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Der Israelit · 1871-07-26 · Heft 30 (26.7.1871) · page 16

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Journal
Der Israelit
Volume
12 (1871)
Issue
Heft 30 (26.7.1871)
Date
1871-07-26
Page
– (sequence 16)
Language
German
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582 fe m 11. September 186*8 dabier verstorbene Frau Br. Betty Gol-fchmi-t, geborne Oppenheim, hat in ihrem Testament eine Stiftung errichtet, welche zur Aussteuerung dürftiger Mädchen bestimmt ist. Dieselben muffen mit der Erblasserin durch deren Geschwister in absteigender Seitenlinie verwandt, und in einem Alter von 17 bis 37 Jahren sein. Es ist nicht erforderlich, daß dieselben bereits verlobt find. Bewerberinnen, welche auf die diesjährige Aussteuerung Anspruch machen wollen, haben sich deshalb vordem August l. I. schriftlich an die Unterzeichnete Stiftungsadministration zu wenden. Frankfurt a. M., den 15. Juli 1871. ih Dr. Manhayn. Michael Oppenheimer. in junger Wittrver, Israelit, von ansehnlichem Aeußern, der ein Vermögen von ca. 1800 fl. besitzt und überhaupt ein gutes Geschäft in einem Städtchen, als Buchbinder und Kunstarbciter fungirt, und Geschästshalber fich auf^dicsen W g zu wenden hat, sucht eine brave, religiöse Gattin Ta dessen Verhältnisse ein gutes Auskommen sichern, so wird mehr auf Person als auf Vermögen gesehen. Verschwiegenheit wird streng gesichert. Auf Vergangen gegenseitig Photographie. Zu erfragen in der Exped. d. Bl. sub Nr. 1081. in Mädchen von angenehmem Aeußern, sowohl in deutscher als französischer Sprache vollständig ausgebildet, das alle feineren weiblichen Arbeiten zu fertigen versteht, sucht bei einer jüdischen Familie gegen entsprechendes Salair eine Stelle als Gouvernante oder Gesellschaftsdame. Nähere Auskunft ertheilt Herr Oberrath I. Altmamt in Carlsruhe. C\n einer Kreishauptstadt Badens wird für ein Mode- <\5> und Kurzwaaren - Geschäft es groß (Sabbat und Feiertage streng geschloffen) ein mit guten Referenzen versehener routinirter Reifender gesucht. Ebendaselbst ist eine Volontair-Stelle vacant. Offerten nimmt die Exped. d. Bl. sub 1102 entgegen. ür meine Lederhandlung en gros et en detail (welches Samstags geschloffen), suche ich einen Lehrling Mit den nöthigen Schulkenntnisfen, sowie einen in dieser Branche verttauten angehenden Commis. I. Weil, St. Johann a. d. Saar. ür ein Colonial- und Producten-Geschaft einer größeren süddeutschen Stadt, das Samstags und an Feiertagen geschloffen ist, wird ein Commis und ein mit den nöthigen Vorkenntuiffen versehener junger Mann als Lehrling gesucht. Reflectanten belieben ihre Offerten portofrei an die Exped. d. Bl. sud Nr. 1079 zu richten. literarisch« Anzeigen. In meinem Verlag erschien soeben: «fest- und 8ab6a1predig1en zum Gebrauche für Lehrer mb zur häuslichen Erbauung von Benedikt Hanse, Lehrer an der öffentlichen israel. Schule in Neukirchen. Rthlr. 1. 5 Sgr. noa Leichenreden . . . . 10 Sgr. do. do. 2. Theil . . 12 Sgr. “i p’i \\m/t Religiöse Reden bei freudigen Familienereigniffen.17 Sgr. > Mit dem Veröffentlichen obiger Reden und Vorträge hilft der Verfasser einem längst gefühlten Bedürfniß ab; dieselben bieten dem Vortragenden vollständiges Material zu religiösen Reden jeder Art und sind deßhalb, besonders den Herren Predigern und Lehrern, auf's Beste zu empfehlen. I. Kauffmanv, Buchhandlung, Frankfurt a. M. Verlag von Oskar Leiuer in Leipzig. Das Zudenthurn und feilte Aufgabe tut neuen deutschen Meich. Sendschreiben an alle deutschen Juden von einem Glaubensgenossen. Preis l* lj2 Sgr. Verantwortliche Redaction: Lehmann. — Verlag der Le Rour'schen Hofbuchhandluna^ I. Gottsleben's Buchdruckerei in Mainz.

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