Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 12 (1871)
- Issue
- Heft 47 (22.11.1871)
- Date
- 1871-11-22
- Page
- – (sequence 13)
- Language
- German
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87#a War im-stO^wber 1871. Ein gutes und edles Werk soll in Israel, geschaffen werden« Wir wetchetz-unß-deshalb an die guten. » edlen Herzen in Israel, auf daß sie uns helfen, das Werk zu bezinnenundvolleüden. , Die Errichtung eines Hospitals tn Warmöruiui für sSdifchr *r «e Watzogüste, fast seit einem Menschettalter ein tief gefühltes Beiflirfniß, ist in den letzt«» »Fahwü ^zu ei nergebieterj scheu - unabweisbaren Notwendigkeit geworden, sie ist eine eminent heilige, Pflicht?der Humanität und, der Ehre.für unseres Glaubensgenossen. Wie sollte sie dies nicht sein! Gilt es hier ja, unsere: arme» krauken Nebenmeuschen Wiederherstellung ihrer Gesundheit zu verhelfen,- Heikuntz/zu verschaffen dem in seiner; Arbeitskraft gebrocheW»!- Familienvarer, dem Ernährer der Kinder; dem erlahmten L-ohue. der greisen Eltern. Stab.und Stütze? Gilt: es < hier 1a. an den herrlichen Pflichten der. Bruder mnd Nächstenliebe.' in. der - Armen- und Krankenpflege Zu zeiM, wie vollläftig und lebenskräftig' der. Rettgionsbanm des Judenthums fortblüht. :; Von.-wem und von - , wo n-auchu." immer der Hilferuf aus harter Bedrängnitz,-der volle Brustton des Schmerzes, vernommen wird, da waren, stets die Herzen^ und Hände fleöffM um zu spenden, zu helfen, zu heilen.. .; Getragen von dieser Ueberreugung, sind die Unterzeichneten Eomits-Mikgliedör an das schwierige Werk mit dem Vertrauen herangetreten, datz es ihnen unter dem göttlichen Beistände gelingen werde, die Theilnahme ihrer . Glaubensgenossen dafür zu gewinnen.- Helfet-uns denn; thenre-.Brüdex-zur ^Errichtung.eines Hoffritals.^ Die Liebesgaben, welche von -elner-A«ahl j Gemeinden alljährlich gespendck werden, sind sehr , gerftM.^bensobilden - die Sammlungen bei den Badegästen stets - einen -ungewissen: Ertrag. Und so blutet-, den Mitgliedern der bisherigen ArMen-Venoältung -oft das Herz.- wennsie den, Klageruf - von wirklich Manken (nicht?von Bettlern, die sic stets zurückgewiesen) ungchSrt verhallen kaffe«!- müssen, wenn sie selbst den von. ihnen AusiZenommenen-nur eine so geringe-Untorstützung «izu Theil werdentaffen konnten, datz deren Kost ürmlich^und kärglÄ), deren Wohimngen bunipf und feucht waren. Edle Menschenfreundes unttnstUtzen-Sie unsuin unterer schweren AcheiL», hören Sie. auf unfern Hilferuf, der sich abgenmgen dem Anblicke der' -IluglüMcheN/ der -schmerzlichen Theilnahme?,der Leidenden. Der Ällgürige wird- Ihre mildeü-iGaben segnen an Ihnen und den Ihrigen.. und an Ihnen erfüllen.die Berheitzung: „Aber Euch, die Ihr meinen Ncknen fürchtet., wird aufgehen eine Sonne des Heils,- Genesungan ihren Fittigen." Maleachi 3, 20. Das Oomilö v>r Erbauung, eines Hospi-tals für arme jüdische-Badegäste in Warmbrunn. W. Frseukkl, Scheimsn« Schneller^ A. WnÜfifch, Vopsttzendcr des Comites -u. Vorsteher d. jüd. Gemeinde.^ Vorstch« der jüdische» Badearmen-Kaffe. Ln Wnrrnbrunn. I. Berger,. vr. Ioöl, H. Rosenthal, IfiLor_Sachs^ HugoSchlesinger^ Buchhändler ». Vorsteher Rabbiner, Kaufmann u. Vorsteher in Firma W. I. Sachs & Söhne, in Firma Afir. der jüd. Gemeinde. der jüd. Gemeinde. Kaufmann. Banqurer, Schatzrneister des ComiriS^ in iHirhchberg. Ed««rd Goldschnsi-t, vr. Grätzer,/ Siegmund Sachs, Adolf Werlher, in Firma L. E. Kokdschmrvl L Sohn, Geh. Sanitätsrath, in Firma., Woritz Sachs, , in Firma Woritz Weither So2n, Kaufmann, Kaufmann, Kaufmann und Fabrikbesitzer. Ln Breslau. Julius I. Meyer Magnus Herrmann in Berlin. Geneigte Beiträge nehmen an: in Hüschberg t. Schl.: der Schatznwistev.des ComiW> Herr Banquier Hugo Schlesinger, in B^slau: das Bankhaus Gebrüder Guttentag. in Berlin: das-Bankhaus Abraham Schlesinger, OherwaüftraMM' Correspondeyzen in disser AllMegLlWt wolle man an den Vorsitzenden des 'ComitLs,- Herr:: W. Z7ae::kel in Wsrmbrunn, gelangen lassen.