Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 12 (1871)
- Issue
- Heft 36 (6.9.1871)
- Date
- 1871-09-06
- Page
- – (sequence 14)
- Language
- German
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G88 Vacanz. Durch vorgerücktes Alter des seitherigen Inhabers Ist die Stelle eines der in unserer Gemeinde fungirenden beiden Q'vmv, mit welcher ein fixirtes, jährliches Gehalt von 400 Thlr. nebst Schächtsporteln von ca. 120 Thlrn. verbunden, erledigt und soll bald besetzt werden. Befähigte Bewerber wollen sich, unter Ausweis; V, über ihre Qualification durch Sr. Hochwürden den Herrn Oberrabbiner Ettlinger hierselbst, mit den des- Ws portofreien Meldungen bis zum 1. October d. I. {(j m das Unterzeichnete Collegium wenden. y. Altona, den 14. August 1871.!y > D«rs Aettefkeneollegium der Hochdeutschen Jsraelitengemeinde. :/ M. H. M. Goldschmidt.; p. A. Vorsitzender. - <2Nie israel. Gemeinde Braunfels sucht einen Lehrer, *** Vorsänger und orw. Fixer Gehalt 160 Thlr. Ncbeneinkünfte ca. 100 Thlr. Eintritt sofort. Qualificirte Bewerber belieben ihre Zeugnisse baldigst einzusenden. Dev Vorstand. Eltern und Vormündern hiermit die ganz ergebene Anzeige, daß ich meine Anstalt, deren Zweck ist, für die höhern Classen eines Gymnasiums oder einer Realschule resp. zum einjährigen Dienftexamen zu befähigen, sowie den Knaben echt religiösen Sinn und Kenntniß unserer Rcligionsschriften beizubringen, mit dem 1. October d. I. nach der Universitätsstadt Bonn verlege, und bitte ich, Anmeldungen hierher zu richten. Herr Dr. Auerbach in Bonn, Herr Rabb. S. Bamberger in Creuznach, Herr S. Bürger in Siegburg, Herr Samuel Meyer in Weisweiler, Herr A. Wolfs u. Comp, in Frankfurt a. M. geben gern Auskunft. Sobernheim, 19. August 1871. A. Cahn, 606. Lehrer. ysD üT Kerzen Lei Alfred Simon jan. so Frankfurt a. M., Töngesgafse Nr. 20. Wiederverkäufer erhalten Fabrikpreise. MLin jüdischer, junger Mann, mit guter Schulbildung seit 5 Jahren tn der Tuchbranche und im Leinen- Fabrikgeschäft in jeder Weise beschäftigt und durch den Besuch der Meßplätze auch mit dein Einkauf genügend vertraut, wünscht meinem bedeutenden und streng religiösen Tuch-, Leinen- oder Bankhause, womöglich in Frankfurt a. M. eine gute Stellung. Gefäll. Offerten unter L. 1303 wolle man baldgef. an die Expedition des „Israelit" gelangen lassen. Für den Sohn einer reichen, religiösen, sehr angesehenen Familie in einer süddeutschen Stadt (Kurplatz, und Garnison) bin ich als Vertranter beauftragt, eine in jeder Beziehung passende Lebensgefährtin zu suchen. Der junge, schöne Herr ist Kaufmann und Banquier, besitzt ein großes Anwesen dazu, macht Anspruch auf Religiosität, Kenntnisse und auf ein Vermögen von 25 bis 30,000 Gulden. Bewerber wollen sich gefälligst an die Exped. d. Bl. unter N. 1336 rvendcn. Annonce. Ein junger Mensch, israel. Conseffion, und mit den nöthigen Vorkcnntnissen versehen, wird in ein Manufacturgeschäft einer kleinen Stadt gesucht. Bon wem sagt die Erped. d. Bl. 8ud Nr. 1298. Ein religiöses Mädchen, das bürgerlich kochen kann, wird zu sofortigem Eintritt von einer kleinen und stillen Familie in Mainz gesucht, Arbeit wenig, Behandlung gut. iiranco-Offerten sub Nr. 1300 nimmt die Expedition d. Bl. entgegen. Tyin angehender Commis mit schöner Handschrift und mit den Comptoir-Arbeiten vertraut, dem die besten Referenzen zur Seite stehen, sucht Placement; am liebsten in einer Weinhandlung. Samstag und Feiertage wird nicht gearbeitet. Franco-Offerten beliebe man unter Chiffre P. O. 17 post. rest. Bingen am Rh. zu senden. <7>as ->eo Hätel Schwed in Bad Kissingen ist feit -"w Eröffnung der Eisenbahn auch außer der Kurzeit das ganze Jahr geöffnet und empfiehlt sich den verehrten israel. Geschäftsreisenden, sowie Familien zu Hochzeitsfesten mit der Versicherung billiger und bester Bedienung.