deutschland geführt und von denen zwei asere Heimath unmittelbar bedroht haben, sind glücklich vorübergegailgen. Schwerer noch waren die Kampfe im Innern des Jndenth-tstA UM der Judeuhcit- Äck, es sind das Kämpfe, die oft zum Vetzweifeln traurA sind.' Aber der allgütige Gott, gepriesen sei Sein heiliger Name, hat uns Seinen allmächtigen Beistand nicht versagt; Er hat uns geschützt und gestützt, Er hat unfern Muth nicht sinken, unsere Knie nicht wanken lassen, Er hat uns gelehrt, den Hohn, den Uebermuth, den Haß, den Zorn, die Wnth, die lügnerische Zunge und gleißnerische Feder der Bösen, der Verwüster des göttlichen Weinbergs, mit Gleichmut!) zu ertragen und uns der Zustimmung, der Aufmunterung der Edlen und Fromnien unsres Volkes herzlich zu freuen. Und deßhalb werden wir freudigen Muthcs und frohen Herzens fortfahreu in dem Kampfe, den wir onDi? zu dem mistigen gemacht haben, werden fortfahren, dem Bösen und Schlimmen entgegenzutreten, das Gute und Wahre aber zu vertheidigen und alle edlen Bestrebungen nach Kräften zu stützen und zu ermuntern. Möge uns auch nimmer die treue Mithilfe unserer theurcn Gesinnungsgenossen fehlen; mögen sie es sich angelegen sein lassen, dem „Israelit" einen stets größeren Leserkreis zu erwirken; denn, wir dürfen es mit wahrhafter Herzensfreude aussprechen: wohin immer „der Israelit" kömmt, er weckt das religiöse Leben, den religiösen Sinn, er regt zum Wohlthun an wie zum Thorastudium, er - weckt die Schlummernden, er ermuntert die Gleichgiltigcn, kräftigt die Wankenden und sucht nach allen Seiften hin den Namen unseres Gottes zu heiligen. Wiewohl der Umfang unserer Zeitschrift von Iah - i -l .A