Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 12 (1871)
- Issue
- Heft 35 (30.8.1871)
- Date
- 1871-08-30
- Page
- – (sequence 12)
- Language
- German
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666 Vacanz. Durch vorgerücktes Alter des seitherigen Inhabers ist die Stelle cmes der in unserer Gemeinde fungirenden beiden O-romV, mit welcher ein fixirtcs, jährliches Gehalt von 400 Tblr. nebst Schächtsporteln von ca. 120 Thlrn. verbunden, erledigt und soll bald besetzt werden. Befähigte Bewerber wollen sich, unter Ausweis über ihre Qualistcation durch Sr. Hochwürden den Herrn Oberrabbiner Cttlinger hierselbft, mit den desfalls portofreien Meldungen bis zum 1. October d. I. an das Unterzeichnete Collegium wenden. Altona, den 14. August 1871. Das Aeltestcneollegium der Hochdeutschen Jsraelitengemeinde. M. H. M. Goldschmidt, p. A. Vorsitzender. (TSte israel. Gemeinde Braunfels sucht einen Lehrer, Vorsänger und arm?. Fixer Gehalt 160 Thlr. Nebenemkünfte ca. 100 Thlr. Eintritt sofort. Oualificirte Bewerber belieben ihre Zeugnisse baldigst cinzusendcn. Der Vorstund. A)ei der hiesigen Gemeinde ist die Stelle des Religionslehrers, Vorbeters und Schächters vacant und soll vom 1. November c. ab besetzt werden. Der fixirte Gchalt beträgt jährlich 270 Thlr., außerdem eine Nebeneinnahme von ca. 130 Thlr. Qualificirte Bcwerber wellen sich unter Einreichung ihrer Zeugnisse, schriftlich oder persönlich, bis zum 20. September bei dem Unterzeichneten Vorstand melden. Reisekosten werden nicht vergütet. Wehlau (Ostpreußen), 14. August 1871. Der Dynngogen-Vorstand. L. S. Herzfeld. ^8)naben, die eine hiesige Schule besuchen oder in ein «Rhiesiges Geschäft eintreten sollen, erhalten in des Unterzeichneten Pensions-Anstalt beste Aufnahme bei liebevoller Behandlung und steter Aufsicht. Auch ist er erbötig, jungen Leuten in hiesigen (Samstags geschlossenen Geschäftshäusern Lehrlingsstellcn zu verschaffen, sowie er auch dieselben zur Einjährig Freiwilligen - Prüfung vorbereitet. Näheres bei S. L. Goldschmidt, Langstraße 5 in Frankfurt a. M. Gine Scfor Thora, gut erhalten und brauchbar, ist wegen Ausstattung einer Braut für 30 Thlr. zu verkaufen bei B sen. in Weißenfels. Nothruf! Das russisch-jüdische Grenzstädtchen Schadow ist fast ganz abgebrannt! Was das bei der großen Armuth desselben und dem gänzlichen Mangel einer Feuerversicherung sagen will, ist leicht zu ermessen. Die den russischen Israeliten gegenüber vielbewährte Mildthätigkeit wird angerufen. Unterstützungen aller Art ist Herr Kaufmann Clias Behr hierselbft, sowie der Unterzeichnete entgegenzunehmeu beauftragt und bereit. Gott gebe, daß diese recht reichlich fließen möchten! Memel, 16. August 1871. Dr. Rülf. Oeffentliche Danksagung. Mein Sohn, Leopold Oppenheim, Füsfelier des 83er hessischen Infanterie-Regiments, welcher am 8. October v. I. in der Schlacht von Orleans durch einen Schuß in die Brust verwundet worden war, lag 4 Monate lang im Hospital im Bad Homburg. Während dieser Zeit nahm sich Herr Rabbiner Fromm seiner väterlich an, besuchte ihn oft und veranlaßte andere edle Glaubensgenossen, daß sie ihm täglich Koscherkost brachten und ihm in allen Beziehungen Unterstützung gewährten. Ich fühle mich daher veranlaßt, Herrn Rabbiner Fromm und den andern edlen Wohlthätern hiermit meinen herzlichsten Dank öffentlich anszusprechen. S. Oppenheim aus Ernfthausen, Kreis Kirchheim. f^ür mein Band-, Posamentier'- §5 Weißwaa- O ren-Geschäft suche ich zum 1. October eine tüchtige, gewandte Verkäuferin. Einige Kenntnisse im Putzsach wären sehr erwünscht, doch nicht durchaus erforderlich. Selmar Meyer, Bernburg a. S. /Lin angehender Commis mit schöner Handschrift und mit den Comptoir-Arbeiten vertraut, dem die besten Referenzen zur Seite stehen, sucht Placement; am liebsten in einer Weinhandlung. Samstag und Feiertage wird nicht gearbeitet. Franco-Offerten beliebe man unter Chiffre P. Gr. 17 post. rest. Bingen am Rh. zu senden. <^ür meine Lederhandtung en gros et en detail, O Sabbat und Feiertage streng geschloffen, suche ich einen kräftigen Knaben, mit den nöchigen Schulkenntnissen versehen, als L e b r l i n g. Beuchen (O.-Schl.). S. Pänezower.